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Sonntag, 13. Juli 2014

Aha?

Heute, Sonntag, kurz in den Blog geschaut um ein paar ältere Artikel über das Schreiben, die ich hier mal losgelassen habe, rauszufischen, aktualisieren und auf meine Website zu übersiedeln - das ist u.a. auch Leseranfragen geschuldet und da mir die Idee generell gut gefällt, mache ich das.

Interessant ist die heutige Besucherzahl. Die liegt, und wir haben kurz nach 13 Uhr, schon jetzt doppelt so hoch wie gestern den ganzen Tag über oder aber auch deutlich über dem Rest der Woche. Ich habe nicht die geringste Idee, weshalb. Postings sind schon länger überfällig - zuletzt mangelte es mir deutlich an Zeit dafür. Das, was ich jetzt schnell mache, erfordert weniger Konzentration als das Schreiben und darum nutze ich dieses kurze Zeitloch - bei uns kränkelt es gerade ein wenig.

Ich muss ein Manuskript querlesen, das nicht von mir stammt und nach offenkundigen Fehlern suchen. Ich muss die Korrekturen meines letzten Buches - Gott der Tentakel - die ich gestern zurückbekommen habe, durchgehen. Ich arbeite derzeit am nächsten Buch - Prinzessin 3: Die letzte Kriegerin (11/2014).Ich habe ein paar Pläne für die Bücher der nächsten paar Jahre aufgestellt - die teilweise kippen werden, wie das bei solchen Plänen eben immer wieder passiert. Ich habe in den Zyklen und den Metaversen meiner Werke gewühlt und dort korrigierend eingegriffen .... kurz, Zeit ist im Augenblick extreme Mangelware. Nun, immerhin 3 Tage Urlaub ohne Computer waren drinnen.

Darüberhinaus habe ich mir - welcher Teufel mich auch geritten haben mag - einen Tumblr zugelegt, eine Pinterest Pinnwand und irgendwie juckt mich jetzt auch noch Twitter .... mal sehen. Als ob ich unterm Strich so viel zu erzählen hätte. Ha ha ha, klar, aber das gehört in Bücher ;-)

Aber einen Blogeintrag hier ... schon länger nicht. Die für mich rätselhafte Besucherzahl bestätigt aber eine Sache, die zu den Klischees gehört: Du kannst nicht wirklich beeinflussen, bei wie vielen Leuten du womit Interesse weckst. Es mag gelingen, es mag in die Hosen gehen. Du kannst natürlich deine Arbeit so auslegen, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, aber Garantie ... nie.

Du kannst nur schauen, wenn du mal Interesse geweckt hast, womit dir das gelungen ist und versuchen, die Leute mit entsprechendem Befriedigen dieser Interessen bei der Stange zu halten. Wenn das zwanghaft wird, verschwindet dein Publikum wieder. Man dar nie den Instinkt unterschätzen - Leser können riechen, wenn du ihnen mit deinen Werken Honig ums Maul schmieren willst, der dir selbst eigentlich egal ist oder gar nicht schmeckt. 

Bist du hingegen ehrlich und das, was du fabrizierst, verbreitete den Duft der Authentizität, dann wirst du eine treue Gefolgschaft aufbauen können - vielleicht langsam, vielleicht kleiner, als dir lieb ist, aber es wird.

Ob Blog oder Buch, die Leser finden dich, wenn ihnen danach ist.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Tentakelterror

So sieht das neue Buch aus. Gott der Tentakel. Kommt Ende Juli. Wird ein eher schmaler Roman. Hat was von einem Hentai an sich.

Inhalt: Als der Komet, der Fratze genannt wird, in den Ozean einschlägt, verwüstet er die Welt. Eine Expedition in das von Stürmen verborgene Zentrum des Einschlags gerät für die Teilnehmer zum Desaster. Sie erleiden Schiffbruch und stranden auf einer Insel, die es hier nicht geben dürfte. Was sie dort vorfinden, birgt Lust und Grauen in ungekannten Dimensionen und hat das Potential, die schwer angeschlagene Menschheit in eine Hölle auf Erden zu verbannen.

Das Cover sieht in der größeren Ansicht schick nach Pulp und Trash aus.

Sonntag, 2. Februar 2014

Liebeslied auf das Visionarium

Der Beitrag stammt ursprünglich von meiner Website -> hier.

… auf die Macher des Visionarium. Ich habe die Printausgabe endlich durchgelesen und bin hingerissen. Ist ja nicht so, als ob jedes Projekt, an dem man teilnimmt und das in der Theorie schön klingt, auch so toll wie angekündigt aussieht, wenn es fertig ist.

Hier haben sich die Macher unter Chefredakteur Bernhard Reicher und Herausgeber Doc Nachstrom (eine Auflistung aller Beteiligten findet sich unter den “Links) selbst übertroffen. Angefangen von der Haptik – das Ding greift sich wunderbar an und der Gestaltung des Covers – absinthfarben und abgegriffen vergilbt, mit Anlehnungen an den Jugendstil (hoffe ich mal, ups), liegt das Magazin fein in der Hand.

Das Innere bietet Seiten, die mit “Werbung” gekennzeichnet sind, Storys, Bilder, Berichte über Magie und ein paar Dinge mehr, mit Zierrat in den Überschriften, wild durcheinander gewürfelt, ganz wie es bei den Pulps üblich war.

Jede Geschichte hat eine eigene Illustration bekommen, die Autoren werden mittels Vorwort vorgestellt (danke, Jungs, für diese überaus lieben Worte!) und mit einer Werkübersicht bedacht.

Sämtliche an dieser Ausgabe Beteiligten werden zum Schluß in Wort und Bild präsentiert, weiterführende Links sind selbstredend und wo nötig, gibt es Quellenverweise. Alles formschön gesetzt, sauber lektoriert und einfach nur mit einem wunderschönen Umschlag versehen.

Ich bin natürlich voreingenommen, immerhin findet sich eine Erzählung von mir in dem Bändchen (in der Nr. 1!!! Wie geil ist das denn!), muss aber auch als Sammler und Liebhaber des gedruckten Buchs sagen, dass mich die “Gazette für phantastische Abwege” absolut im *habenwollen* Punkt erwischt.

Ich hoffe sehr, diese rundum gelungene, perfekt ausgeglichene Mixtur, die der thematischen Vorgabe “Tod und Verdammnis” unterstellt ist, findet zahlreiche Käufer und Leser.

Die Ausgabe VISIONARIUM 1: Tod und Verdammnis ist ein kleines Juwel der Absurdität und Vielfalt im Kampf gegen den Einheitsbrei der Konzernverlage. Es ist ein Liebesprojekt und hat es verdient, viele, viele Jahrgänge lang zu bestehen. Was mich angeht, ich möchte Dutzende, Hunderte Nummern davon mein eigen nennen – das wäre endlich mal eine Magazinserie, die ich von Beginn an sammeln könnte.

VISIONARIUM 2: Illusion und Wirklichkeit erscheint im Mai 2014 …

Bernhard und sein Stab sind um Ultra-Low-Budget Bereich unterwegs und darum ist das VISIONARIUM ausschließlich – sowohl als als eBook wie als Paperback – bei Amazon erhältlich. (und nur dort. Ich weiß aus eigener Erfahrung, warum sich die Macher klugerweise auf diesen einen Vertriebsweg beschränkt haben.)

Donnerstag, 23. Januar 2014

Die Leute vom Visionarium

Visionarium 1
Hab ich im letzten Blogeintrag Werbung für das Visionarium gemacht, so mache ich das jetzt auch nochmal, weil ich es ein tolles Projekt finde und natürlich auch, weil ich eine Story drinnen stecken habe. 
Nur möchte ich diesmal zusätzlich, kurz und bündig, ein paar daran beteiligte Leute vorstellen:

Das Gesamtprojekt Visionarium:

Verlag ist die Edition Gwydion in Graz. Der Verleger/Chefredakteur ist Bernhard Reicher, seine Webauftritte finden sich -> hier und -> hier. Mal abgesehen von den Dingen, die es auf den Webseiten zu lesen gibt, besitzt er Mann ein enzyklopädisches Wissen über die Mythen-und-Sagenwelt der Steiermark, und weiß noch ein paar andere seltsame Sachen, echt freakig. Sehr sympathischer Typ.

Der Herausgeber nennt sich Doc Nachtstrom. Dieser riesige Teddybär, ist/war Musiker, Moderator, Autor, Journalist, Herausgeber, Sammler, Blogger, Comicfan, Freak. Momentan sind 4 Blogs/Websites in Betrieb, hinter denen er steht, -> hier, -> hier, -> hier und -> hier das neueste Baby. Ich kann mich aber an ein paar mehr erinnern, hab sogar noch zwei deaktivierte in meinen Feeds gefunden und weiß von einem weiteren. Ein Mann mit freakigem, ungeheuren Wissen - ich liebe ihn.

Das Lektorat des Gesamtprojekts Visionariums untersteht der Kontrolle von Juliane Ehgartner -> hier. Bin ihr zwar noch nicht persönlich begegnet, gehe aber mal davon aus, dass sie um nichts weniger sympathisch ist als die beiden Chefspinner :-)

Jörg Vogeltanz ist der Grafiker des Gesamtprojekts Visionarium - der Eraserhead (sorry, unbekannterweise). Wer er ist und was er so tut, lässt sich -> hier und -> hier entdecken.

Die Ausgabe 1: 

Die Illustratoren: Michael Wittmann -> hier, den einige von euch vielleicht von Perry Rhodan her kennen. Düstere, mystisch wirkende Arbeit von Arkis Krayl -> hier und quietschbunter Nerd-Wahnsinn von Anna-Maria Jung -> hier.

Die Autoren: Also, das wären Martin Compart -> hier, Christina Scholz -> hier und als Interviewpartner Andreas Gruber -> hier. Oh, und ich -> hier.


Das entzückend absinthgrüne, abgegriffen erscheinende Liebesprojekt namens VISIONARIUM ist als eBook und als Paperback bei Amazon erhältlich.

Soviel dazu.
Grüße, John

Sonntag, 19. Januar 2014

VISIONARIUM 1: Tod und Verdammnis

VISIONARIUM 1
VISIONARIUM 1: Tod und Verdammnis, ist erschienen. Ein liebevoll fabriziertes, von Doc Nachtstrom herausgegebenes, in der Edition Gwydion erschienenes Magazin, Nummer 1.

Der Inhalt sind 3 Geschichten (Martin Compart, Christina Scholz, John Asya), 1 Interview (Andreas Gruber), 1 Erfahrungsbericht, Rezensionen. Illustrationen (u.a. von Michael Wittman, Perry Rhodan Illustrator).

Zu dieser illustren Runde durfte ich eine Story beitragen. Ein strahlend schöner Morgen ist die Geschichte mehrer Schicksale, die sich eines Tages in nicht allzu ferner Zukunft ineinander verhaken und zu einem Reigen aus Zerstörung verbinden. Die Story enthält für mich typische Grobheiten, ist aber hoffentlich ein klein wenig anders, als man vielleicht erwarten würde.

Das entzückend absinthgrüne, abgegriffen erscheinende VISIONARIUM ist als eBook und als Paperback bei Amazon erhältlich. Das Magazin ist ein mit viel Liebe produziertes Herzensprojekt von Verleger und Herausgeber und verdient Unterstützung durch Leser und Käufer.


Und weil es so hübsch ist - hier das Cover etwas größer: