Ja, ich weiß, verdammt lang her, dass ich hier was gepostet habe. Wenig Zeit. Zu viele Dinge zu tun. Whatever. Nun. Ich gelobe - wieder einmal - Besserung.
Das würde ich gern mal herzeigen. Ist ev. noch nicht endgültig, Kleinigkeiten können sich noch ändern. Kommt im November. Ich freu mich drauf, bin stolz.
Stecke jetzt schon in jeder Menge Nachfolgewerke. Aber im Moment - mein neuer Roman kommt demnächst raus.
Cooooool :-)
Über Schreiben, Lesen und andere Dinge, die gelegentlich durch mein Hirn wandern und ihre Spuren hinterlassen.
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Samstag, 18. Oktober 2014
Freitag, 22. August 2014
The Green Inferno
Das sieht aus wie der erste Eli Roth Film - in seiner Rolle als Regisseur (wie in Hostel 1, Cabin Fever 1), nicht als durchschnittlicher Darsteller (wie in Inglorious Basterds) - der tatsächlich gut sein könnte: "The Green Inferno".
Das ist vielleicht auch nur dem Umstand zu verdanken, dass er sich hier an einer Variation eines Klassikers des Italo-Kannibalenfilms versucht - Cannibal Holocaust.
Wobei man vielleicht relativieren muss: Die alten Menschenfresser-Filme snd ja eine ganz eigene Spezies: Man sieht eine Ewigkeit schlechten Darstellern zu, wie sie durch den Regenwald stapfen, der ungefähr so echt wirkt wie ein Politiker, der behauptet, die Wahrheit zu sagen.
(Ob das Set echt ist oder nicht, ist zweitrangig. Es ist so oder so beschissen in Szene gesetzt.)
Diese Wanderungen dauern ungefähr die Hälfte des Streifens am. Herumwandern und unglaublich öden Scheiß verzapfen. Das perfekte Schlafmittel.
Kurz, bevor das geschieht, - das hinwegdämmern des Zusehers - tauchen ein paar Witzfiguren von Pseudo-Eingeborenen auf. Die hinterlassen den gleichen Eindruck von 1980er Italo-Scheiße wie der Dschungel.
Das Jahrzehnt dient nur der groben Orientierung. Die Streifen sind von einer Art, dass die legendären Bud Spencer / Terence Hill Filme oder auch die Werke von Adriano Celentano dagegen wie Arthaus anmuten.
(Celentano und Spencer/Hill waren großartig im Kino, Samstag Nachmittag allein um ein paar Schilling auf Holzsitzen in Kinos, die schon damals am Ende ihrer Lebenszeit angelangt waren)
Aber da sind endlich die Kannibalen und jetzt geht es los. Es wird mit Darmschlingen geworfen, Köpfe werden in der Mitte durchgesäbelt, Leute landen auf Pfählen, Brüste und Penisse mit Macheten abgesäbelt oder gleich mit den Zähnen rausgebissen. Richtig kranke Scheiße. Das dauert ein paar Minuten, die zwar nicht gruselig oder spannend sind, dafür hübsch ekelhaft.
Und ganz plötzlich ist schon der Film aus! Peng. Billige Orgelmusik, Stock-Footage von Flugaufnahmen über Wälder, Nachspann. Das war's.
Italienische Kannibalenfilme hatten etwas von einem Koitus Interruptus an sich.
Hm. Ich muss dazusagen, ich habe diese Dreckstreifen richtig gern gemocht. Der Mist war unglaublich vergnüglich - auf gleicher Ebene wie die italienischen Zombie-Filme ihrer Zeit. Lucio Fulci, meine Verehrung. Filmischer Masochismus. Herrlich.
Eli Roth? Hm, dessen Regie-Arbeiten sind mir bisher allesamt am Arsch vorbeigegangen. B-Movie-Dreck, zu fantasielos, zu bieder inszeniert, um auf gute Art schlecht zu sein. 08/15 Videostoff.
Für "The Green Inferno" hat er immerhin eine Anleitung gehabt, wie er den Film in Szene setzen sollte. Mal schauen, ob er das verstanden hat.
;-)
http://www.metacafe.com/watch/11349031/the_green_inferno_2014_full_trailer/
Sonntag, 27. Juli 2014
Gott der Tentakel - eBook
Geschafft! Gott der Tentakel ist als eBook bei Amazon erhältlich. Der Umfang beträgt 180 Seiten - Zählung der Printausgabe, der Preis ist Euro 2,99. Frei von DRM.
Was bekommt man als Leser geboten? Tentakel, Sex und Gewalt, was sonst ;-) - schlicht, die ideal Sommerlektüre.
Das Taschenbuch folgt in einigen Tagen. Das Cover ist jenes der TB-Ausgabe, das Cover des eBooks unterscheidet sich ein wenig von dem hier. Aber schaut irgendwer überhaupt auf eBook Cover?
Inhalt: Als der Komet, genannt Fratze, in den Ozean einschlägt, verwüstet er die Welt. Eine Expedition in das hinter Stürmen verborgene Zentrum des Einschlaggebiets gerät für die Teilnehmer zum Desaster. Sie erleiden Schiffbruch und stranden auf einer Insel, die es hier nicht geben dürfte. Was sie dort vorfinden, birgt Lust und Grauen in ungekannten Dimensionen und hat das Potential, die schwer angeschlagene Menschheit in eine Hölle auf Erden zu verbannen.
Was bekommt man als Leser geboten? Tentakel, Sex und Gewalt, was sonst ;-) - schlicht, die ideal Sommerlektüre.
Das Taschenbuch folgt in einigen Tagen. Das Cover ist jenes der TB-Ausgabe, das Cover des eBooks unterscheidet sich ein wenig von dem hier. Aber schaut irgendwer überhaupt auf eBook Cover?
Inhalt: Als der Komet, genannt Fratze, in den Ozean einschlägt, verwüstet er die Welt. Eine Expedition in das hinter Stürmen verborgene Zentrum des Einschlaggebiets gerät für die Teilnehmer zum Desaster. Sie erleiden Schiffbruch und stranden auf einer Insel, die es hier nicht geben dürfte. Was sie dort vorfinden, birgt Lust und Grauen in ungekannten Dimensionen und hat das Potential, die schwer angeschlagene Menschheit in eine Hölle auf Erden zu verbannen.
Donnerstag, 5. Juni 2014
Tentakelterror
So sieht das neue Buch aus. Gott der Tentakel. Kommt Ende Juli. Wird ein eher schmaler Roman. Hat was von einem Hentai an sich.
Inhalt: Als der Komet, der Fratze genannt wird, in den Ozean einschlägt, verwüstet er die Welt. Eine Expedition in das von Stürmen verborgene Zentrum des Einschlags gerät für die Teilnehmer zum Desaster. Sie erleiden Schiffbruch und stranden auf einer Insel, die es hier nicht geben dürfte. Was sie dort vorfinden, birgt Lust und Grauen in ungekannten Dimensionen und hat das Potential, die schwer angeschlagene Menschheit in eine Hölle auf Erden zu verbannen.
Das Cover sieht in der größeren Ansicht schick nach Pulp und Trash aus.
Inhalt: Als der Komet, der Fratze genannt wird, in den Ozean einschlägt, verwüstet er die Welt. Eine Expedition in das von Stürmen verborgene Zentrum des Einschlags gerät für die Teilnehmer zum Desaster. Sie erleiden Schiffbruch und stranden auf einer Insel, die es hier nicht geben dürfte. Was sie dort vorfinden, birgt Lust und Grauen in ungekannten Dimensionen und hat das Potential, die schwer angeschlagene Menschheit in eine Hölle auf Erden zu verbannen.
Das Cover sieht in der größeren Ansicht schick nach Pulp und Trash aus.
Sonntag, 18. Mai 2014
Prinzessin: Armee der Finsternis
Jetzt ist es passiert: Das Buch ist erschienen. Das eBook gibt es bei Amazon, kostet Euro 4,99. Das Paperback, ebenfalls bei Amazon, gibt es für Euro 12,99. Das Ding hat 269 Seiten, das ist die Zählung der Printausgabe.
Mehr zum Buch gibt es auf meiner Website -> hier.
Und damit kommen wir gleich zum Hinweis auf kommende Werke: Der nächste Roman ist ein Kurzroman mit dem (vorläufrigen) Titel "Glibbergott". Den habe ich für Ende Juli vorgesehen und bin mitten in der Arbeit. Der Umfang wird etwas weniger als die Hälfte dieses Buches messen und ebenso als eBook und Paperback erscheinen. Glibbergott hat mit Tentakeln und Sex zu tun. Also, irgendwie etwas Japanisches, ohne ein japanischer Roman zu sein. Oder so. What the fuck schreib ich da?
Noch habe ich kein Cover dafür, aber ich hoffe, es in Bälde vorzeigen zu können. Ist ein bisschen schwierig, bei einem Tentakelbuch ein schickes, passendes, dezent ekeliges Titelbild zu finden.
Prinzessin: Die letzte Kriegerin, der finale Roman der Trilogie und - wie es sich für den Schluß gehört - der Höhepunkt, wird laut Plan im November erscheinen. Auch hier habe ich schon mit den Arbeiten begonnen und irgendwie ist das erste Kapitel schon jetzt wüster als ... naja, lassen wir das. Vorläufig. Wer übrigens Lust hat, hin und wieder zu schauen, wie schnell oder langsam ich schreibe, -> hier gibt es die Fortschritte zu beobachten.
Sooo, und nach der noch ausständigen Aktualisierung um die Daten des Paperbacks (UPDATE: erledigt) werde ich euch für eine Weile mit dem Buch in Ruhe lassen - so der Plan. Ausnahmen ausgenommen. Holy bananas, trash talking idiot. :-)
Nun denn, bis zum nächsten Mal. Ich glaub, dann werd ich mich über einen Film auslassen. Oder doch was anderes. Oh, shut the fuck up.
Greetings,
John
Mehr zum Buch gibt es auf meiner Website -> hier.
Und damit kommen wir gleich zum Hinweis auf kommende Werke: Der nächste Roman ist ein Kurzroman mit dem (vorläufrigen) Titel "Glibbergott". Den habe ich für Ende Juli vorgesehen und bin mitten in der Arbeit. Der Umfang wird etwas weniger als die Hälfte dieses Buches messen und ebenso als eBook und Paperback erscheinen. Glibbergott hat mit Tentakeln und Sex zu tun. Also, irgendwie etwas Japanisches, ohne ein japanischer Roman zu sein. Oder so. What the fuck schreib ich da?
Noch habe ich kein Cover dafür, aber ich hoffe, es in Bälde vorzeigen zu können. Ist ein bisschen schwierig, bei einem Tentakelbuch ein schickes, passendes, dezent ekeliges Titelbild zu finden.
Prinzessin: Die letzte Kriegerin, der finale Roman der Trilogie und - wie es sich für den Schluß gehört - der Höhepunkt, wird laut Plan im November erscheinen. Auch hier habe ich schon mit den Arbeiten begonnen und irgendwie ist das erste Kapitel schon jetzt wüster als ... naja, lassen wir das. Vorläufig. Wer übrigens Lust hat, hin und wieder zu schauen, wie schnell oder langsam ich schreibe, -> hier gibt es die Fortschritte zu beobachten.
Sooo, und nach der noch ausständigen Aktualisierung um die Daten des Paperbacks (UPDATE: erledigt) werde ich euch für eine Weile mit dem Buch in Ruhe lassen - so der Plan. Ausnahmen ausgenommen. Holy bananas, trash talking idiot. :-)
Nun denn, bis zum nächsten Mal. Ich glaub, dann werd ich mich über einen Film auslassen. Oder doch was anderes. Oh, shut the fuck up.
Greetings,
John
Montag, 12. Mai 2014
Buchstatus
Endstand bei Prinzessin: Armee der Finsternis. Das Buch ist gestern nach den letzten Korrekturen endgültig an den Verlag zurückgegangen. Mit 80.196 Wörtern habe ich das Ziel von 80.000 mehr als erreicht.
Zu den Büchern gibt es auf meiner Website folgende Beiträge - eine Art Making-of kombiniert mit meinen allgemeinen Ansichten zum Schreiben. Wie immer ist das alles eine sehr subjektive, persönliche Sicht auf die Dinge:
Dieser Artikel beschäftigt sich mit den grundlegenden Eigenheiten des "Fucked Future" Universums, in dem die Romane angesiedelt sind.
Hier beschäftige ich mich ein wenig mit Schreibmethoden, vorrangig jenen, die bei der Entstehung der Prinzessin-Bücher zur Anwendung kommen.
Der Blogeintrag hat mit den Funktionen der einzelnen Bücher zu tun. Band 1 muss letztlich eine andere Aufgabe haben als Band 2 oder Band 3.
Das hier ist ein kurzer Abriss über die Formen der Trilogie.
Zu den Büchern gibt es auf meiner Website folgende Beiträge - eine Art Making-of kombiniert mit meinen allgemeinen Ansichten zum Schreiben. Wie immer ist das alles eine sehr subjektive, persönliche Sicht auf die Dinge:
Dieser Artikel beschäftigt sich mit den grundlegenden Eigenheiten des "Fucked Future" Universums, in dem die Romane angesiedelt sind.
Hier beschäftige ich mich ein wenig mit Schreibmethoden, vorrangig jenen, die bei der Entstehung der Prinzessin-Bücher zur Anwendung kommen.
Der Blogeintrag hat mit den Funktionen der einzelnen Bücher zu tun. Band 1 muss letztlich eine andere Aufgabe haben als Band 2 oder Band 3.
Das hier ist ein kurzer Abriss über die Formen der Trilogie.
Donnerstag, 1. Mai 2014
Montag, 21. April 2014
Zwischenstand und Zwischenendstand
Hi there, Hoppeltierchenfans!
Kurz gemeldet - Prinzessin: Armee der Finsternis ist seit Donnerstag beim Verlag und wird nach den Feiertagen dem Lektorat unterzogen. Dann geht es zurück zur Endkorrektur zu mir, danach wird das Buch erstellt.
Geht sich alles noch im Mai aus! Coverentwurf liegt vor, noch nicht herzeigbar, hoffentlich demnächst.
Zum Buch ausführlicher habe ich noch -> hier ein paar Zahlen im Angebot.
Was nun die kommenden Bücher anbelangt, hat es ein paar Änderungen in meinen Plänen gegeben. Eine Übersicht über die aktuellen Arbeiten -> hier.
Mehr und ausführlicheres und überhaupt folgt demnächst ...
Kurz gemeldet - Prinzessin: Armee der Finsternis ist seit Donnerstag beim Verlag und wird nach den Feiertagen dem Lektorat unterzogen. Dann geht es zurück zur Endkorrektur zu mir, danach wird das Buch erstellt.
Geht sich alles noch im Mai aus! Coverentwurf liegt vor, noch nicht herzeigbar, hoffentlich demnächst.
Zum Buch ausführlicher habe ich noch -> hier ein paar Zahlen im Angebot.
Was nun die kommenden Bücher anbelangt, hat es ein paar Änderungen in meinen Plänen gegeben. Eine Übersicht über die aktuellen Arbeiten -> hier.
Mehr und ausführlicheres und überhaupt folgt demnächst ...
Dienstag, 7. Januar 2014
News zum Schreiben
Ein Auszug eines Postings auf meiner Website - zur Gänze -> hier zu lesen.
Der zweite Roman rund um She wird Prinzessin: Armee der Finsternis heißen. Erscheinungstermin ist für Mai 2014 vorgesehen, heißt, ich tippe mir schon die längste Zeit die Finger wund. Zum Buch selbst – es wird einen Tick umfangreicher als der erste Band und komplexer.
Prinzessin war auf wenige Personen konzentriert – gerade mal She und ihre Gegenspieler. Der zweite Band wird einen breiteren Einblick in die devastierte Welt der Heldin bieten. Nicht weniger hart und freizügig, aber mit mehr handelnden Figuren, komplexer in der Geschichte. Die Welt hat viele faszinierende Schrecken zu bieten und ein paar davon wollen wir auf dieser Reise erkunden. Das braucht mehr Platz und mehr Personal … und die Wiederkehr einiger alter “Freunde”. Macht unheimlich Spaß, an dem Ding zu arbeiten.
Die Romane und Erzählung(en) rund um She gehören ins “Fucked Future Universe“, in dem dieses Jahr auch eine Geschichte namens “Drool” erscheinen wird, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit She steht, aber … naja, selbst lesen, wenn das Ding draußen ist. In welcher Form sie kommen wird, weiß ich noch nicht.
Was gibt es noch? Voraussichtlich im Jänner erscheint im Visionarium, einer Wiederbelebung des Pulp-Magazins, ein ehrgeiziges Projekt der Edition Gwydion, eine Erzählung von mir, eine Science Fiction Story mit dem Titel Ein strahlend schöner Morgen: Einige Jahre in der Zukunft, ein lebensgefährlich heißer Tag und einigen Personen geschehen unschöne Dinge …
Ich arbeite an zwei – noch ohne Titel – Kurzromanen, die ebenfalls dieses Jahr rauskommen werden, Frühsommer, Spätsommer/Herbst, meine Schätzung. In einem Bändchen gibt es eine Menge Tentakel
.
Wenn alles so läuft, wie es soll, geht sich für Spätherbst noch ein Thriller aus – nein, keine weichgespülte Geschichte, sondern ein beinharter, blutiger, brutaler Roman mit einer Geschichte, die so trivial, verdreht, bizarr und abartig ist, wie es Menschen sein können … Titel habe ich noch keinen. Es stehen die Grundidee und ein paar Entwürfe für Szenen.
Der zweite Roman rund um She wird Prinzessin: Armee der Finsternis heißen. Erscheinungstermin ist für Mai 2014 vorgesehen, heißt, ich tippe mir schon die längste Zeit die Finger wund. Zum Buch selbst – es wird einen Tick umfangreicher als der erste Band und komplexer.
Prinzessin war auf wenige Personen konzentriert – gerade mal She und ihre Gegenspieler. Der zweite Band wird einen breiteren Einblick in die devastierte Welt der Heldin bieten. Nicht weniger hart und freizügig, aber mit mehr handelnden Figuren, komplexer in der Geschichte. Die Welt hat viele faszinierende Schrecken zu bieten und ein paar davon wollen wir auf dieser Reise erkunden. Das braucht mehr Platz und mehr Personal … und die Wiederkehr einiger alter “Freunde”. Macht unheimlich Spaß, an dem Ding zu arbeiten.
Die Romane und Erzählung(en) rund um She gehören ins “Fucked Future Universe“, in dem dieses Jahr auch eine Geschichte namens “Drool” erscheinen wird, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit She steht, aber … naja, selbst lesen, wenn das Ding draußen ist. In welcher Form sie kommen wird, weiß ich noch nicht.
Was gibt es noch? Voraussichtlich im Jänner erscheint im Visionarium, einer Wiederbelebung des Pulp-Magazins, ein ehrgeiziges Projekt der Edition Gwydion, eine Erzählung von mir, eine Science Fiction Story mit dem Titel Ein strahlend schöner Morgen: Einige Jahre in der Zukunft, ein lebensgefährlich heißer Tag und einigen Personen geschehen unschöne Dinge …
Ich arbeite an zwei – noch ohne Titel – Kurzromanen, die ebenfalls dieses Jahr rauskommen werden, Frühsommer, Spätsommer/Herbst, meine Schätzung. In einem Bändchen gibt es eine Menge Tentakel
Wenn alles so läuft, wie es soll, geht sich für Spätherbst noch ein Thriller aus – nein, keine weichgespülte Geschichte, sondern ein beinharter, blutiger, brutaler Roman mit einer Geschichte, die so trivial, verdreht, bizarr und abartig ist, wie es Menschen sein können … Titel habe ich noch keinen. Es stehen die Grundidee und ein paar Entwürfe für Szenen.
Sonntag, 1. September 2013
Radiointerview und neues Buch
Am Freitag hatte ich ein Radiointerview bezüglich des Fortsetzungsromans Wiener Weltuntergang: Frühling der Toten, der ab 22. September startet. Mehr zum Drumherum gibt es hier, der ganze Spaß ist ein Label des Residenz Verlags und die Site wird in den kommenden Tagen ordentlich erweitert - soweit ich weiß.
Ehrlich gesagt spiegelt das Bild mehr die Gestaltung der Jiffy Bücher als solches wieder, als den Inhalt darzustellen. Es gibt Zombies, natürlich, aber die sehen nicht so aus und sie sind hoffentlich (bestimmt) anders genug, um interessant zu sein.
Die Zombies gehen in Wien um, die Geschichte dehnt sich von der Stadt aus und greift weit um sich, die Zombies durchlaufen Veränderungen und die handelnden Personen haben mehr oder weniger alle miteinander einen Knall.
Zum Interview, zu dem ich gemeinsam mit der Verlagsleiterin von Residenz bei Radio Orange geladen war: Ich habe ein paar Tage vor dem Termin von dieser Einladung erfahren und ... mich die ganze Zeit davor vor Aufregung und Nervosität beinahe angeschissen. Ich glaube, ich habe schon mal erwähnt, ich bin eher ein ruhiger, schweigsamer, introvertierter Mensch - Öffentlichkeit ist eine Art Horror. So gesehen war dieser "Zwang" dazu geradezu therapeutisch. Hat auch was für sich.
Es war mein erstes Radiointerview und obwohl ich glaube, mich halbwegs gut geschlagen zu haben, bin ich der Meinung, ich gehöre zu den Autoren, die besser nicht die Klappe aufreissen, sondern schreiben, wenn sie was erzählen wollen.
Wenn ich "gedrängt" werde, über persönliche Details zu sprechen, neige ich dazu, irgendwas zu sagen, um die Sache hinter mich zu bringen. Das mache ich nichtmal mit Absicht, da schaltet mein Hirn in einen komischen Zustand zwischen viel-schnell-nichts reden und es kommt meistens Quatsch dabei raus.
Ich rede nicht so gern - zum Beispiel - über Kindheit und Jugendjahre. Das ist eine Zeit, die ich als eher persönlich ansehe und die mein engstes Umfeld kennt, dem Rest der Welt aber herzlich egal sein kann. Ich habe noch nie gerne darüber geredet, nicht, weil es da irgendwelche traumatischen Geschehnisse gibt oder irgendwas anderes Aufregendes, einfach nur deshalb, weil ich das als sehr persönliche Zeit ansehe.
So kommt es, dass es zwischen einem schriftlichen Interview, das demnächst irgendwo auftauchen soll und diesem mündlichen Interview eine Ungereimtheit in einem biografischen Detail gibt. Bin ich nun in Wien oder in Auckland, Neuseeland zur Welt gekommen? Da geboren, dort gezeugt, oder umgekehrt, oder wie oder was? Es ist total, vollkommen egal. Jetzt gibt es zwei Versionen davon. :-)
Es ist durchaus witzig, in dem Kämmerchen zu sitzen und zehn Zentimeter vor dem Gesicht hängt das Mikro, mit einem kleinen aufgeklebten Schildchen "Hier sprechen". Auch witzig ist es, wenn nach der Sendung ein Hörer anruft um zu fragen, worum es eigentlich ging, weil er nicht richtig zugehört hat.
Was nimmt man (ich) aus so einer Situation an Erfahrung mit:
-- Man vergisst innerhalb kürzester Zeit, dass man zu einem unsichtbaren Publikum irgendwo redet.
-- Am einfachsten ist es, so zu reden, wie man es im Alltag macht, selbst wenn man sich, wie ich, beim Sprechen verzettelt und über die eigene Zunge stolpert (Das ist dem Moderator schon bei der Intro passiert, also egal).
-- Jegliche Nervosität fällt von einem ab, sobald die Sache begonnen hat.
-- Man verhält sich instinktiv ruhig, wenn man grad nicht redet.
-- Wenn die Sache vorbei ist, kann man sich verabschieden und einfach gehen.
-- Die Zeit verfliegt unheimlich schnell, 45 Minuten sind im Nu vorbei.
-- Nicht immer schafft man es, die Gedanken, die durch das Hirn torkeln, auch so zu formulieren, wie man es gerne möchte. Wie das ankommt, was du sonst von dir gibst, das weißt du auch nicht. Vielleicht erfährst du es irgendwann, vielleicht nicht.
-- Du hast nicht die geringste Ahnung, ob die Leute, die zuhören, auch in irgendeiner Form reagieren werden, du weißt nicht, wie viele hier zuhören und ob du im Endeffekt zu einer Gruppe Menschen sprichst, die in weitester Form als deine Zielgruppe zu bezeichnen ist. (Da ist die Wahrscheinlichkeit zwar eher hoch, da die Sendungsmacher eigentlich ihr Publikum kennen, aber wissen ...)
Die Fragen selbst waren so, wie man sie erwarten würde. Nichts, was vom Publikum größere Konzentration erfordert hätte, aber interessant genug, um die Hörer bei Stange zu halten - in dem einen Fall wenigstens als "Hintergrundberieselung". :-) Wie schreibt sich ein Serienwerk, warum macht der Verlag das, in welcher Form wird das verbreitet, wieviel bekommen die Autoren, wie kam es überhaupt zu dem Projekt und so weiter, also mehr Geplänkel zur Unterhaltung der unsichtbaren Zuhörer.
Zwei Fragen haben mich ein wenig überrascht:
-- Zum einen, ob mein Roman einen Subtext hat. Antwort: Hat er, muss man aber weder zur Kenntnis nehmen, noch war er mir so wichtig, um ihm mehr Bedeutung als den der Andeutung zukommen zulassen. Manche Wirklichkeiten sind einfach zu ekelhaft, um damit eine fiktive Geschichte zu besudeln.
-- Zum anderen, ob ich die Forsetzungen (wie der Untertitel mit dem Wörtchen "Frühling" schon signalisiert, habe ich hier von Beginn an in mehreren Bänden gedacht, wenigstens einer Trilogie) auch machen werde, wenn das Projekt für den Verlag nicht erfolgreich läuft. Antwort: ja, möchte ich auf jeden Fall machen. Dauert dann vielleicht länger, weil ich etliche andere Werke in Arbeit habe, aber ich möchte die Trilogie auf alle Fälle fertigstellen.
Im Endeffekt hat jeder bekommen, was er wollte: Die Verlagsleiterin konnte das eBook-Serial-Projekt präsentieren, das bei Erfolg eine Weiterführung erfahren wird, sie konnte über den Residenz Verlag und über Bucharbeit im allgemeinen sprechen. Ich habe ein paar Worte über mich verlieren können, hoffentlich so ein wenig Werbung für den Roman gemacht und was gelernt. Der Moderator hatte angenehme Gäste (echt wahr ;-)) und war in der Lage, seine Fragen alle unterzubringen und beantwortet zu bekommen, sicher auch angenehm für ihn.
Werde ich in Zukunft weniger nervös sein, sollte es sich durch eine wunderbare Fügung ergeben, dass ich wieder irgendwo im Radio quatschen soll? Vielleicht etwas weniger.
Wiener Weltuntergang: Frühling der Toten, ist ein Roman über den Ausbruch einer Zombieplage, die in Wien ihren Ursprung nimmt. Die Geschichte ist ein paar Jahre in der Zukunft angesiedelt und zeigt ein Österreich/Europa, in dem "diktatorische Mächte" die Kontrolle übernommen haben, die sich mit einem nahezu unkontrollierbaren Problem konfrontiert sehen.
Der Roman erscheint als eBook Serial in 20 Bänden ab Ende September in wöchentlicher Folge. Die Episoden kosten jeweils 99 Cent, Folge 1 wird zum Kennenlernen und Einstieg gratis sein.
Ehrlich gesagt spiegelt das Bild mehr die Gestaltung der Jiffy Bücher als solches wieder, als den Inhalt darzustellen. Es gibt Zombies, natürlich, aber die sehen nicht so aus und sie sind hoffentlich (bestimmt) anders genug, um interessant zu sein.
Die Zombies gehen in Wien um, die Geschichte dehnt sich von der Stadt aus und greift weit um sich, die Zombies durchlaufen Veränderungen und die handelnden Personen haben mehr oder weniger alle miteinander einen Knall.
Zum Interview, zu dem ich gemeinsam mit der Verlagsleiterin von Residenz bei Radio Orange geladen war: Ich habe ein paar Tage vor dem Termin von dieser Einladung erfahren und ... mich die ganze Zeit davor vor Aufregung und Nervosität beinahe angeschissen. Ich glaube, ich habe schon mal erwähnt, ich bin eher ein ruhiger, schweigsamer, introvertierter Mensch - Öffentlichkeit ist eine Art Horror. So gesehen war dieser "Zwang" dazu geradezu therapeutisch. Hat auch was für sich.
Es war mein erstes Radiointerview und obwohl ich glaube, mich halbwegs gut geschlagen zu haben, bin ich der Meinung, ich gehöre zu den Autoren, die besser nicht die Klappe aufreissen, sondern schreiben, wenn sie was erzählen wollen.
Wenn ich "gedrängt" werde, über persönliche Details zu sprechen, neige ich dazu, irgendwas zu sagen, um die Sache hinter mich zu bringen. Das mache ich nichtmal mit Absicht, da schaltet mein Hirn in einen komischen Zustand zwischen viel-schnell-nichts reden und es kommt meistens Quatsch dabei raus.
Ich rede nicht so gern - zum Beispiel - über Kindheit und Jugendjahre. Das ist eine Zeit, die ich als eher persönlich ansehe und die mein engstes Umfeld kennt, dem Rest der Welt aber herzlich egal sein kann. Ich habe noch nie gerne darüber geredet, nicht, weil es da irgendwelche traumatischen Geschehnisse gibt oder irgendwas anderes Aufregendes, einfach nur deshalb, weil ich das als sehr persönliche Zeit ansehe.
So kommt es, dass es zwischen einem schriftlichen Interview, das demnächst irgendwo auftauchen soll und diesem mündlichen Interview eine Ungereimtheit in einem biografischen Detail gibt. Bin ich nun in Wien oder in Auckland, Neuseeland zur Welt gekommen? Da geboren, dort gezeugt, oder umgekehrt, oder wie oder was? Es ist total, vollkommen egal. Jetzt gibt es zwei Versionen davon. :-)
Es ist durchaus witzig, in dem Kämmerchen zu sitzen und zehn Zentimeter vor dem Gesicht hängt das Mikro, mit einem kleinen aufgeklebten Schildchen "Hier sprechen". Auch witzig ist es, wenn nach der Sendung ein Hörer anruft um zu fragen, worum es eigentlich ging, weil er nicht richtig zugehört hat.
Was nimmt man (ich) aus so einer Situation an Erfahrung mit:
-- Man vergisst innerhalb kürzester Zeit, dass man zu einem unsichtbaren Publikum irgendwo redet.
-- Am einfachsten ist es, so zu reden, wie man es im Alltag macht, selbst wenn man sich, wie ich, beim Sprechen verzettelt und über die eigene Zunge stolpert (Das ist dem Moderator schon bei der Intro passiert, also egal).
-- Jegliche Nervosität fällt von einem ab, sobald die Sache begonnen hat.
-- Man verhält sich instinktiv ruhig, wenn man grad nicht redet.
-- Wenn die Sache vorbei ist, kann man sich verabschieden und einfach gehen.
-- Die Zeit verfliegt unheimlich schnell, 45 Minuten sind im Nu vorbei.
-- Nicht immer schafft man es, die Gedanken, die durch das Hirn torkeln, auch so zu formulieren, wie man es gerne möchte. Wie das ankommt, was du sonst von dir gibst, das weißt du auch nicht. Vielleicht erfährst du es irgendwann, vielleicht nicht.
-- Du hast nicht die geringste Ahnung, ob die Leute, die zuhören, auch in irgendeiner Form reagieren werden, du weißt nicht, wie viele hier zuhören und ob du im Endeffekt zu einer Gruppe Menschen sprichst, die in weitester Form als deine Zielgruppe zu bezeichnen ist. (Da ist die Wahrscheinlichkeit zwar eher hoch, da die Sendungsmacher eigentlich ihr Publikum kennen, aber wissen ...)
Die Fragen selbst waren so, wie man sie erwarten würde. Nichts, was vom Publikum größere Konzentration erfordert hätte, aber interessant genug, um die Hörer bei Stange zu halten - in dem einen Fall wenigstens als "Hintergrundberieselung". :-) Wie schreibt sich ein Serienwerk, warum macht der Verlag das, in welcher Form wird das verbreitet, wieviel bekommen die Autoren, wie kam es überhaupt zu dem Projekt und so weiter, also mehr Geplänkel zur Unterhaltung der unsichtbaren Zuhörer.
Zwei Fragen haben mich ein wenig überrascht:
-- Zum einen, ob mein Roman einen Subtext hat. Antwort: Hat er, muss man aber weder zur Kenntnis nehmen, noch war er mir so wichtig, um ihm mehr Bedeutung als den der Andeutung zukommen zulassen. Manche Wirklichkeiten sind einfach zu ekelhaft, um damit eine fiktive Geschichte zu besudeln.
-- Zum anderen, ob ich die Forsetzungen (wie der Untertitel mit dem Wörtchen "Frühling" schon signalisiert, habe ich hier von Beginn an in mehreren Bänden gedacht, wenigstens einer Trilogie) auch machen werde, wenn das Projekt für den Verlag nicht erfolgreich läuft. Antwort: ja, möchte ich auf jeden Fall machen. Dauert dann vielleicht länger, weil ich etliche andere Werke in Arbeit habe, aber ich möchte die Trilogie auf alle Fälle fertigstellen.
Im Endeffekt hat jeder bekommen, was er wollte: Die Verlagsleiterin konnte das eBook-Serial-Projekt präsentieren, das bei Erfolg eine Weiterführung erfahren wird, sie konnte über den Residenz Verlag und über Bucharbeit im allgemeinen sprechen. Ich habe ein paar Worte über mich verlieren können, hoffentlich so ein wenig Werbung für den Roman gemacht und was gelernt. Der Moderator hatte angenehme Gäste (echt wahr ;-)) und war in der Lage, seine Fragen alle unterzubringen und beantwortet zu bekommen, sicher auch angenehm für ihn.
Werde ich in Zukunft weniger nervös sein, sollte es sich durch eine wunderbare Fügung ergeben, dass ich wieder irgendwo im Radio quatschen soll? Vielleicht etwas weniger.
Wiener Weltuntergang: Frühling der Toten, ist ein Roman über den Ausbruch einer Zombieplage, die in Wien ihren Ursprung nimmt. Die Geschichte ist ein paar Jahre in der Zukunft angesiedelt und zeigt ein Österreich/Europa, in dem "diktatorische Mächte" die Kontrolle übernommen haben, die sich mit einem nahezu unkontrollierbaren Problem konfrontiert sehen.
Der Roman erscheint als eBook Serial in 20 Bänden ab Ende September in wöchentlicher Folge. Die Episoden kosten jeweils 99 Cent, Folge 1 wird zum Kennenlernen und Einstieg gratis sein.
Samstag, 6. Juli 2013
Vom Lesen
Interessant. Im Horror-Forum gibt es
einen kleinen Thread zu -> diesem Blogeintrag von mir. Darin sieht
mich einer einer der Diskussionsteilnehmer als Festa-Fanboy. Auf die
Idee wäre ich gar nicht gekommen. Ich weiß zwar nicht wirklich, was
ich darauf sagen soll – und eigentlich kann mir das auch ziemlich
egal sein, es lebe die Meinungsfreiheit – aber irgendwie habe ich
Lust, darauf zu antworten. Mal schauen, ich habe nicht die geringste
Idee, was ich schreiben soll, aber ich fange mal an und sehe dann,
was dabei rauskommt.
Der erste Satz ist einfach: Ich bin
kein Fanboy. Mal abgesehen davon, dass das Wort an sich in meinen
Augen ziemlich dämlich ist und mir nur passend erscheint, wenn man
damit jemanden betitelt, der noch in den Teenjahren steckt – also
unter zwanzig Jahre alt ist (ein Boy bin ich auch schon laaange nicht
mehr, vielleicht kindisch, aber das ist was anderes), impliziert es
auch einen gewissen Fanatismus und das mag ich schon gar nicht.
Fan ist ein Wort, mit dem ich ein
Problem habe, obwohl gewisse Vorlieben meinerseits durchaus auch als
Fan-Verhalten bezeichnet werden können. Ein besseres Wort ist mir
allerdings auch noch nicht eingefallen. Erstaunlich, wie manche ganz
alltäglichen Begriffe zu einem Reizwort ausarten können. Na gut,
Wortklauberei, ich weiß ;-)
Es gibt einige Bücher von Festa, die
ich nicht so toll finde und das schreibe ich dann auch in der einen
oder anderen Rezension. Ich habe jetzt keine Lust, solche Rezensionen
rauszusuchen, das lenkt mich nur ab. Was ich nicht mache, ist ein
Buch generell in den Kübel zu treten, weil ich die Arbeit des Autors
dahinter sehe, die einfach nicht aufgegangen ist oder den
wirtschaftlichen Druck, der ihn dazu gebracht hat, einen eher
unterdurchschnittlichen Roman zu produzieren, den Druck des
Verlegers, der einen Aufreger und Breitentauglichkeit zugleich wollte
und so weiter, und so weiter.
Ich halte im übrigen, um auf eine
Aussage in diesem Thread einzugehen, Das Schwein von Edward Lee
nicht für eine schlecht geschriebene Wichsvorlage. Es war nicht
sonderlich gut übersetzt, aber das Problem hat nichts mit dem Inhalt
zu tun, den ich auch als bitterböse, höhnische, makabre,
geschmacklose Satire sehe. In vielen Büchern von Lee, die noch nicht
übersetzt sind, schwingt viel Zynismus und extrem galliger Humor
mit, den Lee in totaler Geschmacklosigkeit verpackt. Das ist sein
Stil und einfach seine Art, Dinge zum Thema zu machen, die ihn gerade
bewegen.
Was ich an Festa konkret schätze, ist
schnell gesagt: Er hat von Anfang an Bücher veröffentlicht, die
mich angesprochen haben. Nicht immer und nicht alle, aber die
Mehrzahl. Wie ich es schon mal geschildert habe – in eben jenem vom
Horror-Forum aufgegriffenen Beitrag, siehe den Link oben – hat sein Programm auch
ziemlich schnell Anklang beim Publikum gefunden.
Ich mag diese »Tabubrecher« Romane
einfach, weil sie ungeniert sind, radikal und drastisch. Das sind
Dinge, die mich schon mein ganzes Leben lang bei der Auswahl meiner
Lektüre beeinflussen. Auf seine Art war das früher z.B. Marc Behm,
ein französischer Thrillerautor, den man heute als eher sehr sanft
sehen würde. David Goodis gehörte auf seine Art natürlich ebenso dazu wie der König der Tristesse, Robin Cook. Und noch viele andere.
Als ich Friedhof der Kuscheltiere von
Stephen King gelesen habe, gleich in den ersten Tagen seines Erscheinens, da war ich bedeutend jünger und habe mich beim Lesen halb angeschissen vor
Angst. Und hatte danach eine Riesenfreude, dass es ein Buch geschafft
hatte, mich derart aufzuwühlen. Ich bin begeistert in der Wohnung herumgerast und habe versucht, meine Freude daran meinen Eltern kundzutun, denen leider jeglicher Bezug zu Horrorgeschichten fehlte.
Das erste Bucher des Blutes von Clive
Barker? Heilige Scheiße, das ist mir eingefahren. Diese wüste
Mischung aus Grausen und Erotik. Ich habe dann alle Bände verschlungen. Dass es Bücher gab, die solch
ungeheuerliche Dinge erzählten, das hat mich in den Bann geschlagen
und dieser Bann ist bis heute nicht gewichen.
Stephen King heute … nun ja, er ist
sanfter und älter geworden, ich bin älter geworden, ich liebe ihn
immer noch. Ich liebe auch Clive Barker noch. Aber der rabiate Kick,
der kommt von Edward Lee. Der kommt von Bryan Smith, von Wrath James
White und wie sie alle heißen. Brian Keene ist für mich ein
großartiger Erzähler mit guten Geschichten und Charakteren, mit denen man sich identifizieren kann. Keene ist noch dazu spannend und geradezu altmodisch in seiner klassischen Erzählweise. Ich mag dieses Urgestein sehr gerne - es lebe die Altersgleichheit ;-).
Wenn also all diese Autoren, die mir
einen Kick verpassen, bei Festa erscheinen, tja, dann wird es wohl
einen Grund haben, dass ich so viele Bücher des Verlags lese. Und
wenn ich – auch von meiner beruflichen Vergangenheit beeinflusst –
sehe, wie sich dieser Verleger ins Zeug legt, um würdige
Werkausgaben von einem Robert E. Howard oder einem Clark Ashton Smith
zu fabrizieren, dann bewundere ich diese Arbeit einfach, die sich –
keine Ahnung, ob das stimmt – vermutlich gerade mal als
Nullsummenspiel ausgeht. Vielleicht wirft
das eBook die nötige Spanne ab, was weiß ich.
Festa hat es anders auch probiert. Mit
Autoren wie Thomas Ligotti. Mit Horror von Dan Simmons [nicht die drei Joe Kurtz Thriller - übrigens auch steile Bücher - ätsch ;-)], mit Science
Fiction, mit wirklich bemerkenswerten, ungewöhnlichen, teils sehr literarischen Titeln. Mit S. P. Somtow. Alles gute
Geschichtenerzähler.
Was hat es Lob für seine Auswahl gegeben und
was ist unterm Strich dabei rausgekommen? Ein finanzieller Genickbruch, weil die Käufer nicht mitgezogen sind. Jetzt hat
seine Schiene gefunden, sein Alleinstellungsmerkmal. Das sind die
radikalen Bücher, die sehr schön aufgemacht sind, wertig, und mehr Klasse
haben als z.B. entsprechende Heyne-Cover. Das funktioniert für ihn,
das muss für ihn funktionieren, weil er davon abhängig ist, das
funktioniert für mich als Leser. Seine Experimente haben bedauerlicherweise nur zum
Teil funktioniert, warum also sollte er jetzt seine Einzigartigkeit
aufgeben?
Kurzer Einschub: Wer sich noch an die
unsäglich gekürzten Taschenbücher aus dem Pabel Verlag erinnert,
die blauen Fantasy-Titel, die lila-rote Vampir-Horror-Reihe, der weiß, wie
enorm der Qualitätssprung nach oben ist bei z.B. Robert E. Howard.
Mir hat einmal ein ehemaliger Übersetzer des Pabel-Verlags gesagt,
Vorgabe jeder Übersetzung waren rund 120 Seiten Umfang. Ganz egal,
wie dick das Original war. Tja. Das hat auch Heyne in seinen frühen
Jahren gemacht [man vergleiche die Triffids Übersetzung von 1969 mit der vom letzten Jahr], das war bei
den Romanheften sogar noch schlimmer, die alles auf rund 60 Seiten runtergekürzt haben.
Ich mag diese durchgeknallten, rabiaten
Bücher einfach. Ich mag bizarre, versponnene Werke – Carlton
Mellick III ist in meinen Augen genial. Nicht alle Titel sind top, eh
klar, aber für mich stehen letzendlich der Unterhaltungswert und die
Ideen an erster Stelle. Perfekter Stil – ja toll, und? Den hat
Thomas Mann. Öh, gähn.
Natürlich mag ich nicht nur diese
rabiaten Titel. Ich mag auch die weniger eingeweidewerfenden
Horror-Titel sehr gern. Ich mag auch Thriller und Non-Genre Bücher,
die das gewisse Etwas haben. So sehe ich Hundert Jahre Einsamkeit als
Meisterwerk an, oder Der Name der Rose, oder einige Werke von T.C.Boyle [America, World's End, Willkommen in Wellville u.a.], von Paul Auster, Christopher Moore … von den Fantasy u.
Science Fiction Autoren, die ich schätze, ganz zu schweigen. Neal
Stephenson? Ich finde ihn großartig. Alastair Reynolds? Toll. William
Gibson? Super. Joe R. Lansdale, herrlich. Brandon Sanderson? Episch.
George R. R. Martin? Meisterhaft.
Das kann ich noch eine Weile so
weitermachen, weil ich episch, bombastische, clevere, witzige, böse,
usw., usw., Geschichtenerzähler einfach liebe.
Aber wenn mir zwischendurch nach
schnellem, geilen Schweinekram ist, dann werde ich bei Festa bestens
bedient. Ich liebe schnellen, geilen Schweinekram. Der geile
Schweinekram hat micht mein ganzes Leben lang entspannt. George R. R. Martin ist ein Meistererzähler - aber er braucht Ausdauer, Konzentration und viel Zeit [zumindest in Englisch ist das so]. Schneller Kick ist das nicht. George R. R.Martin ist episches wow. Schneller Kick ist Brett McBean. Schneller Kick ist Bryan Smith.
Mir haben diese Bücher dabei geholfen,
Stress, Ärger, Frust, Zorn und sonstige Unbillen, die einem Menschen
im Laufe eines beschissenen Tages begegnen können, abzubauen und in
die richige Perspektive zu rücken – in die Bedeutungslosigkeit am
Ende des Tages.
Die Horror-Literatur war – um jetzt
einen etwas überspannten Begriff zu benutzen – für mich stets
eine Katharsis, eine Reinigung meines Ich von den destruktiven
Emotionen eines Tages. Oder, an guten Tagen, ein kreativ erbauliches
Vergnügen. Das sind Eigenschaften, die man an Büchern nicht hoch
genug schätzen kann und darum lese ich sie bis heute mit großer
Freude.
Was dem einen sein Karl May ist, ist
dem anderen sein Edward Lee. Ein Ventil, eine Ersatzbefriedigung,
Spannung im langweiligen Trott des Alltags, was auch immer.
Jetzt ist genau das passiert, was
anzunehmen war. Ich habe mich verzettelt. Dabei wollte ich eigentlich
nur auf den Fan-Boy Ansager reagieren, der eigentlich sogar
verständlich sein könnte. Schließlich sind der Betreffende und ich
uns unbekannt und was weiß er schon, wie ich ticke, oder warum ich
was lese.
Apropos Brian Keene: wer EineVersammlung von Krähen genauer inspiziert, wird als Übersetzer
Michael Krug entdecken. Genau jenen Michael Krug, der Keene einst als Erster* bei Otherworld rausgebracht hat (Im Reich der Siqqusim),
der Brian Keene dann an Heyne verloren hat, wo man offensichtlich
nichts mit ihm anzufangen wusste und der jetzt bei Festa erscheint.
Kreislauf des Lebens ;-). Das ist Michael Krug übrigens auch bei
Scott Sigler passiert – auch der wurde von Heyne aufgekauft,
genauso wie Frank Festa mehr oder weniger fast das Gesamtwerk von
Richard Laymon an Heyne verloren hat.
Auch darum mag ich Verlage wie mkrug
oder Festa: Weil sie sich die Mühe machen, Neues zu entdecken. Das
ihnen dann oft genug weggekauft wird. Mit der Finanzkraft von
Verlagen wie Heyne können die dann einfach nicht mit. Aber das ist
das Plus, das die Kleinverlage haben. Sie sind flexibler und, im
Falle von Festa oder Krug, besser im Auffinden von neuen,
vielversprechenden Autoren. (auch auf die Gefahr hin, mich zu
wiederholen, weil auch das in dem betroffenen Blogeintrag steht –
das sind nur zwei von vielen Kleinverlagen, aber zu denen habe ich
einfach einen langjährigen Bezug.)
Festa zaubert einen interessanten Autor
nach dem anderen aus dem Hut (und da kommt noch ein großer Name auf
uns zu ;-)). Michael Krug hat zwar Brian Keene nicht mehr in seinem
Verlag, aber er wird sicher das eine oder andere nette Büchlein
entdecken – was ihm, meinen Geschmack betreffend, mit dem Zombie-Zyklus von David Moody, oder zuletzt mit Feuerdämon
(wüste Hexen-Action) und Ex-Helden (merkwürdige Superhelden
gegen Zombies) ohnehin schon gelungen ist.
So, worum ging es eigentlich zu Beginn?
;-)
Update 10.07.2013: Michael Preissl hat mich - danke übrigens - darauf hingewiesen, dass es bei Eloy Edictions ebenfalls einen Brian Keene gibt - einen Erzählband. Dieses Büchlein, das mir bis zu diesem Hinweis vollkommen unbekannt war, ist allem Anschein nach wenige Monate vor dem Siqqusim Band von Michael Krug erschienen.
Die Eloy Edictions Site wird übrigens bei mir bedauerlicherweise von Google mit einer Malware-Warnung geblockt, deshalb verlinke ich sicherheitshalber nicht darauf. Der Screenshot dieser Warnung:
Mittwoch, 19. Juni 2013
Horror-Legionen
Horror-Legionen - Der Almanach deutscher Horror- und Mystery-Autoren
Herausgeber: Dr. Nachtstrom; ca. 440 Seiten Taschenbuch; Amrûn Verlag Jürgen Eglseer; Das Buch kann ab sofort vorbestellt werden, Auslieferung erfolgt Ende Juni / Anfang Juli.
Und warum mache ich gerade Werbung für dieses Buch? Tja, weil ich einer der beteiligten Autoren bin. Darum, ganz einfach. Eigeninteresse. Werbung für meine Autorenschaft. Weil ich die Tantiemen brauchen kann (ha ha ha, bei einer Anthologie fällt ja auch so viel ab, prust). Und natürlich auch, um einen kleinen Independent Verlag zu unterstützen, der mit einer Anthologie ein ziemliches Risiko eingeht.
Oder so ;-)
Zur Sache: Meine Geschichte nennt sich Das Haus der untergehenden Sonne, wird unter meinem Autoren-Ich John Aysa veröffentlicht und ist eine Homage an gewisse Filme, die man auf deppendeutsch übersetzt "Böse tot" nennen könnte ;-) Entsprechend wüst geht es in meiner Geschichte auch zu. Mit viel Gewalt und Obszönitäten. Klassisch eben.
Ich habe auch ein paar der anderen Texte gelesen - nicht alle, weil ich das Buch ja erstmal Händen halten will, bevor ich es von hinten bis vorne lese - und wow! Da geht es insgesamt kräftig zur Sache. Mal grausig, mal bitterböse, gewitzt ... einfach so bunt und laut und deftig.
Man kann wirklich von einem Referenzwerk des aktuellen deutschsprachigen Horror reden (sag ich mal so - aber das ist halt auch Geschmackssache).
Und noch so kurz eine private Anmerkung - Doc Nachtstrom ist ein sehr feiner Herausgeber :-)
Also, wer mal knapp zwei Dutzend deutsche Horrorschreiber erleben will, die auf 440 fetten Seiten die Sau rauslassen, hier ist eure Chance. Greift zu.
Danke für euer Interesse.
Und warum mache ich gerade Werbung für dieses Buch? Tja, weil ich einer der beteiligten Autoren bin. Darum, ganz einfach. Eigeninteresse. Werbung für meine Autorenschaft. Weil ich die Tantiemen brauchen kann (ha ha ha, bei einer Anthologie fällt ja auch so viel ab, prust). Und natürlich auch, um einen kleinen Independent Verlag zu unterstützen, der mit einer Anthologie ein ziemliches Risiko eingeht.
Oder so ;-)
Zur Sache: Meine Geschichte nennt sich Das Haus der untergehenden Sonne, wird unter meinem Autoren-Ich John Aysa veröffentlicht und ist eine Homage an gewisse Filme, die man auf deppendeutsch übersetzt "Böse tot" nennen könnte ;-) Entsprechend wüst geht es in meiner Geschichte auch zu. Mit viel Gewalt und Obszönitäten. Klassisch eben.
Ich habe auch ein paar der anderen Texte gelesen - nicht alle, weil ich das Buch ja erstmal Händen halten will, bevor ich es von hinten bis vorne lese - und wow! Da geht es insgesamt kräftig zur Sache. Mal grausig, mal bitterböse, gewitzt ... einfach so bunt und laut und deftig.
Man kann wirklich von einem Referenzwerk des aktuellen deutschsprachigen Horror reden (sag ich mal so - aber das ist halt auch Geschmackssache).
Und noch so kurz eine private Anmerkung - Doc Nachtstrom ist ein sehr feiner Herausgeber :-)
Also, wer mal knapp zwei Dutzend deutsche Horrorschreiber erleben will, die auf 440 fetten Seiten die Sau rauslassen, hier ist eure Chance. Greift zu.
Danke für euer Interesse.
Mittwoch, 17. April 2013
Prinzessin
Prinzessin, mein kommender Roman - eine postapokalyptische Reise in eine Welt der Gewalt, des Wahnsinns und der Abartigkeiten, ist seit ein paar Tagen fertig.
Das Manuskript, Umfang sind 290 Normseiten, befindet sich jetzt in den Händen meiner Lektorin. Wenn sie mit dem Text durch ist, kommen die Endkorrekturen dran. Ich hoffe, das eBook wird dann Mitte Mai veröffentlicht. Ein Taschenbuch ist vorgesehen, sollte bald darauf erscheinen.
Wie alle meine Werke wird auch Prinzessin unter dem Autorennamen John Aysa auf den Markt kommen und so aussehen:
Update 06/2013: -> hier
Das Manuskript, Umfang sind 290 Normseiten, befindet sich jetzt in den Händen meiner Lektorin. Wenn sie mit dem Text durch ist, kommen die Endkorrekturen dran. Ich hoffe, das eBook wird dann Mitte Mai veröffentlicht. Ein Taschenbuch ist vorgesehen, sollte bald darauf erscheinen.
Wie alle meine Werke wird auch Prinzessin unter dem Autorennamen John Aysa auf den Markt kommen und so aussehen:
Update 06/2013: -> hier
Mittwoch, 6. Februar 2013
5 Fragen an ... Wayne Simmons
Wayne Simmons, erstklassiger irischer Horrorautor, hat auf deutsch bisher zwei Titel bei Voodoo Press im Rennen: Grippe und Zum Sterben schön - demnächst folgt mit Inkubation eine Fortsetzung zu Grippe. Im Zusammenhang mit einer Rezension von Zum Sterben schön habe ich ihm fünf nicht allzu ernste Fragen gestellt.
- Die Website von Wayne Simmons
- meine Rezension
- Grippe, Zum Sterben schön und Inkubation bei Voodoo Press
- 5 Fragen an Voodoo Verleger Michael Preissl.
1 - Drop Dead Gorgeous feels very authentic. I imagine you walking through the streets of Belfast, mumbeling »here a scene, there some action, let's destroy this shit« and things like that. How wrong am I?
Ha! You're very right! My formative years were in Belfast, spent drinking in the dirtiest and sleaziest clubs the city had to offer then wandering home drunkenly at silly o'clock. I'm sure I often dreamed about wrecking the place, apoc-horror style. And lo and behold, a novel was born!
2 - Are women superior to men?
Only if you want them to be.
(Or so I'm told).
3 - Do you really think, there is/should be a chance to reboot and upgrade humanity?
I think, in reality, we reboot ourselves. The survivors within 'To Die For' go through a process of change. None of them remain the people they were at the start of the book by the book's climax. And that's what humanity is: a process of evolution, of growing and learning and, hopefully, improving.
Is that what the message in 'To Die For' is? Who knows? Maybe.
4 - How many books ahead are you usally planning?
I tend to work on several projects at a time, jumping back and forth between them. At the moment, I have five books in various stages of completion. Variety is the spice of life, I say :-)
5 - Are there any Wayne Simmons groupies that you are aware of?
Ha! None that I know of. But applicants always welcome! :-)
- Die Website von Wayne Simmons
- meine Rezension
- Grippe, Zum Sterben schön und Inkubation bei Voodoo Press
- 5 Fragen an Voodoo Verleger Michael Preissl.
1 - Drop Dead Gorgeous feels very authentic. I imagine you walking through the streets of Belfast, mumbeling »here a scene, there some action, let's destroy this shit« and things like that. How wrong am I?
Ha! You're very right! My formative years were in Belfast, spent drinking in the dirtiest and sleaziest clubs the city had to offer then wandering home drunkenly at silly o'clock. I'm sure I often dreamed about wrecking the place, apoc-horror style. And lo and behold, a novel was born!
2 - Are women superior to men?
Only if you want them to be.
(Or so I'm told).
3 - Do you really think, there is/should be a chance to reboot and upgrade humanity?
I think, in reality, we reboot ourselves. The survivors within 'To Die For' go through a process of change. None of them remain the people they were at the start of the book by the book's climax. And that's what humanity is: a process of evolution, of growing and learning and, hopefully, improving.
Is that what the message in 'To Die For' is? Who knows? Maybe.
4 - How many books ahead are you usally planning?
I tend to work on several projects at a time, jumping back and forth between them. At the moment, I have five books in various stages of completion. Variety is the spice of life, I say :-)
5 - Are there any Wayne Simmons groupies that you are aware of?
Ha! None that I know of. But applicants always welcome! :-)
Dienstag, 5. Februar 2013
5 Fragen an ... Michael Preissl
Michael Preissl, alias Mr. Voodoo Press, war so freundlich, im Zusammenhang mit der deutschen Veröffentlichung von Wayne Simmons: Zum Sterben schön, fünf nicht ganz ernst gemeinte Fragen zu beantworten.
- Zum Sterben schön bei Voodoo Press
- meine Rezension
- Die Website von Wayne Simmons
- Grippe und Inkubation bei Voodoo Press
- 5 Fragen an Wayne Simmons
1 - Wie bist du auf Wayne Simmons gekommen?
Auf Wayne Simmons bin ich durch GRIPPE (FLU) aufmerksam geworden, da ich nach einem guten Zombieroman Ausschau gehalten habe. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, war mir klar, dieses Buch muss in unser Programm.
2 - Worin liegt der besondere Reiz irischer Horrorgeschichten?
Handlungsort Europa
3 - Sind Frauen Männern überlegen?
Ha! Ist das eine Fangfrage? ;)
4 - Welche Zutaten braucht ein guter, (post)apokalyptischer Roman?
Packende Charaktere, dichte Atmosphäre, Schicksalsschläge.
5 - Deine liebste Todesart in einem von dir verlegten Buch?
Eine Kugel direkt in den Kopf - kurz und schmerzlos. Möchte ungern von Monstern gevierteilt werden :)
Freitag, 4. Januar 2013
Evil Dead Remake Full Trailer
Na, das nenne ich einen Trailer ... wow!
Schaut verdammt gut aus. Von Sam Raimi, Bruce Campbell und Robert Tapert produziert. Guter Vorwand, das Original mal wieder anzuschauen :-)
Schaut verdammt gut aus. Von Sam Raimi, Bruce Campbell und Robert Tapert produziert. Guter Vorwand, das Original mal wieder anzuschauen :-)
Sonntag, 2. Dezember 2012
Von Flop zu Ok, mit Statistik
Obwohl der heutige 1. Adventsonntag so ausgesehen hat, als wäre er vom Schreiben her ein Flop, ist daraus doch noch ein brauchbarer Tag geworden.
Gearbeitet habe ich an dem Romane mit dem Titel "Prinzessin" - eine kleine Kostprobe gab es im vorigen Blogeintrag. Ich werde noch die eine oder andere Kostprobe rausrücken, bis das Buch in der ersten Fassung fertig ist.
Das Buch wird ein düsterer, radikaler PA (postapokalyptisch) Roman, überaus brutal und sexuell explizit. Harter Stoff. Gelegentliche kurze Verschnaufpausen gibt es. ;-) Das Cover ist ebenfalls schon vorhanden, aber das zeige ich ein anderes Mal.
Auf jeden Fall ist das Schreiben heute relativ schwer und träge von der Hand gegangen, bis zum Abend. Aus irgendeinem Grund habe ich dann an Tempo gewonnen und ein schönes Stück Handlung weitergebracht. Rausgekommen sind 3441 Worte in 214.410 Zeichen. Das ist nichtmal sooo schlecht. Es ist keine Meisterleistung, aber es ist guter Stoff, der im Text bleiben wird und nach dem Feinschliff und der Kontrolle durch meine Lektorin im fertigen Buch eine sehr schöne, grausame Passage mit Momenten der Zärtlichkeit (für diese Geschichte zärtlich heißt das) bilden wird. Das Manuskript hat jetzt einen Umfang von knapp 125 Normseiten.
Also kann ich doch noch halbwegs zufrieden sein. Es ist weniger, als ich mir gewünscht hätte, aber mehr, als es ausgesehen hat. Erzwingen kann man nichts und niemand wird jeden Tag die gleiche Leistung erbringen können. Manchmal fließt es, manchmal stockt es. Hauptsache, es get stetig voran. Das Blöde ist es zu lernen, sich nicht ständig unter Druck zu setzen und seine Erwartungshaltung nicht Überhand gewinnen zu lassen.
Gearbeitet habe ich an dem Romane mit dem Titel "Prinzessin" - eine kleine Kostprobe gab es im vorigen Blogeintrag. Ich werde noch die eine oder andere Kostprobe rausrücken, bis das Buch in der ersten Fassung fertig ist.
Das Buch wird ein düsterer, radikaler PA (postapokalyptisch) Roman, überaus brutal und sexuell explizit. Harter Stoff. Gelegentliche kurze Verschnaufpausen gibt es. ;-) Das Cover ist ebenfalls schon vorhanden, aber das zeige ich ein anderes Mal.
Auf jeden Fall ist das Schreiben heute relativ schwer und träge von der Hand gegangen, bis zum Abend. Aus irgendeinem Grund habe ich dann an Tempo gewonnen und ein schönes Stück Handlung weitergebracht. Rausgekommen sind 3441 Worte in 214.410 Zeichen. Das ist nichtmal sooo schlecht. Es ist keine Meisterleistung, aber es ist guter Stoff, der im Text bleiben wird und nach dem Feinschliff und der Kontrolle durch meine Lektorin im fertigen Buch eine sehr schöne, grausame Passage mit Momenten der Zärtlichkeit (für diese Geschichte zärtlich heißt das) bilden wird. Das Manuskript hat jetzt einen Umfang von knapp 125 Normseiten.
Also kann ich doch noch halbwegs zufrieden sein. Es ist weniger, als ich mir gewünscht hätte, aber mehr, als es ausgesehen hat. Erzwingen kann man nichts und niemand wird jeden Tag die gleiche Leistung erbringen können. Manchmal fließt es, manchmal stockt es. Hauptsache, es get stetig voran. Das Blöde ist es zu lernen, sich nicht ständig unter Druck zu setzen und seine Erwartungshaltung nicht Überhand gewinnen zu lassen.
Samstag, 1. Dezember 2012
Vorschau
Ab (2. Hälfte) Jänner 2013: John Aysa - Prinzessin
- kleine Kostprobe aus der 1., noch unkorrigierten Fassung:
Die Droole fressen.
Sie kann die Geräusche hören, ohne etwas zu sehen. Das Reißen der Zähne, das Schmatzen, das Kauen. Die Klauen, die am Körper rütteln und Brocken von Fleisch aus dem Rumpf reißen.
Die schmierigen, glitschigen Laute des säurehaltigen Speichels, der das Fleisch mürbemacht, die Schlürfgeräusche, mit denen der klumpige Fleischschleim in den Magen gesogen wird.
Die Geräusche verursachen ihr Übelkeit und am Liebsten würde sie sich übergeben, ihr Essen wieder ausspucken. Stattdessen verharrt sie reglos an der Stelle, an der sie sich befindet. Sie wartet.
Wartet, dass die Droole sich satt gefressen haben, träge und müde werden, bis sie mit schwerem Magen einschlafen. Wartet, bis sie sich leise, ganz leise in Bewegung setzen kann, davonschleichen. Fort von hier, raus aus dem Gefahrenbereich. Hoffentlich bald.
Regen tropft durch die Stockwerke bis zu ihr hinab, durch den zerfallenden Dachstuhl, die geborstenen Etagen, in denen Treppen, Böden, Wände fehlen, in denen Schimmel und Verfall hausen.
Der traurige Rest einer Zivilisation, die sich den Lauf einer Pumpgun tief in den Arsch gesteckt und den Abzug betätigt hat.
...
- kleine Kostprobe aus der 1., noch unkorrigierten Fassung:
Die Droole fressen.
Sie kann die Geräusche hören, ohne etwas zu sehen. Das Reißen der Zähne, das Schmatzen, das Kauen. Die Klauen, die am Körper rütteln und Brocken von Fleisch aus dem Rumpf reißen.
Die schmierigen, glitschigen Laute des säurehaltigen Speichels, der das Fleisch mürbemacht, die Schlürfgeräusche, mit denen der klumpige Fleischschleim in den Magen gesogen wird.
Die Geräusche verursachen ihr Übelkeit und am Liebsten würde sie sich übergeben, ihr Essen wieder ausspucken. Stattdessen verharrt sie reglos an der Stelle, an der sie sich befindet. Sie wartet.
Wartet, dass die Droole sich satt gefressen haben, träge und müde werden, bis sie mit schwerem Magen einschlafen. Wartet, bis sie sich leise, ganz leise in Bewegung setzen kann, davonschleichen. Fort von hier, raus aus dem Gefahrenbereich. Hoffentlich bald.
Regen tropft durch die Stockwerke bis zu ihr hinab, durch den zerfallenden Dachstuhl, die geborstenen Etagen, in denen Treppen, Böden, Wände fehlen, in denen Schimmel und Verfall hausen.
Der traurige Rest einer Zivilisation, die sich den Lauf einer Pumpgun tief in den Arsch gesteckt und den Abzug betätigt hat.
...
Freitag, 9. November 2012
Leseprobe 5
Ausschnitte aus: John Aysa & Alexander Ater: Chaotika - Der erste Miscatonic Hindin Roman; ein Science Fiction Roman.
Kapitel 00
Kapitel 00
Ein
donnerndes Trompeten erschreckte Mischka. Es knirschte, knallte, die
Türen klappten zu, die Treppen verschwanden im Rumpf und
der Zug setzte sich mit einem Ruck in Bewegung.
Dampf
quoll unter den Wagen hervor. Für Augenblicke verbarg sich
der Bahnhof hinter einer enorm dichten, blütenweißen Nebelwolke,
die so rasch abzog, wie
sie gekommen war. Dabei
nahm sie den Zug mit sich.
Etwas
Neues.
Er
und
der Fremde waren nicht mehr allein.
Auf der anderen Seite
der Trasse, am Behelfssteig mit den Laderampen, standen drei Personen
über die Länge
des Bahnsteigs verteilt. Sie marschierten jetzt auf einen Punkt
gegenüber dem Mann im Staubmantel zu.
...
Großartig.
Er hatte
die Wahl zwischen beschissen,
beschissener
und
total beschissen.
Besser,
er sah zu, dass er dezent und
gemütlich verschwand, in der Hoffnung, als
unwichtig ignoriert zu werden.
»Habt
ihr ein Pferd für mich?«, fragte der Unbekannte.
Die
drei stutzten, dann kicherte einer von ihnen.
Scheiße.
»Wie
es aussieht, haben wir einen Gaul zu wenig«,
lachte er. Seine
Kumpane fielen in das blöde Gelächter ein. Plumpe, aufgesetzte
Belustigung, erzwungen vom Leitbullen, so echt wie
Rosenduft beim Kacken. Obwohl ...
Der
Mann im Staubmantel schien davon nicht beeindruckt.
»Oh
nein«, sagte er. »Ihr habt zwei zu viel.«
Doppelte
Scheiße.
Das
Lachen hörte schlagartig auf.
Absolute
Scheiße.
Die
Sache geriet noch beschissener, als
der Fremde mit einer scheinbar gemächlichen Bewegung den langen
Mantel zurückschob und
Mischka den Gürtel mit Holster sah. Den Haken, der das Wams aus dem
Weg hielt. Er sah, wie die Hand sich auf den mit Perlmutt
beschlagenen Griff der Schusswaffe legte, der Daumen den Verschluss
aufflippte
und
der Neuankömmling die Knarre zog.
Die
Waffe war ein mächtiges
Teil, ein ihm unbekanntes Modell. Aus dem Augenwinkel sah er, wie
die drei Handlanger auseinanderhechteten
und
gleichfalls ihre Pistolen zogen. Das sah übel aus.
Vielleicht
wäre es jetzt an der Zeit, irgendeine
Aktion zu setzen. Aber
er war nicht in der Lage, viel anderes zu tun als
gebannt zu starren, während der Fremde den Abzug des Schießeisens
durchzog.
Er
war unglaublich
schnell.
Die
Knarre furzte.
Was
soll das, fragte sich
Mischka, das antwortende Knallen der gegnerischen Waffen vernehmend.
Anstelle einer Erklärung bekam er einen heftigen Schlag in die
Rippen, der ihn herumschleuderte und
von den Füßen riss.
Verdammter
Mist, ich bin getroffen, dachte er. Dann hörte er erneut das
verdächtig nach Fürzen klingende Geräusch, ehe er zu müde wurde,
irgendetwas zu beachten. Der Schmerz ließ nach, als
der Schlaf ihn zu übermannen begann.
In
einer Schießerei einzuschlafen ist schwachsinnig, ging es ihm durch
den Sinn. Im letzten bewussten Moment stellte sich noch eine
bedeutsame Frage.
Welche
Pferde?
Kapitel
04
Der
Knüppel traf Zack mit brutaler Wucht an der Schädelseite,
zertrümmerte ihm das Jochbein, drückte es nach innen, verschob es.
In
Folge ploppte ihm der Augapfel aus der Höhle, hing am Nervenstrang
die Backe hinunter. Blut und Flüssigkeit flossen aus der Augenhöhle
über die Wange. Er versuchte, einen Schrei auszustoßen.
Noch
ehe einer der Anwesenden darauf reagieren hätte können, hämmerte
der Prügel ein weiteres
Mal
zu, ließ den Schädel am Hinterkopf splittern. Der Kopf wurde nach
vorn gerammt und die Fresse schlug gegen die Tischplatte. Der
Getroffene schnellte zurück, der Knüppel kam ein drittes Mal zum
Einsatz und
drosch dem Mann ins Gesicht.
Zähne
zersplitterten, der Kiefer brach und
die Nase wurde
in einer blutigen Explosion zertrümmert. Zack fiel vom Sessel auf
den Boden. Er war kaum
mehr bei Sinnen, röchelte und
blutete mit schwerem Gehirntrauma. Er zuckte unkontrolliert,
beschmutzte sich.
Zum Glück bekam er von den Schädelverletzungen nicht viel mit.
Er
war außerstande, den gedämpft wahrgenommenen Schmerz zu
artikulieren. Die am Hinterkopf geplatzte und
gerissene Haut entblößte den weißen Schädelknochen. Zwischen den
Splittern lag die Gehirnhaut frei.
Eine
Serie von Hieben brach ihm mit unangenehm durch den Raum schallenden
Knacklauten Beine und
Knie, zermalmte Hüften und
Rippen. Die Prügel zerquetschten die Hoden und
verursachten innere Verletzungen. Zack verlor unwiderruflich das
Bewusstsein.
So
blieb ihm das Erlebnis des letzten Schlages, der ihm den Schädel
endgültig zertrümmerte und
ihn tötete, erspart.
Robert
Der Nirosta war nicht im Ansatz außer Atem, als
er den Knüppel achtlos auf die Leiche fallen ließ. Er winkte mit
einer ungeduldigen Geste einem Lakaien mit Wasserschüssel. Er
reinigte die Hände, rückte den Anzug zurecht und
richtete die Aufmerksamkeit auf die verbliebenen Anwesenden.
...
Die
Männer und Frauen am runden Tisch verharrten in schockiertem
Schweigen. Das lauteste
Geräusch verursachte das aus den Wunden tropfende Blut, das den
teuren Holzboden verunzierte.
...
»Missverständnis,
hä? Soviel zu dieser verdammten Scheißfehleinschätzung«, sagte er
ruhig
und ließ sich auf seinem Platz nieder.
»Hat
sonst noch eines von euch Arschlöchern eine fadenscheinige Ausrede,
warum was nicht geklappt hat?« Schweigen antwortete ihm. Er nickte
zufrieden. Keine Antwort
war auch eine Antwort.
Der
Lakai legte den gereinigten Knüppel vor ihm auf den Tisch und
verschwand lautlos. Ein Teil aus massivem Holz, griffig, poliert und
mit Schichten von widerstandsfähigem Lack überzogen. Handarbeit vom
Feinsten.
»Damit
hätten
wir das geklärt. Kann mir jemand schlüssig erklären, was dort
draußen in der Provinz schiefgegangen ist? Wer ist verantwortlich
und
wer hat es verabsäumt, mich rechtzeitig darüber zu informieren?
Und,
das wäre von Bedeutung, hat einer von euch Pissern eine Idee, wie
man dieses Drama rasch beendet?«
Erneut
antwortete ihm betretenes Schweigen. Im Augenblick fasste niemand den
Mut, ihm eine Antwort zu geben. Der Nirosta deutete ein Kopfschütteln
an, verzog den Mund zu einem humorlosen Lächeln.
»Wozu
leiste ich mir diesen verdammten Aufsichtsrat, kann mir das jemand
erklären? Wofür bezahle ich euch Scheißepisser? Ihr sollt ein Auge
auf unsere Geschäfte haben und
Ordnung halten,
weil ich mich nicht persönlich um jeden Dreck kümmern mag. Das
scheint zuviel verlangt, wie
es aussieht. Ihr wollt es auf die harte Tour, stimmt das? Habe
ich recht?
Nun,
das könnt
ihr haben.«
Er
erhob sich
vom Sessel, stützte die Fäuste auf die Tischplatte.
»Ich
gehe jetzt eine Runde um diesen Tisch, und wenn ich mich niedersetze,
bekomme ich meine Antwort. Andernfalls
schlage
ich wahllos einem von euch den Schädel ein. Ist das verstanden
worden?«
Ohne
auf eine Replik zu warten,
packte er den Schläger
und
ging los.
»Ich
habe keine Ahnung, wovon die Rede ist«, sagte Mackie
genervt.
Der
Knüppel sauste ihm mit brutaler Gewalt in den Rücken. Mackie
schleuderte nach vorn, knallte gegen die Tischkante und fiel zu
Boden, wo er sich erstickt hustend wand.
»Oh
Scheiße«, keuchte er. »Verdammt, das tut weh.«
»Dein
Nichtwissen interessiert mich einen feuchten Dreck, Mackie.
Danach
habe
ich nicht gefragt. Ich will eine Antwort auf meine Frage. Niemand?«
»Eine
dämliche Provinzposse war das«, tönte eine unerwartete Stimme.
Synchron
drehten die Anwesenden ihre Köpfe zu der Frau, die durch die Tür
geschritten kam.
Elegant,
arrogant, mit diabolisch funkelnden Augen. Sie sah großartig,
überlegen und
bedrohlich aus. Aggressiv.
»Eine
Posse?«
»Genau«,
bekräftigte Ilsa mit schmalem
Lächeln...
Kapitel
11
Das
Killerkommando bestand aus vier Männern.
Circe
und
Mischka hatten sich
mit Ordnern voller
Tageszeitungen an einem Tisch niedergelassen und
blätterten eine Sammelmappe nach der anderen durch. Wonach sie
konkret suchten, wussten sie nicht zu sagen.
Sie
hofften auf ein Muster, das sie auf die richtige
Spur lenken würde.
Circe
war der Meinung, dass die geballte Konzentration von Wochen und
Monaten an Nachrichten Informationen zutage fördern konnte,
Zusammenhänge, die sonst
untergingen.
Sie
waren mitten in ihrer Arbeit, als
die Männer in die Bibliothek kamen und
sofort auseinanderstrebten. Circe
kniff die Augen zusammen und
Mischka wirbelte herum, als
er ihren Blick sah.
Er
erfasste, was los war, hechtete über den Tisch und
riss ihn dabei
um. Die ersten Kugeln schlugen in das massive Holz, als
Circe
in Deckung ging.
»Du
hast ein bemerkenswertes Talent, dir Feinde zu machen«,
fluchte sie.
»Das
war mir bisher nicht bekannt.«
Kapitel
12
Er
erlitt beinahe
einen Herzinfarkt, als
eine eiskalte, makellose Messerklinge seine
Eichel berührte. Er keuchte und
versuchte sich zu artikulieren, während die Erektion blitzartig
zusammenfiel, der Penis dabei
das Messer streifte.
Die
Klinge war mörderisch scharf. Fast verlor er vor Angst die Kontrolle
über die Blase.
Die
Furie in Schwarz grinste hämisch.
»Das
war
unhöflich, nicht wahr? Vielleicht
sollte ich mich vorstellen?
Oder
möchten Sie raten, wer ich bin?
Sind
Sie so
klug?«
Er
hatte
die Frau noch nie
gesehen, gehofft, sie niemals
sehen zu müssen. Es war
nicht schwer zu erraten, wer sie war.
Es gab nur
eine kranke
Psychopathin, die sich
derart irre Auftritte erlaubte.
»Ihr
Name ist
Ilsa.«
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