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Montag, 21. März 2016

BLUTLIEBE

Jetzt mit endgültigem Cover! ;-)

In wenigen Tagen ist es endlich so weit: BLUTLIEBE wird bei den üblichen Verdächtigen wie Amazon, Thalia, Weltbild usw... als eBook erhältlich sein. Das Paperback gibt es ab dann auch, bei Amazon. 

Der Roman hat 308 Seiten*. eBook 4,99 Euro, Paperback 14,90 Euro. Der Roman hat mit 96.232 Wörtern einen recht passablen Umfang.

Auf meiner Website wird es in nächster Zeit einige Postings zu BLUTLIEBE geben. Auch zu der Frage, ob ich mir tatsächlich ein Wiki anlegen soll für den ganzen Stoff, den es für diese Geschichte zu recherchieren gab.

Auch auf der Website unserer kleinen Self-Pub-Gemeinschaft, edition kultbuch werde ich gelegentlich über den Roman schwatzen. Hauptsächlich jedoch meine Co-Autoren und Mitstreiter, die über die eigenen Projekte erzählen.

BLUTLIEBE ist randvoll mit Action und mit Vampiren. Es gibt Leidenschaft und wirre Beziehungen, das Blut strömt und dann wären da noch Explosionen, Crashfahrten, Schießereien, weitläufige Zerstörungen. Und über allem der Hauch von rotem Nass.

Das alles demnächst auf dem bevorzugten Reader und als Buch auf Papier.


Der Inhalt wie folgt: 


Aria ist Jägerin eines alten und mächtigen Vampir-Clans, des Hauses Han. Unbemerkt von den Menschen regieren die Vampire im Hintergrund die Geschicke der Stadt.

Als der Clan mit einem Schlag an zwei Fronten zugleich in Bedrängnis gerät – Arias Tochter Flora verschwindet und ein schwerer Anschlag zerstört wertvollen Besitz – setzt sie alles daran, das verlorene Kind wieder zu finden.

Die Königin des Clans, Ausi von Haithabu, nutzt die Situation, um die Familie auf den Kopf zu stellen und für einen bevorstehenden Krieg zu rüsten.

Arias Suche nach ihrer Tochter entgleitet in ein Chaos, sie zieht eine Spur der Vernichtung durch die Stadt. Überdies verstrickt sie sich zusätzlich in eine Beziehung, die ihr Leben noch komplizierter gestaltet. Denn auch ihre Königin hat bestimmte Vorstellungen betreffend Arias Zukunft.

Und dann sind da die Kräfte, die gegen die Vampire vorgehen und diese unter Zugzwang setzen – mit weitreichenden Folgen.



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* Wir verwenden für unsere Publikationen in der Regel ein etwas kleineres Schriftbild, als es bei den Ziegelsteinen üblich ist, im Schnitt 10,5 Punkt. Das ergibt beim selben Umfang ein schmäleres Buch, das den Vorteil der größeren Handlichkeit auf seiner Seite hat.



Montag, 22. Juni 2015

Chaska: Tochter aus dem Eis

Vor einigen Tagen ist mein neues Buch, der Fantasyroman Chaska: Tochter aus dem Eis, erschienen. Der erste von drei Bänden, die alle noch dieses Jahr erscheinen.

Das Buch gibt es bei Amazon als eBook und als Paperback. Weitere eBook Shops wie Weltbild, Thalia, Hugendubel, etc... folgen in den kommenden Tagen.

Worum geht es: Chaska lebt wohl behütet mit ihrer Mutter im rauen Norden der Eysen, abgeschottet vom Rest der Welt. Als die geplante Reise in die Länder des Südens vorzeitig zu einer wilden Flucht gerät, wird das Leben des Mädchens komplett auf den Kopf gestellt. In der Fremde sieht sie sich gezwungen, Demütigung und Ächtung auf sich zu nehmen.
 
In der Zwischenzeit wächst eine von grenzenlosem Wahnsinn getriebene Bedrohung heran, die das Antlitz der Länder auf alle Zeiten zum Schlechteren ändern kann. Das Reich der Kriegerfrauen sieht sich den ersten Ausläufern des Unheils gegenüber. Wie der Rest der Welt wissen auch die Kämpferinnen nichts von der gottgleichen Macht im Hintergrund, die darangeht, einzugreifen.

Chaska, die mit allen Mitteln darum kämpft, eine Kriegerin der Fünf Ringe zu werden, um ihr angestrebtes Ziel zu erreichen, muss erkennen, dass sie weit mehr Geld braucht, als sie hat. Der Weg, den sie beschreitet, um es zu erlangen, führt direkt ins Desaster.

Ich habe zum Buch auch eine Orientierungshilfe erstellt, die interessierten Lesern (beide Geschlechter) die Entscheidung erleichtern soll. 11 Punkte die für die Lektüre sprechen, 11 Punkte, die davon abraten.

11 Gründe, die für den Erwerb des Buches sprechen:
  • – Chaska beruht auf einem klassischen Sujet der Fantasy – der Quest: Die Reise und Suche.
  • – Chaska bricht dieses Muster immer wieder.
  • – Chaska gehört in dasselbe Universum wie die „Prinzessin“ Romane, steht mit diesen in Verbindung und ist doch komplett unabhängig.
  • – Chaska kann mit einem komplett irren Antagonisten aufwarten.
  • – Chaska sprengt die Grenzen des Genres.
  • – Die persönliche, kleine Geschichte zu Beginn wächst sich zu monumentalen Dimensionen aus.
  • – Die Geschichte ist mit drei Bänden abgeschlossen.
  • – Chaska ist ein wilder, körperbetonter Roman, diktiert von menschlichen Schwächen und Chaos.
  • – Chaska bietet eine erkleckliche Anzahl blutrünstiger Kämpfe und erotischer Zwischenspiele.
  • – Jeder Band bietet eigenwillige Schauplätze.
  • – Die gesamte Trilogie ist so umfangreich wie so mancher einzelner Band eines Zyklus.
11 Gründe, die gegen den Erwerb des Buches sprechen:
  • – Chaska beruht auf einem klassischen Sujet der Fantasy – der Quest: Die Reise und Suche.
  • – Chaska bricht dieses Muster immer wieder.
  • – Chaska gehört in dasselbe Universum wie die „Prinzessin“ Romane, steht mit diesen in Verbindung und ist doch komplett unabhängig.
  • – Chaska kann mit einem komplett irren Antagonisten aufwarten.
  • – Chaska sprengt die Grenzen des Genres.
  • – Die persönliche, kleine Geschichte zu Beginn wächst sich zu monumentalen Dimensionen aus.
  • – Die Geschichte ist mit drei Bänden abgeschlossen.
  • – Chaska ist ein wilder, körperbetonter Roman, diktiert von menschlichen Schwächen und Chaos.
  • – Chaska bietet eine erkleckliche Anzahl blutrünstiger Kämpfe und erotischer Zwischenspiele.
  • – Jeder Band bietet eigenwillige Schauplätze.
  • – Die gesamte Trilogie ist so umfangreich wie so mancher einzelner Band eines Zyklus.

Mittwoch, 4. März 2015

Back in Action

Ich bin die letzten Wochen mit einer - das englische Wort gefällt mir besser - Relocation beschäftigt gewesen, oder anders ausgedrückt, ich bin übersiedelt. Mit Familie und tausenden Büchern. Verfluchte Plackerei, dabei habe ich den geringsten Bücherstand seit vermutlich Jahrzehnten! Ist immer noch geistesgestört viel, wenn man alles aus Regalen in Schachteln packen muss.

Jetzt habe ich den Wahnsinn endlich hinter mich gebracht - die obligatorischen Kleinigkeiten fehlen noch, aber das sind nur mehr lästige Nebengeräusche, wie sie wohl die meisten von uns kennen.

Jetzt ist endlich wieder die Bahn frei, mich um das Schreiben zu kümmern und um die Aktualisierung meiner Online-Präsenzen. Ich weiß, ich habe es schon mehrmals gesagt, aber ich möchte endlich auch diesen Blog hier wieder aktiver gestalten.

So werde ich dieses Jahr zwei Bücher als Self-Pub Titel rausbringen, neben der Fantasy-Trilogie für meinen Stammverlag, also zum Schreiben habe ich viel wie nie zuvor zu tun. Ich werde auf alle Fälle danach trachten, diesbezüglich hier den einen oder anderen Artikel zu posten, was sonst noch, das ist in der Schwebe - ganz egal, was ich in vorigen Beiträgen erwähnt habe. 

Alles bewegt sich fort und nichts bleibt, wie Platon es so schön ausgedrückt hat. In diesem Sinne - bis demnächst.

Sonntag, 4. Januar 2015

Hallo zusammen!

Hi!

Schönes neues Jahr & alles Gute!

Ich weiß, dass ich den Blog hier in den letzten Monaten ziemlich vernachlässigt habe. Sorry. Er hat sich für das, was ich ursprünglich damit vorhatte, letztendlich ein wenig als überzählig, als redundant, erwiesen.

Die Tagebuchform, für die er vorgesehen war, habe ich letztlich nicht wirklich umgesetzt und starte sie jetzt auf der eigenen Website. Die Schreibwerkstatt, die ich aufgrund des Arbeitsvolumens des letzten Jahres nur sporadisch führen konnte, ist ebenfalls dorthin abgewandert. Außerdem gibt es seit einigen Monaten einen Newsletter, auch der beansprucht Inhalte, die letztlich hier fehlen.

Filme, die ich mir angesehen habe und hier rezensieren wollte - bei weitem nicht so viele gesehen und dann die Zeit zum besprechen gefunden, wie ich dachte. 

Dazu kommen neben der verstärkt ins Spiel gebrachten Website auch Facebook und Twitter und Tumblr und Pinterest, sowie das totale Stiefkind G+, mit dem ich schon länger nichts anzufangen weiß. Sehr viele Auftritte, die bedient werden müssen und die allesamt - in meinen Augen, für mich - ihren Sinn und ihre Berechtigung haben.

Ich gebe den Blog nicht auf, werde ihn weiterhin benützen, vorläufig vermehrt dazu, auf andere meiner Aktivitäten zu verweisen, bis ich ein Konzept dafür gefunden habe. Bei dem Volumen an Arbeit, das mir dieses Jahr bevorsteht, wird das allerdings einige Zeit brauchen.

Immerhin gilt es, eine Trilogie von Fantasy-Romanen zu vollenden und zwei Horror-Romane zu schreiben. Ungeplante Kleinigkeiten werden sich dazugesellen, das ist absehbar.

Mal sehen, was ich für dieses lauschige Plätzchen hier für eine Verwendung finde :-)


Freitag, 12. September 2014

Zum Thema Fortsetzungen

Zum Thema Fortsetzungen, die man zwar erhofft, aber nicht fix geplant hat, habe ich in der "Schreibwerkstatt" auf meiner Website einen Text erstellt -> hier.

Weil ich genau das tun werde und versuche zu erklären, wie man es verhindern könnte, sich selbst einfach nur zu kopieren.

Sonntag, 6. Juli 2014

Mittwoch, 9. April 2014

Meine Schreibwerkstatt 2

In der zweiten Folge der Serie Meine Schreibwerkstatt gehe ich auf die Prinzessin-Romane als Trilogie ein und darauf, welche Funktionen die einzelnen Bände zu erfüllen haben.

Wie immer ist die Sache meine eigene, sehr subjektive Sicht auf die Dinge, wie sie für mich funktionieren und was ich mir beim Verfassen so denke.

Sonntag, 30. März 2014

Meine Schreibwerkstatt

Ich möchte in loser Folge ein wenig über meine Sicht, sprich – eine sehr subjektive Sicht – des Schreibens und diverser, damit im Zusammenhang stehender Befindlichkeiten, plaudern.
Diverse Begriffe, die zur Anwendung kommen, sind entweder Variationen gebräuchlicher Bezeichungen oder ich habe sie mir komplett aus den Fingern gezogen.

Das Unterfangen trägt den simplen Titel: Meine Schreibwerkstatt

Eine grobe thematische Ausrichtung für die diesbezüglichen Blogeinträge – thematische Abweichungen und Änderungen in der Abfolge bis zum Ausfall eines Beitrags -  vorbehalten – wäre jetzt zu Beginn und nach Plan diese:
  • - Formen der Trilogie
  • - Funktionen der Trilogieromane
  • - Arten des Schreibens
  • - Eigenheiten des “Fucked Future” Universums
  • - Die explodierte Trilogie – das Universum
  • - Spezialfall "Shared Universe"
Bei Leserinteresse plane ich weitere Beiträge – mal schauen, wie sich die Sache entwickelt.

Der erste Beitrag nennt sich FORMEN DER TRILOGIE und findet sich auf meiner Website.

Ich habe beschlossen, die Werkstatt dort anstatt hier im Blog einzurichten. Erschien mir irgendwie passender. Mal sehen, ob ich die Artikel später auch hierher setze, aber das wird, wenn überhaupt, noch ein wenig dauern. Zuerst möchte ich ein paar davon schreiben. 

Keine Sorge, auch der Blog wird weiterhin betreut, aber ich möchte doch hier und dort unterschiedliche Inhalte anbieten.

Dienstag, 4. März 2014

Kurze Meldung

Bin im Endspurt der Fertigstellung von Prinzessin: Armee der Finsternis. 71.145 von vorgesehenen 80.000 Worten sind niedergeschrieben.

Das bedeutet, ich werde mich die nächsten 14 Tage kaum oder nur sehr kurz melden, um das Ding abzuschließen und dem Verleger zu überreichen.

Danach ist wieder ein wenig mehr Zeit für ausführlichere und hoffentlich auch interessante Postings.

Bis dann,
John

Sonntag, 9. Februar 2014

Zwischenstand

Zwischenstand bei Prinzessin: Armee der Finsternis: Halbzeit überschritten - 40.808 der geplanten 80.000 Worte sind geschrieben -> hier die grafische Darstellung.

Immer noch die 1. Fassung - ein paar Änderungen im Stil mehrerer Kapitel stehen schon jetzt fest. Aber die kritische Marke liegt hinter mir. :-)

Die ersten Überlegungen bezüglich des Covers sind auch schon angestellt. Schön und mühsam zugleich, wenn man ein diesbezügliches Mitspracherecht hat.

Na dann, weiter im Text.

Grüße, John

Donnerstag, 16. Januar 2014

Fortschritt

Fortschritt. Für Interessierte.

Es gibt (vor ein paar Tagen auf Facebook gesehen) ein Zitat von Jack Vance: "The less a writer discusses his work—and himself—the better. The master chef slaughters no chickens in the dining room; the doctor writes prescriptions in Latin; the magician hides his hinges, mirrors, and trapdoors with the utmost care."

Schlicht auf den Punkt gebracht - red nicht über dich und deine Arbeit, sondern schreib einfach. Grundsätzlich kann man dem zustimmen. Auf der anderen Seite ist Jack Vance ein Kind seiner Zeit gewesen, geboren 1916. Seitdem haben sich die Zeiten drastisch geändert. Leser heute honorieren Informationen aus der Werkstatt des Autors. Eine gewissen Medienpräsenz scheint unumgänglich und ist so einfach wie nie zu vor zu managen.

Die Schwierigkeit liegt eigentlich nur darin, das Gleichgewicht über die Menge und den Inhalt der Informationen zu finden - und - die Zeit, die man dafür erübrigen kann/will/muss. Beispiele gibt es mehr als genügend, für das eine oder andere Extrem. Welchem Autor was mehr liegt, das muss wohl jeder für sich selbst rausfinden.

Mindestausstattung ist wohl ein Blog. Besser natürlich eine Website. Wo, wenn nicht in deinem ganz persönlichen Schaufenster, willst du eine Daueraustellung deiner Werke einrichten? Oder eben einen Einblick in die Werkstatt gewähren?

Social Media ist schwieriger zu beurteilen. Was für einen Autor funktioniert, muss für den anderen nicht ebenfalls Bedeutung haben. Facebook, Google+, Twitter, Tumblr, Instagramm, weiß der Teufel. Das ist eine Angelegenheit von try and error.

Ich denke, das Zitat von Jack Vance ist leicht abgewandelt immer noch anwendbar: "Kümmere dich hauptsächlich um deine Schreibarbeit, aber lass deine Leser wissen, dass du arbeitest."

So könnte man Vance abwandeln. Der Umfang dieser Information/Kommunikation bleibt jedem Autor überlassen.

Na dann. 
Grüße, John

Dienstag, 7. Januar 2014

News zum Schreiben

Ein Auszug eines Postings auf meiner Website - zur Gänze -> hier zu lesen.

Der zweite Roman rund um She wird Prinzessin: Armee der Finsternis heißen. Erscheinungstermin ist für Mai 2014 vorgesehen, heißt, ich tippe mir schon die längste Zeit die Finger wund. Zum Buch selbst – es wird einen Tick umfangreicher als der erste Band und komplexer.

Prinzessin war auf wenige Personen konzentriert – gerade mal She und ihre Gegenspieler. Der zweite Band wird einen breiteren Einblick in die devastierte Welt der Heldin bieten. Nicht weniger hart und freizügig, aber mit mehr handelnden Figuren, komplexer in der Geschichte. Die Welt hat viele faszinierende Schrecken zu bieten und ein paar davon wollen wir auf dieser Reise erkunden. Das braucht mehr Platz und mehr Personal … und die Wiederkehr einiger alter “Freunde”. Macht unheimlich Spaß, an dem Ding zu arbeiten.

Die Romane und Erzählung(en) rund um She gehören ins “Fucked Future Universe“, in dem dieses Jahr auch eine Geschichte namens “Drool” erscheinen wird, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit She steht, aber … naja, selbst lesen, wenn das Ding draußen ist. In welcher Form sie kommen wird, weiß ich noch nicht.

Was gibt es noch? Voraussichtlich im Jänner erscheint im Visionarium, einer Wiederbelebung des Pulp-Magazins, ein ehrgeiziges Projekt der Edition Gwydion, eine Erzählung von mir, eine Science Fiction Story mit dem Titel Ein strahlend schöner Morgen: Einige Jahre in der Zukunft, ein lebensgefährlich heißer Tag und einigen Personen geschehen unschöne Dinge …

Ich arbeite an zwei – noch ohne Titel – Kurzromanen, die ebenfalls dieses Jahr rauskommen werden, Frühsommer, Spätsommer/Herbst, meine Schätzung. In einem Bändchen gibt es eine Menge Tentakel Wink.

Wenn alles so läuft, wie es soll, geht sich für Spätherbst noch ein Thriller aus – nein, keine weichgespülte Geschichte, sondern ein beinharter, blutiger, brutaler Roman mit einer Geschichte, die so trivial, verdreht, bizarr und abartig ist, wie es Menschen sein können … Titel habe ich noch keinen. Es stehen die Grundidee und ein paar Entwürfe für Szenen.

Montag, 2. Dezember 2013

Eine Art making-of

Warum sind Bücher so, wie sie sind? Eine gute oder blöde Frage, je nachdem, wie man es sehen will. Die simple Antwort lautet naheliegend: Weil der Autor das Ding so geschrieben hat. Das ist richtig und greift zugleich viel zu kurz – denn das führt gleich zur nächsten Frage und in Folge zu einem ganzen Wust an Fragen – warum hat der Autor das Buch so geschrieben? Was hat er sich dabei gedacht? Hat er sich überhaupt was gedacht? Wo liegt der Sinn des Werkes begraben? Warum gibt es diese Unschärfen und jene Mängel, warum, warum, warum …

Weil es mich gerade ziemlich reizt, versuche ich im Folgenden, ein paar dieser Fragen zu beantworten und nehme als Grundlage dafür meinen letzten Roman – Prinzessin. Der Roman verkauft sich gut und spaltet die Leserschaft in Fans und Gegner. Ideale Voraussetzungen, um ein wenig darüber zu plaudern.

Wie es bei mir im Blog häufiger der Fall ist, werde ich die Gedanken völlig ungeordnet niederschreiben, so, wie sie mir in den Sinn kommen. Sorry, Ordnungsfetischisten.

Der Blogeintrag ist frei von Spoilern.

Prinzessin ist eine negative Utopie, ein düsterer Blick in eine Zukunft, die sein könnte. Das Naturell des Buches ist daher von herbem Charakter, die Geschichte wühlt geradezu in Schmutz und Ekeln. Ich glaube nicht, dass die Zukunft der Menschheit nach einem Versuch der Selbstzerstörung in irgendeiner Form schön sein kann. Im Gegenteil, eine solche Welt bietet die ideale Voraussetzung zur Freisetzung der schlechtesten Seiten der Menschen. Es gibt keinen Staat, keine Gesetze, keine Regeln. Im Rahmen dessen, was die Welt zulässt, kann jeder seinen abgründigsten Begierden und Bedürfnissen nachgehen, ohne Reue, ohne Einschränkung und in vielen Fällen sicher auch ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.

Ein kleiner Vorgeschmack davon findet sich in den Nachrichten, ganz egal ob TV oder Internet. Nachrichten sind eine Ansammlung von Widerwärtigkeiten, die von Sklaverei über Kinderficker bis hin zu religiös motivierter Gewalt jeden Ekel bereit halten, zu dem Menschen fähig und willig sind. Selbst wenn man die Hälfte der täglichen Dosis Wahnsinn als mediale Übertreibung weglässt, bleibt eine Menge Irrsinn übrig. Und was wohl passiert, wenn man dazu noch alle Grenzen der Zivilisation beseitigt? The Purge, zur x-fachen Potenz.

Prinzessin ist dieser Sichtweise entsprungen und ist konsequent wenig freundlich.

Das Buch hat sich von selbst geschrieben. Das heißt, ich bin vor dem Computer gesessen und habe abgetippt, was mir die Figuren geflüstert haben, was sie tun und wohin sie gehen. Ich hatte eine Vorstellung davon, wo die Reise beginnen sollte und wohin sie im zweiten Band führen wird, aber die Dinge dazwischen sind von selbst gewachsen.

Die Perspektive des Erzählers ist jene der Protagonisten/Antagonisten – wobei die Grenze zwischen den Guten und den Bösen eigentlich nicht vorhanden ist. Das heißt, der Leser erfährt nicht viel mehr, als gerade das, was die Figuren bewegt und was diese über die Welt wissen. Damit verzichtet das Buch auf ein paar Dinge.

Zum einen auf eine genaue geographische Position. Das wissen die Figuren einfach nicht. Es spielt für sie auch keine Rolle. Die Welt ist im Arsch und wo genau sie durch die Scheiße waten, das ist bedeutungslos. Es zählt nur, wie tief sie im Dreck stecken, mal bis zu den Knöcheln, dann bis zu den Hüften. Das Wetter ist überall mies, die Umwelt global tödlich, fremd, bösartig, die Mitmenschen sowieso nur mit Vorsicht zu genießen. Auf welchem Kontinent sie herumtorkeln – scheißegal.

Worauf die Geschichte ebenso verzichtet ist eine gewisse Korrektheit, was Daten, Fakten, Anatomie, Waffen und anderen Kram betrifft. Die surreale Welt, das Durcheinander in den Gehirnen, Fetzen von Erinnerungen an ein voriges Leben, alles zusammen trägt zu einer gewissen Verzerrung der Wahrnehmung bei.

Keine der Figuren sieht, was tatsächlich vor sich geht, was wirklich ist, und wir als Leser erfahren diese Dinge auch nur gefiltert durch dieses eingeschränkte Weltbild. Damit einher geht natürlich ein Mangel an CSI-artiger Genauigkeit. Wenn eine Waffe irgendwo durch den Körper gezogen wird, dann erleben wir, was sich die Protagonisten denken, was passiert, aber nicht, was in Wirklichkeit geschähe. Weinn Kugeln Löcher in Körper reißen, dann sehen wir, was die Figuren wahrnehmen, nicht das, was dabei tatsächlich geschieht.

Wobei wir den Begriff der Wirklichkeit jetzt mal ganz vorsichtig benutzen und eine Diskussion darüber, wie wirklich unsere Wirklichkeit wirklich ist, schön unterlassen ;-)

Menschen, die tagtäglich ums Überleben kämpfen und bei jeder Begegnung darauf gefasst sein müssen, dass ihr Gegenüber ein Messer in ihre Eingeweide rammen könnte, zerbrechen sich eher weniger den Kopf darüber, wo sie wie die Waffe am schnellsten und effektivsten in den Körper rammen. Es geht um Ich oder Du. Adrenalin und lebensbestimmender Irrsinn überrennen alles andere. Vor allem Details. Aus dieser Perspektive heraus erzählt das Buch.

Ich würde nicht eine einzige Figur als … hüstel … normal nach unseren jetzigen Vorgaben bezeichnen. Soziopathisch, schlichtweg irre, gewaltbereit, sexbesessen, krankhaft, unter dem Einfluß von allerlei Dingen stehend und nicht in der Lage, die Welt klar und nüchtern zu sehen.

Die Reise von She durch diese Welt ist wie ein surrealer, böser Trip, der die Protagonistin von einem Extrem ins andere stolpern lässt. Die Leser stolpern mit ihr.

Der Sex in dem Buch ist pornografisch, überaus dreckig, zum Teil geil, zum Teil abstoßend. Menschlich eben. Ich lese sowas gerne und darum schreibe ich auch gern darüber. Nicht immer, auch hier gilt, die Geschichte gibt den Grad der Obszönität vor, und der Autor lässt diesen zu, soweit es für ihn machbar ist, seinen Neigungen entgegenkommt, und so weiter, und so weiter. So hält sich mein Odysseus Roman beim Fickkram ziemlich zurück, während die Erzählungen in Am Anfang war die Tat und Ferve der Dreckfresser teilweise sehr, sehr obszön sind.

Sex ist wohl eine der genialsten Erfindungen der Natur. Eine der schönsten Sachen, die man machen kann, sei es zu zweit, zu dritt oder allein. Sex gehört zu den »Jedem Tierchen sein Pläsierchen« Dingen, bei denen sich niemand niemals für irgendwas genieren soll, ganz egal was der Fetisch, die Begierde ist. (Die Kinderficker und Vergewaltiger sind hier absolut und definitv ausgenommen. Dafür kann und darf es keinerlei Verständis geben. Ich habe eine Frau und zwei Kinder und über Verständnis für derartige Dinge gibt es nach meinem Dafürhalten Nichts zu diskutieren.)

Und jetzt die Antwort auf die ungestellte, aber stets vorhandene Leserfrage, mit der wohl jeder Autor früher oder später konfrontiert ist: Es gibt wohl nicht viele Texte, in denen nicht irgendwo ein autobiografischer Zug auftaucht. In einem Detail, in einer Handlung, vielleicht auch nur in einem Wunschdenken einer Figur, oder sonstwo. Das ist bei den meisten Autoren so. Auch bei mir. Was jetzt selbst erlebt ist, aus meinem Umfeld stammt oder frei erfunden wurde – das mag sich jeder ausmalen wie er will. :-) Und nein, wir reden hier nicht von der Gewalt. So. Haha. Pfui, schmutzige Gedanken, die in Hirnen herumschwappen und raustriefen … :-)

Der Roman beinhaltet ein paar Anspielungen auf die Popkultur unserer Zeit. Die sind nach meinem Dafürhalten sehr leicht erkennbar und tatsächlich ohne tiefere Bedeutung. Ich habe sie schlicht und ergreifend zu meiner eigenen Unterhaltung eingebaut.

Apropos Unterhaltung, ich selbst lese gern solch rabiate Stoffe. Vermutlich darum schreibe ich sie auch gern. Ich finde Bücher, in denen es von Gewalt und Sex wimmelt geradezu entspannend. Habe ich immer schon, soweit ich mich erinnern kann. Das hat mit den Märchen der Gebrüder Grimm angefangen und die haben ja wirklich Hardcore Geschichten erzählt.

Mich setzten blutige, ordinäre, gewalttätige Bücher und Filme in eine entspannte, fröhliche Stimmung. Je extremer, je lieber. Meine höchst persönliche Erklärung dafür ist, dass kein erfundener Schrecken jemals so grausam und schlimm sein kann wie die Scheiße, die in der Wirklichkeit passiert. Buch zu, Film aus, Gefahr vorbei. Ganz einfach. Die alternative Theorie wäre, dass ich eine Spur Soziopath in mir trage – das wäre natürlich auch möglich. Aber das glaube ich nicht. Hmmm...

Ob mir das hier zu denken geben sollte (ein herzliches LOL!!) ?? -> Pressetext

Anspruch und Umfang ergeben sich aus der Geschichte, die es erzählt. Allgemein gesagt wird im Idealfall die Geschichte in der dafür geeigneten Sprache erzählt, die sich von selbst findet. Das mag mal komplex und anspruchsvoll sein wie ein Roman von Neal Stephenson oder so einfach und gradlinig wie ein, ach, sagen wir, Romanheft. Passen Sprache und Geschichte zusammen, dann sitzt die Sache. Es ist ohnehin ein wenig sinnlos, darüber zu diskutieren. Was für denen einen Leser zutrifft, mag für den anderen nichtmal im Ansatz stimmen. Was für das eine Buch des Autors passt, mag bei seinem nächsten Werk falsch sein, weil die dahinter stehende Absicht eine andere war. Also was soll's. Prinzessin ist ein kurzweiliger, schneller Roman, der sich mit Gore/Splatter/Sex beschäftigt und das auch so unumwunden ausdrückt.

Ich schreibe diesen Blogeintrag aus zwei Gründen. Zum einen macht es mir wirklich Freude, einfach über das Buch zu reden und vielleicht theoretisch oder praktisch am Schreiben interessierte Leser mit Glossen über das Verfassen eines Buches zu unterhalten. Zum anderen – ich will den Roman auch verkaufen und das Schreiben darüber ist eines der Werbemittel, die mir zur Verfügung stellen. Womit wir bei einem Thema sind, bei dem im deutschsprachigen Raum viel zu viel komisch herumgedruckst wird.

Autoren wollen mit ihrer Arbeit Geld verdienen. Schreiben ist ein Beruf und wie jeder Berufstätige will auch der Autor für seine Arbeit bezahlt werden. Ich habe noch nie verstanden, warum es hier so verpönnt scheint, darüber zu quatschen. Sieht man sich den Rest der Welt an, so gibt es dort diese Bedenken nicht. Da wird ganz offen und ungeniert darüber gesprochen. Autoren machen Werbung, sie fordern dazu auf, ihre Werke zu kaufen, ganz offensiv und ungeniert. Eigentlich logisch, oder? Vielleicht ist es eine Charaktersache, vielleicht hat es mit gewissen Neid- und Mißgunsttendenzen in der Bevölkerung zu tun, mit Mißtrauen, was weiß ich.

Auf alle Fälle bremst mich dieses im deutschsprachigen Raum übliche Schweigen und ich verzichte auf konkrete Zahlen. Bis zu einem gewissen Grad ist mir das zu intim, dazu … sagen wir ruhig, fürchte … ich einige meiner Mitmenschen und ihren Faible für destrukive Reaktionen doch zu sehr. Aber soviel schon: Nein, ich kann nicht vom Schreiben leben. So weit bin ich noch lange nicht und ich gehe mal davon aus, dass das auch nicht so schnell möglich sein wird. Es gibt nicht viele Autoren, denen dieses Kunststück gelingt und damit zu rechnen erscheint mir unvernünftig.

Prinzessin wird eine Fortsetzung erfahren. Ob es eine Trilogie wird hängt davon ab, ob sich der zweite Band auch vertretbar verkauft oder auch davon, ob die Geschichte danach tatsächlich noch weitergeht. Auf alle Fälle möchte ich in der einen oder anderen Form immer wieder in diese Welt von She zurückkehren. Es gibt eine fertige Geschichte, die 2014 rauskommen wird. Vielleicht gibt es noch die eine oder andere Erzählung, eine Novelle, vielleicht einen Roman, in der Welt von She, jedoch ohne sie. Wie auch immer.

Mit dem vorziehen der Fortsetzung verschiebt sich die Reihenfolge meiner weiteren geplanten Bücher um jeweils eins nach hinten, bleibt aber grundsätzlich bestehen.

So, und schlußendlich die letzte, ultimative, unverrückbar tiefsinnige Wahrheit über den Sinn eines Romans wie Prinzessin – sprich: wozu soll das Buch gut sein:

To have some mind-fucking fun.


Und zum krönenden Finale die unausweichliche Einladung, das Buch schnell und bequem gleich von hier weg käuflich zu erwerben.





Bei Amazon - hier als eBook, hier als Paperback.

Donnerstag, 21. November 2013

Prinzessin - ein Erfolg

Laut meinem Verlag ist mein Roman Prinzessin - hier beim Verlag, hier auf meiner eigenen Website, einer der drei bestverkauften Titel des Monats. Sowas zu hören ist wunderschön. Hört sich doch bedeutend besser an als "dein Buch floppt und wir wissen nicht warum", nicht wahr? :-)

Was bedeutet so eine Aussage für das Schreiben? Dazu ein paar loose, ziemlich ungeordnete Gedanken:
 
Was gibt mir persönlich diese Meldung des Verlags? Die ungeheure Befriedigung etwas kreiert zu haben, für das sich Leute interessieren. Ganz egal, ob sie es mögen oder nicht. In meinem Fall wird das wohl eher auf Polarisierung hinauslaufen - entweder die Leser mögen das Buch oder sie hassen es. Prinzessin ist ein Roman der Extreme.

Es bedeutet, dass sich all die Mühe und der Selbstzweifel gelohnt haben, die einen beim Schreiben immer wieder heimsuchen (So Dinge wie "wird das je jemand lesen?" "warum haben andere solche Erfolge, obwohl sie genauso unbekannt sind?", "kann ich überhaupt schreiben" und viele, viele andere Anwandlungen von Masochismus).

Es heißt, dass man anfängt, sich ein Publikum zu erarbeiten und zu erkennen, was vom eigenen Werk die Leute am interessantesten finden.
In meinem Fall ist es ein Buch, das eine Geschichte voller Grausamkeiten und Grausigkeiten und mit jeder Menge Sex erzählt, die in einer Welt angesiedelt ist, die von den Menschen zum Teufel geschickt wurde.
Es bedeutet aber auch, unbedingt sich selbst treu zu bleiben und weiterhin nur das zu schreiben, was man selbst gern lesen möchte. Bleibe dir authentisch und das Publikum wird sich finden. Versuche mit aller Gewalt kommerziell zu werden und du verlierst.

Wie sieht das für mich aus? Bei mir hier der Idealfall eingetreten: Ich habe ein Buch geschrieben, bei dem ich mir treu geblieben bin, weil ich gern selbst sowas lese und es findet ein Publikum.

Natürlich musst du als Autor (so du nicht reiner Hobbyschreiber bist) an Geld denken, selbst wenn klar ist, dass du vom Schreiben allein, so wie die meisten Autoren, kaum je wirst leben können. Jeder Job muss sich irgendwie lohnen.

Autor ist ein sehr, sehr seltsamer Job. Du musst erst wahnsinnig viel Zeit und Arbeit reinstecken, ehe die Sache anfängt, kleinweise auch etwas abzuwerfen.

Eine der besten Verkörperungen des Begriffs "Selbständig" ist der Autorenjob: Selbst und ständig. Du allein arbeitest ununterbrochen an deinen Werken.

Bis du soweit bist wie James Patterson, - der das genaus Gegenteil von selbst und ständig ist, da er seine Ideen an Auftragsschreiber verteilt, auf die fertigen Bücher seinen Namen drucken lässt und damit 80 Millionen Dollar im Jahr macht, bis dorthin ist es ein laaanger Weg.

Daran zu denken, allein vom Schreiben leben zu können, ist fatal. Man würde sich nur unter Druck setzen und Stress und kreative Prozesse ... naja. Abgesehen davon könnte man auch keine Romane wie Prinzessin schreiben, die nun wirklich nicht massentauglich sind.
Willst du dich wirklich in das dichte Gewühl des Massenmarktes reinstürzen, dort, wo Dan Brown, John Grisham und Stephen King daheim sind? Es ist eher vernünftig und realistisch, sich bezüglich der monetären Vergütung der Arbeit mehr mit Begriffen wie "Long Tail" zu beschäftigen.

Kommerzielle Gratwanderung: Nutzt du als Autor so einen (bescheidenen!) Erfolg oder bleibst du stur und hältst dich an deine geplante Reihenfolge bei dem, was du schreibst? Auch in diesem Fall ist bei mir mit Prinzessin der Idealfall eingetreten: Ich kann den Erfolg nutzen, ohne kommerzielle Arschkriecherei betreiben zu müssen:
Ich habe auf meiner Website - und zwar hier - eine Übersicht zusammengestellt, welche Romane und Erzählungen in welcher Form zusammenängen. Und siehe da - Prinzessin ist ein Band 1. Das heißt, ein zweiter Roman war von mir schon von vornherein vorgesehen. Ich habe dafür schon ein Handlungsgerüst. Und es gibt schon eine Story mit She - die ist als Bonus hinten im Roman dabei. Und - Prinzessin ist Teil eines viel größeren Universums. Und da gibt es demnächst eine weitere Story. 

Da entsteht eine Zukunft und sie hat begonnen, ihr hässliches Haupt zu heben und uns anzugrinsen. Oder so ;-)
Ich brauche mich nicht zu verbiegen, um jetzt einen Roman nachzusetzen - er ist von Haus aus existent gewesen. Ich muss ihn nur niederschreiben. DAS ist absolut ein Idealfall.

Schreiben ist Masochismus. Egal, ob du dabei Erfolg hast oder nicht. Schreiben ist befriedigend. Solange du schreibst, was du selbst lesen möchtest.


All das gilt sowohl für den Verlagsautor wie für den Self-Publisher.
Und wie immer - das ist rein mein subjektiver Eindruck und eine stimmungsabhängige Momentaufnahme. Weder vollständig, tiefsinnig oder weise. :-)

Ich glaub, das ist wieder mal ein Artikel, der etwas wirr daherkommt.

Und wer es jetzt kaum erwarten kann, dieses wunderbar explizite, obszöne, gewalttätige Erfolgswerk namens Prinzessin zu lesen, der holt sich am einfachsten und schnellsten das Ding bei Amazon - hier als eBook, und hier als Paperback

Der Autor dankt. 

Mittwoch, 6. November 2013

Kurz gesagt...

Ich habe es gerade nicht so mit ausführlichen und regelmäßigen Postings. Wir haben einen etwas mehr als drei Wochen alten Scheißer daheim ;-) und ich habe einen Haufen Arbeit am Hals. Das verschlingt sehr viel Kraft und Zeit.

Ich weiß aus den Statistiken, dass die längeren Blogeinträge bevorzugt werden. Ich mag sie auch gerne. Ich habe sie nicht vergessen und lechze selbst danach, wieder mal einen riesigen Haufen Geschwafel abzulassen.

Ein klein wenig Geduld ... brauche ich, braucht ihr. ;-) Es wird wieder. Es braucht nur ein klein wenig mehr Zeit.

Danke, bis demnächst.


Dienstag, 1. Oktober 2013

Dies und Das, Schreibezeug, Selfpublishing, Mediakram

Letzten Freitag habe ich meinen Verleger getroffen und mit ihm grob fixiert, was denn die nächsten Romane werden - die nächsten beiden stehen fest. Beides recht drastische und härtere Werke, sonst sehr unterschiedlich. Mehr dazu beizeiten. Für danach steht ein Haufen Optionen zur Verfügung, aber was dann folgt, das kann ich im Augenblick noch unmöglich sagen - schlicht keine Ahnung.

Zwischendurch steht noch eine kürzere Geschichte am Programm, da weiß ich noch gar nicht, was es wird. Ich weiß zwar, wofür sie verwendet wird - eine coole Idee, über die noch Stillschweigen bewahrt werden muss - aber die Handlung ist mir noch nichtmal im Ansatz klar.

In Sachen Self-Publishing herrscht bei mir derzeit Stillstand. Das Thema ist zwar nicht vom Tisch, definitiv nicht, aber im Moment habe ich dafür keine Pläne. Mir macht die Verlagsarbeit viel zu viel Spaß und ... das gilt zumindest für mich, es ist unter den jetzigen Umständen einfacher und tatsächlich auch lukrativer als die Spielerei mit Self-Publishing.
Denn der Aufwand, den ich betreiben müsste, um die Ergebnisse zu erzielen wäre enorm hoch. Und dabei reden wir nicht von Umsätzen, sondern allein von der Erstellung des Buches, Satz, Layout, Korrekturen, Cover und alles, was dazugehört. Und wie man sowas verbockt, darin habe ich Erfahrungen gesammelt. Natürlich kann man all diese Dienstleistungen dazukaufen, vor allem in Sachen Cover und Korrekturen darf man ohnehin nicht sparen (sonst macht man Dinge, wie ich sie getan habe).
Aber kann man sich diese Dinge nicht leisten, kosten sie eine Menge Zeit, und die würde mir definitiv beim Schreiben fehlen. Familie, Jobs, Schreiben - Tage sind nicht beliebig verlängerbar und ein paar Stunden Schlaf brauche ich auch. (Diesbezüglich trainiere ich ohnehin schon fleißig, dieser Tage steht Nachwuchs ins Haus.)

Aber es gibt in dem Bereich derart viele Fortschritte, Änderungen, Entwicklungen, es ist und bleibt eine aufregende Sache, wenn man sich darauf einlassen möchte. Die Möglichkeiten werden immer umfangreicher und als Autor sein eigener Herr sein, ohne Abhängigkeit von einem Verlag - selbst wenn er so entspannt, umgänglich, kooperativ und entgegernkommend wie meiner ist - das hat durchaus seinen Reiz.

Auf meiner Website hat sich die letzten paar Tage nicht so viel getan, da bin ich etwas ins Hintertreffen gekommen. Das ist auch so eine Sache, für die man irgendwo Zeit hernehmen muss. Es gibt zwar durchaus Diskussionen zum Thema, ob eine Website für einen Autor noch notwendig ist oder ob er sich nicht besser auf die Social-Media Sache konzentrieren sollte - hier sind recht interessante Gesichtspunkte nachzulesen. Ach ja, zurück zu meiner Website: Der Menüpunkt Universen hat ein paar Befüllungen, die den vorläufigen und geplanten Stand von Serien und Zyklen zeigen, die ich mir vorstelle, in den kommenden Jahren zu verfassen. Der Menüpunkt Bibliographie ist leider noch leer, da wird zukünftig das Gesamtwerk aufgelistet.

Wenn man mich fragt, was im Moment niemand tut, aber ich sage jetzt mal trotzdem meine Meinung zu dem Thema ;-) - ein Autor braucht eine Website. Sie muss nicht unbedingt täglich aktualisiert werden - dafür kann man FB, G+ und dergleichen benutzen, aber sie sollte doch Lebenszeichen von sich geben. Ob sie als Blog oder als klassische Site geführt wird, ist egal. FB, G+ und den Kram braucht man wohl auch und wenn man sich darauf einlässt, dann auch einen Blog, entweder extra wie dieser oder in der Site eingebunden.

Mein Blog ist extra geführt, weil es sich so ergeben hat, nicht, weil ich es geplant hatte. Natürlich wäre es praktisch, Blog und Site zu vereinen, aber jetzt steht der Blog hier und ihn zu übersiedeln wäre ... kontraproduktiv. Ich will euch doch nicht vergrätzen. Es ist erstaunlich: Wären die Postings meiner Leser ein Indikator, hätte ich kaum Leser. Aber die Statistik sagt etwas anderes.



Dienstag, 13. August 2013

Versenkung

War ein paar Tage abwesend. Hm, vielleicht dem einen oder anderen Besucher meines Blogs aufgefallen ;-) Habe sehr viel geschrieben, habe meinen Verleger getroffen, muss ein Kapitel aus einem Buch entfernen - werde dieses Kapitel in eine eigenständige Geschichte umschreiben.
Arbeite an einem neuen Buch, das ich eigentlich bis Ende August fertig haben wollte - mal sehen, ob ich das schaffe. Tja, soweit so gut, ich bin bis in meine kümmerlichen Haarspitzen hinein schwer beschäftigt.
Mehr demnächst.

Sonntag, 30. Juni 2013

Juni-Rezensionen

Diesen Juni sind es gerade mal 4 Rezensionen geworden. Zum einen bin ich gerade mit vielen Dingen beschäftigt, zum anderen lese ich - immer noch - im zweiten Band (die englische Originalausgabe) von George R. R. Martin - The Song of Ice and Fire aka Game of Thrones. Und das Monsterwerk braucht seine Zeit und verschlingt Lesekapazitäten - aber es ist verdammt großartige Lektüre.

Der Juni hat mir also vier Bücher beschert, von denen ich drei rundum genossen habe und das vierte nach einer anfänglichen Irritation ebenfalls als lesenswert einstufe:

  • John Everson - Ligeia: -> hier. Sehr geiles, überaus befriedigendes Buch. Meerjungfrauensplatter, sollte man nicht meinen, dass das rockt.
  • Bryan Smith - Herrin des Blutes: -> hier. Ebenfalls ein geiles Buch, mehr als ausgezeichnete Fortsetzung von Haus des Blutes -> hier. Großartiger Hexenhorror mit bombatischem Ende.
  • Brian Keene: Eine Versammlung von Krähen: -> hier. Auch dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen, Brian Keene kann wirklich schräge Geschichten erzählen.
  • Jack Ketchum: Versteckt -> hier. Nach einer anfänglichen Irritation über den Stil des Buches bin ich ihm schnell verfallen. Beeindruckendes Nachwort.

Und wie ich in der Rezension von Ketchum schon erwähnt habe - dass Jack Ketchum der Babysitter von Lady Gaga war, das finde ich einfach nur witzig. Und ich freue mich wieder einmal darüber, dass ich die richtigen Bücher ausgewählt habe - kein Titel dabei, der mir missfallen hätte. Das wäre schade, weil ich nur ungern Bücher aufgebe, weil sie mir nicht gefallen. Aber meistens klappt es.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Prinzessin

Prinzessin ist der Titel meines neuen Romans - ein postapokalyptischer Splatterroman mit viel Sex. Ich habe das Buch mitsamt dem Cover -> hier angekündigt und das schon für Mitte Mai. Das Buch ist noch nicht da - also, was ist geschehen?

Der Roman war eigentlich für Self-Publishing vorgesehen. Ich habe beim Schreiben etwas länger gebraucht und die Lektorin hat noch länger gebraucht als ursprünglich erwartet und so ist der Termin letztlich nicht mehr zu halten gewesen.
Neue Wendung: Das Buch geht doch an einen Verlag. Der Verleger hat den Roman zu lesen begonnen und ein paar Dinge gefunden, die seiner Meinung nach geändert gehören Und das wären - Austrozismen! Worte und Formulierungen, die nördlich von Bayern nicht gebräuchlich sind. Dabei hat meine Lektorin schon einen Stapel sehr wenig verbreiteter Begriffe rausgestrichen.

Aber der Verleger arbeitet auch als Übersetzer für große deutsche Verlage und der sieht diese Formulierungen und Ausdrücke natürlich mit anderen Augen. Also wird er das schon korrigierte Manuskript durchgehen und nochmal nachbearbeiten - ob ich diese Änderungsvorschläge letztlich annehme oder nicht, ist dann meine Sache. Aber Vernunft und Pragmatismus sind da natürlich angebracht und he - ich lerne dabei wieder was. 

Darum lässt die gute Prinzessin auf sich warten. Sicher nicht allzu lange, weil es in unser beider Interesse liegt, das Ding fertig zu haben. Aber postapokalyptische Perversionen mit sprachlichem Lokalkolorit - das ist ein tatsächlich eher ein Minderheitenprogramm.

Und jetzt brauch i a Eitrige mit an Buckl und a 16er Blech. ;-)

Mittwoch, 22. Mai 2013

arbeit

working, working, working ... und alle treuen Leser, die regelmäßig meine Ergüsse lesen, kann ich nur um etwas Geduld bitten ... mein Zeitbudget ist derzeit so gut wie erschöpft und die Blogeinträge, die ich schon mehrmals angekündigt habe, sind noch ausständig ... working, working, working ... sie kommen garantiert, nur nicht zu dem Zeitpunkt an dem ich sie vorgesehen hatte, aber hoffentlich bald ... working, working, working ...