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Dienstag, 8. November 2016

[NEUAUFLAGE]: PRINZESSIN - Die Trilogie neu

Die Neuausgaben der erfolgreichen Bücher sind ab sofort erhältlich. Ehemals beim mkrug Verlag erschienen, gibt es die Titel endlich in einer einheitlichen Gestaltung, mit neuem Reihentitel. Band 2 und 3 wurden um ein aktuelles Nachwort ergänzt, in Bd. 3 hat der Autor eine kleine Änderung vorgenommen, die keine inhaltliche Auswirkung hat.
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PRINZESSIN: DIE PRINZESSIN
Die Bibliothek von SHE: Band 01

Neuausgabe 11/2016; eBook bei Amazon; Paperback bei Amazon …

Inhalt: Die Welt ist zum Teufel gegangen. Wie es kam und was genau passiert ist, weiß niemand wirklich zu sagen. Es regieren Chaos und Gewalt, es gilt das Recht des Stärkeren. Das Leben mutiert zu ungeahnten Formen und der Mensch steht nicht mehr an oberster Stelle der Nahrungskette. Wer ausreichend wahnsinnig und skrupellos ist, strebt nach Macht.


In dieser Welt ist die Frau ohne Namen unterwegs. Sie geht unbeirrt ihren Weg. Auf ihrer Reise begegnet sie jeder nur erdenklichen Form von Wahnsinn, Abartigkeit und Sadismus. Und sie begegnet den Schergen des Gottchirurgen. Er ist der Irrste unter den Irren. Er hat einen Plan und die Mittel, ihn umzusetzen. Und die Namenlose kommt ihm ungewollt in die Quere, gerät in Gefangenschaft, wird misshandelt.

Aber SHE ist keine Frau, die klein beigibt. Sie versteht es, sich zur Wehr zu setzen. Wenn sie es will, ist sie um nichts weniger skrupellos als ihre Gegenspieler. Und sie schlägt mit aller Gewalt zurück, räumt mit unbarmherziger Härte jedes Hindernis aus dem Weg. Und plötzlich hat der Gottchirurg ein Problem …
Der Start einer der wildesten Serien der Postapokalypse!

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PRINZESSIN: ARMEE DER FINSTERNIS
Die Bibliothek von SHE: Band 02

Neuausgabe 11/2016; eBook bei Amazon; Paperback bei Amazon …

Inhalt: Die Welt ist zum Teufel gegangen. Wie es kam und was genau passiert ist, weiß niemand wirklich zu sagen. Es regieren Chaos und Gewalt, es gilt das Recht des Stärkeren. Das Leben mutiert zu ungeahnten Formen und der Mensch steht nicht mehr an oberster Stelle der Nahrungskette. Wer ausreichend wahnsinnig und skrupellos ist, strebt nach Macht.

SHE hat die Massaker um die Machtkämpfe des Gottchirurgen überstanden und zieht weiter ihrer Wege. Doch die Bedrohungen sind nicht weniger geworden, im Gegenteil. Aus den Nachwehen des Chaos erwachsen neue Gefahren. Unterschiedliche Gruppen mit verschiedensten Motiven setzen sich auf ihre Fersen und steuern langsam, aber unaufhaltsam auf einander zu.

Inmitten der zahlreichen Gemetzel trifft SHE auf zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein können. Eine von ihnen bringt Freude in ihr Leben, die andere steht ihr mit abgrundtiefem Hass gegenüber. Und ringsum läuft alles auf eine gewaltige Schlacht hinaus …

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PRINZESSIN: DIE LETZTE KRIEGERIN
Die Bibliothek von SHE: Band 03

Neuausgabe 11/2016; eBook bei Amazon; Paperback bei Amazon …

Inhalt: Die Welt ist zum Teufel gegangen. Wie es kam und was genau passiert ist, weiß niemand wirklich zu sagen. Es regieren Chaos und Gewalt, es gilt das Recht des Stärkeren. Das Leben mutiert zu ungeahnten Formen und der Mensch steht nicht mehr an oberster Stelle der Nahrungskette. Wer ausreichend wahnsinnig und skrupellos ist, strebt nach Macht.

Für SHE nehmen die Dinge eine Wendung zum Schlechteren. Alles, wofür sie gekämpft hat, endet in Tod und Verdammnis und sie landet, wieder einmal, in Gefangenschaft. Doch diesmal ist ihr Aufenthalt wirklich höllisch und zu ihrem Entsetzen lernt sie eine ungeahnte Menge mehr über die Welt, über den Gottchirurg und sich selbst. Alles, was sie niemals wissen wollte, erfährt sie.

Sie reagiert darauf auf die einzig vernünftige Weise. SHE nimmt den Kampf auf, um dieses Höllenloch von Gefängnis zu verlassen und sich endgültig dem Gottchirurg zu stellen, den Quell des Übels. Und sie geht mit bisher ungeahnter Gewalt gegen ihn vor.

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Samstag, 18. Oktober 2014

Prinzessin 3

Ja, ich weiß, verdammt lang her, dass ich hier was gepostet habe. Wenig Zeit. Zu viele Dinge zu tun. Whatever. Nun. Ich gelobe - wieder einmal - Besserung. 

Das würde ich gern mal herzeigen. Ist ev. noch nicht endgültig, Kleinigkeiten können sich noch ändern. Kommt im November. Ich freu mich drauf, bin stolz.

Stecke jetzt schon in jeder Menge Nachfolgewerke. Aber im Moment - mein neuer Roman kommt demnächst raus.

Cooooool :-)



Montag, 12. Mai 2014

Buchstatus

Endstand bei Prinzessin: Armee der Finsternis. Das Buch ist gestern nach den letzten Korrekturen endgültig an den Verlag zurückgegangen. Mit 80.196 Wörtern habe ich das Ziel von 80.000 mehr als erreicht. 

Zu den Büchern gibt es auf meiner Website folgende Beiträge - eine Art Making-of kombiniert mit meinen allgemeinen Ansichten zum Schreiben. Wie immer ist das alles eine sehr subjektive, persönliche Sicht auf die Dinge:

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den grundlegenden Eigenheiten des "Fucked Future" Universums, in dem die Romane angesiedelt sind.

Hier beschäftige ich mich ein wenig mit Schreibmethoden, vorrangig jenen, die bei der Entstehung der Prinzessin-Bücher zur Anwendung kommen.

Der Blogeintrag hat mit den Funktionen der einzelnen Bücher zu tun. Band 1 muss letztlich eine andere Aufgabe haben als Band 2 oder Band 3.

Das hier ist ein kurzer Abriss über die Formen der Trilogie.


Dienstag, 17. Dezember 2013

Bewertung

Drüben in Scarecrows Area gibt es seit ein paar Tagen eine ziemlich coole Rezension von Prinzessin - und zwar genau hier. Die Leute dort finden übrigens auch ziemlich viele, sehr ... denkwürdige Trailer zu filmischen Perlen der Sonderklasse. Bemerkenswerter Trash darunter, cool. :-)

Um nur ein kleines Zitat aus der Rezension zu bringen, weil ich es genial und sehr witzig finde: "... denn hiergegen ist ein Edward Lee eine Märchentante und auch die Blutfontänen von Tim Currans "Zerfleischt" spritzen etwas niedriger." Zitat Ende.

Sehr geil. Ich liebe Edward Lee und schätze Tim Curran sehr. Allerdings bin ich auch ein klein wenig überrascht, was vermutlich daran liegt, dass ich wohl eine etwas einseitige Sicht darauf habe: Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch als so heftig angesehen werden kann. Sicher, es ist derb, aber für mein Empfinden sind da Leute wie Edward Lee oder Wrath James White immer noch härter.

Hm, so kann man sich täuschen. Jedenfalls vielen Dank für dieses Kompliment.

Und jetzt - altvertraut und unvermeidlich: Prinzessin als eBook bei Amazon, als Paperback bei Amazon.



Dienstag, 26. November 2013

Geiler Leserkommentar

Um einen Satz aus einem Leserkommentar zu Prinzessin zu zitieren: "Die Mutter aller fiesen Miststücke von Geschichten!!!" Ist das ein geiler Sager oder was? Der ganze Kommentar findet sich hier...

Danke! Das ist ein wunderschönes Kompliment, das mich von Herzen freut. Mehr zum Buch auf meiner Website, in diesem Blog - hier und hier und in dieser großartigen Rezension hier.

Ich weiß, ich weiß, schon wieder mal Eigenwerbung für dieses verdammte Buch - aber he, ich bin stolz darauf, ich bin Autor und möchte das Ding auch verkaufen und überhaupt... :-)

Wer es jetzt kaum erwarten kann, dieses wunderbar explizite, obszöne, gewalttätige Erfolgswerk namens Prinzessin zu lesen, der holt sich am einfachsten und schnellsten das Ding bei Amazon - hier als eBook, und hier als Paperback.

Freu, freu, freu...

NACHTRAG: weil ich es erst grad jetzt gesehen habe, da ist übrigens ein totaler Verriss des Buches auf Amazon - hier.

Donnerstag, 21. November 2013

Prinzessin - ein Erfolg

Laut meinem Verlag ist mein Roman Prinzessin - hier beim Verlag, hier auf meiner eigenen Website, einer der drei bestverkauften Titel des Monats. Sowas zu hören ist wunderschön. Hört sich doch bedeutend besser an als "dein Buch floppt und wir wissen nicht warum", nicht wahr? :-)

Was bedeutet so eine Aussage für das Schreiben? Dazu ein paar loose, ziemlich ungeordnete Gedanken:
 
Was gibt mir persönlich diese Meldung des Verlags? Die ungeheure Befriedigung etwas kreiert zu haben, für das sich Leute interessieren. Ganz egal, ob sie es mögen oder nicht. In meinem Fall wird das wohl eher auf Polarisierung hinauslaufen - entweder die Leser mögen das Buch oder sie hassen es. Prinzessin ist ein Roman der Extreme.

Es bedeutet, dass sich all die Mühe und der Selbstzweifel gelohnt haben, die einen beim Schreiben immer wieder heimsuchen (So Dinge wie "wird das je jemand lesen?" "warum haben andere solche Erfolge, obwohl sie genauso unbekannt sind?", "kann ich überhaupt schreiben" und viele, viele andere Anwandlungen von Masochismus).

Es heißt, dass man anfängt, sich ein Publikum zu erarbeiten und zu erkennen, was vom eigenen Werk die Leute am interessantesten finden.
In meinem Fall ist es ein Buch, das eine Geschichte voller Grausamkeiten und Grausigkeiten und mit jeder Menge Sex erzählt, die in einer Welt angesiedelt ist, die von den Menschen zum Teufel geschickt wurde.
Es bedeutet aber auch, unbedingt sich selbst treu zu bleiben und weiterhin nur das zu schreiben, was man selbst gern lesen möchte. Bleibe dir authentisch und das Publikum wird sich finden. Versuche mit aller Gewalt kommerziell zu werden und du verlierst.

Wie sieht das für mich aus? Bei mir hier der Idealfall eingetreten: Ich habe ein Buch geschrieben, bei dem ich mir treu geblieben bin, weil ich gern selbst sowas lese und es findet ein Publikum.

Natürlich musst du als Autor (so du nicht reiner Hobbyschreiber bist) an Geld denken, selbst wenn klar ist, dass du vom Schreiben allein, so wie die meisten Autoren, kaum je wirst leben können. Jeder Job muss sich irgendwie lohnen.

Autor ist ein sehr, sehr seltsamer Job. Du musst erst wahnsinnig viel Zeit und Arbeit reinstecken, ehe die Sache anfängt, kleinweise auch etwas abzuwerfen.

Eine der besten Verkörperungen des Begriffs "Selbständig" ist der Autorenjob: Selbst und ständig. Du allein arbeitest ununterbrochen an deinen Werken.

Bis du soweit bist wie James Patterson, - der das genaus Gegenteil von selbst und ständig ist, da er seine Ideen an Auftragsschreiber verteilt, auf die fertigen Bücher seinen Namen drucken lässt und damit 80 Millionen Dollar im Jahr macht, bis dorthin ist es ein laaanger Weg.

Daran zu denken, allein vom Schreiben leben zu können, ist fatal. Man würde sich nur unter Druck setzen und Stress und kreative Prozesse ... naja. Abgesehen davon könnte man auch keine Romane wie Prinzessin schreiben, die nun wirklich nicht massentauglich sind.
Willst du dich wirklich in das dichte Gewühl des Massenmarktes reinstürzen, dort, wo Dan Brown, John Grisham und Stephen King daheim sind? Es ist eher vernünftig und realistisch, sich bezüglich der monetären Vergütung der Arbeit mehr mit Begriffen wie "Long Tail" zu beschäftigen.

Kommerzielle Gratwanderung: Nutzt du als Autor so einen (bescheidenen!) Erfolg oder bleibst du stur und hältst dich an deine geplante Reihenfolge bei dem, was du schreibst? Auch in diesem Fall ist bei mir mit Prinzessin der Idealfall eingetreten: Ich kann den Erfolg nutzen, ohne kommerzielle Arschkriecherei betreiben zu müssen:
Ich habe auf meiner Website - und zwar hier - eine Übersicht zusammengestellt, welche Romane und Erzählungen in welcher Form zusammenängen. Und siehe da - Prinzessin ist ein Band 1. Das heißt, ein zweiter Roman war von mir schon von vornherein vorgesehen. Ich habe dafür schon ein Handlungsgerüst. Und es gibt schon eine Story mit She - die ist als Bonus hinten im Roman dabei. Und - Prinzessin ist Teil eines viel größeren Universums. Und da gibt es demnächst eine weitere Story. 

Da entsteht eine Zukunft und sie hat begonnen, ihr hässliches Haupt zu heben und uns anzugrinsen. Oder so ;-)
Ich brauche mich nicht zu verbiegen, um jetzt einen Roman nachzusetzen - er ist von Haus aus existent gewesen. Ich muss ihn nur niederschreiben. DAS ist absolut ein Idealfall.

Schreiben ist Masochismus. Egal, ob du dabei Erfolg hast oder nicht. Schreiben ist befriedigend. Solange du schreibst, was du selbst lesen möchtest.


All das gilt sowohl für den Verlagsautor wie für den Self-Publisher.
Und wie immer - das ist rein mein subjektiver Eindruck und eine stimmungsabhängige Momentaufnahme. Weder vollständig, tiefsinnig oder weise. :-)

Ich glaub, das ist wieder mal ein Artikel, der etwas wirr daherkommt.

Und wer es jetzt kaum erwarten kann, dieses wunderbar explizite, obszöne, gewalttätige Erfolgswerk namens Prinzessin zu lesen, der holt sich am einfachsten und schnellsten das Ding bei Amazon - hier als eBook, und hier als Paperback

Der Autor dankt. 

Dienstag, 22. Oktober 2013

Geile Rezension

Habe heute eine wunderbare Rezension für Prinzessin abbekommen. Doc Nachstrom, seines Zeichens Herr über das Amok-Journal, über Blut und Beuschel und ein paar Blogs mehr, hat sich des Romans angenommen. 

Um ihn mal kurz zu zitieren: "Darf man sich versteigen zu der Ansicht, dass Aysa einem die klar, knapp und kalt modellierten Sätze aus der Geschichte einer ums nackte Überleben ringenden Kampfamazone namens “She” wie weiland Cormac McCarthy um die sowieso schon vor Aufregung geröteten Backen klatscht?" Wow. Die gesamte Rezension findet man -> hier.

Ich bin schwer beeindruckt, weil diese Rezensions-Poesie nicht das einzige Lob dieser Art ist. Das wirklich Arge daran? Der Mann hat eine Vorliebe dafür, das zu sagen, was er denkt, ohne Rücksicht auf Verluste - er ist eine ehrliche Haut.

Wer nach diesen Worten auch noch meine weniger poetischen Worte zum Buch lesen möchte, der mag sich -> hier vergnügen und so unverblümt, wie ich dafür werbe, dort gleich den Link zum Online-Laden nehmen, um das Büchlein in der einen oder anderen Form zu erwerben.

Der Autor freut sich und dankt - und rückt das Buch noch schnell ins rechte Licht. :-)


Sonntag, 1. September 2013

Radiointerview und neues Buch

Am Freitag hatte ich ein Radiointerview bezüglich des Fortsetzungsromans Wiener Weltuntergang: Frühling der Toten, der ab 22. September startet. Mehr zum Drumherum gibt es hier, der ganze Spaß ist ein Label des Residenz Verlags und die Site wird in den kommenden Tagen ordentlich erweitert - soweit ich weiß.


Ehrlich gesagt spiegelt das Bild mehr die Gestaltung der Jiffy Bücher als solches wieder, als den Inhalt darzustellen. Es gibt Zombies, natürlich, aber die sehen nicht so aus und sie sind hoffentlich (bestimmt) anders genug, um interessant zu sein. 
Die Zombies gehen in Wien um, die Geschichte dehnt sich von der Stadt aus und greift weit um sich, die Zombies durchlaufen Veränderungen und die handelnden Personen haben mehr oder weniger alle miteinander einen Knall.

Zum Interview, zu dem ich gemeinsam mit der Verlagsleiterin von Residenz bei Radio Orange geladen war: Ich habe ein paar Tage vor dem Termin von dieser Einladung erfahren und ... mich die ganze Zeit davor vor Aufregung und Nervosität beinahe angeschissen. Ich glaube, ich habe schon mal erwähnt, ich bin eher ein ruhiger, schweigsamer, introvertierter Mensch - Öffentlichkeit ist eine Art Horror. So gesehen war dieser "Zwang" dazu geradezu therapeutisch. Hat auch was für sich.

Es war mein erstes Radiointerview und obwohl ich glaube, mich halbwegs gut geschlagen zu haben, bin ich der Meinung, ich gehöre zu den Autoren, die besser nicht die Klappe aufreissen, sondern schreiben, wenn sie was erzählen wollen.

Wenn ich "gedrängt" werde, über persönliche Details zu sprechen, neige ich dazu, irgendwas zu sagen, um die Sache hinter mich zu bringen. Das mache ich nichtmal mit Absicht, da schaltet mein Hirn in einen komischen Zustand zwischen viel-schnell-nichts reden und es kommt meistens Quatsch dabei raus.
Ich rede nicht so gern - zum Beispiel - über Kindheit und Jugendjahre. Das ist eine Zeit, die ich als eher persönlich ansehe und die mein engstes Umfeld kennt, dem Rest der Welt aber herzlich egal sein kann. Ich habe noch nie gerne darüber geredet, nicht, weil es da irgendwelche traumatischen Geschehnisse gibt oder irgendwas anderes Aufregendes, einfach nur deshalb, weil ich das als sehr persönliche Zeit ansehe.
So kommt es, dass es zwischen einem schriftlichen Interview, das demnächst irgendwo auftauchen soll und diesem mündlichen Interview eine Ungereimtheit in einem biografischen Detail gibt. Bin ich nun in Wien oder in Auckland, Neuseeland zur Welt gekommen? Da geboren, dort gezeugt, oder umgekehrt, oder wie oder was? Es ist total, vollkommen egal. Jetzt gibt es zwei Versionen davon. :-)

Es ist durchaus witzig, in dem Kämmerchen zu sitzen und zehn Zentimeter vor dem Gesicht hängt das Mikro, mit einem kleinen aufgeklebten Schildchen "Hier sprechen". Auch witzig ist es, wenn nach der Sendung ein Hörer anruft um zu fragen, worum es eigentlich ging, weil er nicht richtig zugehört hat.

Was nimmt man (ich) aus so einer Situation an Erfahrung mit:
-- Man vergisst innerhalb kürzester Zeit, dass man zu einem unsichtbaren Publikum irgendwo redet.
-- Am einfachsten ist es, so zu reden, wie man es im Alltag macht, selbst wenn man sich, wie ich, beim Sprechen verzettelt und über die eigene Zunge stolpert (Das ist dem Moderator schon bei der Intro passiert, also egal).
-- Jegliche Nervosität fällt von einem ab, sobald die Sache begonnen hat.
-- Man verhält sich instinktiv ruhig, wenn man grad nicht redet.
-- Wenn die Sache vorbei ist, kann man sich verabschieden und einfach gehen.
-- Die Zeit verfliegt unheimlich schnell, 45 Minuten sind im Nu vorbei.
-- Nicht immer schafft man es, die Gedanken, die durch das Hirn torkeln, auch so zu formulieren, wie man es gerne möchte. Wie das ankommt, was du sonst von dir gibst, das weißt du auch nicht. Vielleicht erfährst du es irgendwann, vielleicht nicht.
-- Du hast nicht die geringste Ahnung, ob die Leute, die zuhören, auch in irgendeiner Form reagieren werden, du weißt nicht, wie viele hier zuhören und ob du im Endeffekt zu einer Gruppe Menschen sprichst, die in weitester Form als deine Zielgruppe zu bezeichnen ist. (Da ist die Wahrscheinlichkeit zwar eher hoch, da die Sendungsmacher eigentlich ihr Publikum kennen, aber wissen ...)

Die Fragen selbst waren so, wie man sie erwarten würde. Nichts, was vom Publikum größere Konzentration erfordert hätte, aber interessant genug, um die Hörer bei Stange zu halten - in dem einen Fall wenigstens als "Hintergrundberieselung". :-) Wie schreibt sich ein Serienwerk, warum macht der Verlag das, in welcher Form wird das verbreitet, wieviel bekommen die Autoren, wie kam es überhaupt zu dem Projekt und so weiter, also mehr Geplänkel zur Unterhaltung der unsichtbaren Zuhörer.

Zwei Fragen haben mich ein wenig überrascht:
-- Zum einen, ob mein Roman einen Subtext hat. Antwort: Hat er, muss man aber weder zur Kenntnis nehmen, noch war er mir so wichtig, um ihm mehr Bedeutung als den der Andeutung zukommen zulassen. Manche Wirklichkeiten sind einfach zu ekelhaft, um damit eine fiktive Geschichte zu besudeln.
-- Zum anderen, ob ich die Forsetzungen (wie der Untertitel mit dem Wörtchen "Frühling" schon signalisiert, habe ich hier von Beginn an in mehreren Bänden gedacht, wenigstens einer Trilogie) auch machen werde, wenn das Projekt für den Verlag nicht erfolgreich läuft. Antwort: ja, möchte ich auf jeden Fall machen. Dauert dann vielleicht länger, weil ich etliche andere Werke in Arbeit habe, aber ich möchte die Trilogie auf alle Fälle fertigstellen.

Im Endeffekt hat jeder bekommen, was er wollte: Die Verlagsleiterin konnte das eBook-Serial-Projekt präsentieren, das bei Erfolg eine Weiterführung erfahren wird, sie konnte über den Residenz Verlag und über Bucharbeit im allgemeinen sprechen. Ich habe ein paar Worte über mich verlieren können, hoffentlich so ein wenig Werbung für den Roman gemacht und was gelernt. Der Moderator hatte angenehme Gäste (echt wahr ;-)) und war in der Lage, seine Fragen alle unterzubringen und beantwortet zu bekommen, sicher auch angenehm für ihn.

Werde ich in Zukunft weniger nervös sein, sollte es sich durch eine wunderbare Fügung ergeben, dass ich wieder irgendwo im Radio quatschen soll? Vielleicht etwas weniger.

Wiener Weltuntergang: Frühling der Toten, ist ein Roman über den Ausbruch einer Zombieplage, die in Wien ihren Ursprung nimmt. Die Geschichte ist ein paar Jahre in der Zukunft angesiedelt und zeigt ein Österreich/Europa, in dem "diktatorische Mächte" die Kontrolle übernommen haben, die sich mit einem nahezu unkontrollierbaren Problem konfrontiert sehen.
Der Roman erscheint als eBook Serial in 20 Bänden ab Ende September in wöchentlicher Folge. Die Episoden kosten jeweils 99 Cent, Folge 1 wird zum Kennenlernen und Einstieg gratis sein. 
 

Mittwoch, 12. Juni 2013

Prinzessin

Prinzessin ist der Titel meines neuen Romans - ein postapokalyptischer Splatterroman mit viel Sex. Ich habe das Buch mitsamt dem Cover -> hier angekündigt und das schon für Mitte Mai. Das Buch ist noch nicht da - also, was ist geschehen?

Der Roman war eigentlich für Self-Publishing vorgesehen. Ich habe beim Schreiben etwas länger gebraucht und die Lektorin hat noch länger gebraucht als ursprünglich erwartet und so ist der Termin letztlich nicht mehr zu halten gewesen.
Neue Wendung: Das Buch geht doch an einen Verlag. Der Verleger hat den Roman zu lesen begonnen und ein paar Dinge gefunden, die seiner Meinung nach geändert gehören Und das wären - Austrozismen! Worte und Formulierungen, die nördlich von Bayern nicht gebräuchlich sind. Dabei hat meine Lektorin schon einen Stapel sehr wenig verbreiteter Begriffe rausgestrichen.

Aber der Verleger arbeitet auch als Übersetzer für große deutsche Verlage und der sieht diese Formulierungen und Ausdrücke natürlich mit anderen Augen. Also wird er das schon korrigierte Manuskript durchgehen und nochmal nachbearbeiten - ob ich diese Änderungsvorschläge letztlich annehme oder nicht, ist dann meine Sache. Aber Vernunft und Pragmatismus sind da natürlich angebracht und he - ich lerne dabei wieder was. 

Darum lässt die gute Prinzessin auf sich warten. Sicher nicht allzu lange, weil es in unser beider Interesse liegt, das Ding fertig zu haben. Aber postapokalyptische Perversionen mit sprachlichem Lokalkolorit - das ist ein tatsächlich eher ein Minderheitenprogramm.

Und jetzt brauch i a Eitrige mit an Buckl und a 16er Blech. ;-)

Mittwoch, 17. April 2013

Prinzessin

Prinzessin, mein kommender Roman - eine postapokalyptische Reise in eine Welt der Gewalt, des Wahnsinns und der Abartigkeiten, ist seit ein paar Tagen fertig.

Das Manuskript, Umfang sind 290 Normseiten, befindet sich jetzt in den Händen meiner Lektorin. Wenn sie mit dem Text durch ist, kommen die Endkorrekturen dran. Ich hoffe, das eBook wird dann Mitte Mai veröffentlicht. Ein Taschenbuch ist vorgesehen, sollte bald darauf erscheinen.

Wie alle meine Werke wird auch Prinzessin unter dem Autorennamen John Aysa auf den Markt kommen und so aussehen:


Update 06/2013: -> hier

Mittwoch, 30. Januar 2013

The Next Big Thing Blog Hop

"The Next Big Thing Blog Hop" (TNBTBH) ist eine internationale Aktion, bei der Autoren erzählen, an welchem Buch sie gerade arbeiten. Im Rahmen eines Interviews beantworten sie immer dieselben Fragen und veröffentlichen es in ihrem Blog. Die Autoren stellt darüberhinaus die Person vor, die sie zur Teilnahme eingeladen hat und erwähnen die Autoren, die als Nächste die Fragen beantworten werden.


Das Interview führt der Autor mit sich selbst und duzt sich deshalb auch gleich.

Wer hat mich darauf gebracht?

Thomas Knip. Umtriebiger Autor, Illustrator und Verleger, bedeutender Pionier in Sachen Self-Publishing und eBooks und eine der ersten Anlaufstellen für Informationen, wenn man selbst in diese Richtung denkt oder grundlegend informiert werden möchte.

Wie lautet der Arbeitstitel deines Buchs?

Das nächste Buch wird ein John Aysa Roman mit dem Titel Prinzessin. Das ist der endgültige Titel. Im Normalfall ist der erste Titel eines Buches oder einer Erzählung derjenige, der bestehen bleibt. Arbeitstitel mag ich nicht sonderlich, da sie öfter mal die Entwicklung der Geschichte verändern können.

Woher kam die Idee für das Buch?

Letztendlich ist das Cover für die Entwicklung des Buches verantwortlich,weil es aus einer vagen Idee ganz konkret diesen Roman gemacht hat. Das Cover hatte ich nämlich schon vorher. Etwas absurd, aber in diesem Fall war es so.

Unter welches Genre fällt dein Buch?

Postapokalyptische Science Fiction, mit starkem Bezug zu Splatterhorror mit stark überzogener Gewalt und sexuell sehr explizit, um nicht zu sagen pornografisch.

Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung deines Buches?

Die Reise zu einem unbekannten Ziel führt She durch eine Welt aus Finsternis, Regen, Dreck, Verwahrlosung, Strahlung, Terror, Kannibalismus und seltsamen Lebewesen.

Welche Schauspieler sollten deine Protagonisten in einer Filmumsetzung spielen?

Ich kann mir schon eine Verfilmung nicht vorstellen, obwohl das natürlich toll wäre. Rhona Mitra vielleicht, weil sie in Doomsday wie ein weiblicher Snake Plissken unterwegs war. Nein, vielleicht doch eher Sasha Grey. Keine Ahnung, Hauptsache, die Darstellerin scheut nicht vor rabiaten Geschichten zurück. Ron Perlman wäre eine Wucht. :-)

Wirst du dein Buch selbst verlegen oder hast du eine Agentur beauftragt?

Prinzessin werde ich selbst verlegen. Ich habe einen Roman bei einem Verlag, der seit einem Jahr auf Publikation wartet und so lange will ich hier nicht warten. Außerdem müsste ich ziemlich sicher Kompromisse eingehen. Verlag oder Selbst, beides hat seine Vor- und Nachteile.

Wie lange hast du gebraucht, um den ersten Entwurf deines Manuskripts zu schreiben?

Ich bin noch dabei, weil ich für ein kurzfristig entstandenes Anthologie-Projekt namens Panik unterbrochen habe - ich steuere eine Story bei. Bisher ergeben die Einzeltage zusammengerechnet knapp vier Wochen, würde ich meinen. Ich schätze, Mitte Februar ist es soweit, um das Manuskript meiner Lektorin zu überreichen. Drei Wochen hinter dem Zeitplan. Ärgerlich, aber so ist es.

Mit welchen anderen Büchern, innerhalb dieses Genres, würdest du dein Buch vergleichen?

Schwer. Von der Tristesse der zerstörten Welt her hätte ich als neueres Buch Marcel Theroux – Weit im Norden genannt, von der Deftigkeit des Inhalts würde ich Edward Lee mit Titeln wie Bighead oder Creekers hernehmen.

Womit noch willst du das Interesse der Leser für dein Buch wecken?

Mit Momenten bizarrer Seltsamkeit, dem Fehlen von funkelnder Eckzahn-Romantik und der Anwesenheit bissiger Gewächse und der potentiellen Möglichkeit, weitere Abenteuer in dieser Welt anzusiedeln.

Möchtest du andere Autoren für das Interview nominieren?

Sehr gern.

Tony Lucifer, Autor derber Literaturkunst und eine der vielen Seiten von Doc Nachtstrom.

Lucas Edel, umtriebiger Autor und treibende Kraft hinter der Edition Anna Perenna.

Andreas Winterer, Autor des saukomischen Scott Bradley, Journalist, Schriftsteller und Mediencoach.




Sonntag, 2. Dezember 2012

Von Flop zu Ok, mit Statistik

Obwohl der heutige 1. Adventsonntag so ausgesehen hat, als wäre er vom Schreiben her ein Flop, ist daraus doch noch ein brauchbarer Tag geworden.

Gearbeitet habe ich an dem Romane mit dem Titel "Prinzessin" - eine kleine Kostprobe gab es im vorigen Blogeintrag. Ich werde noch die eine oder andere Kostprobe rausrücken, bis das Buch in der ersten Fassung fertig ist.

Das Buch wird ein düsterer, radikaler PA (postapokalyptisch) Roman, überaus brutal und sexuell explizit. Harter Stoff. Gelegentliche kurze Verschnaufpausen gibt es. ;-) Das Cover ist ebenfalls schon vorhanden, aber das zeige ich ein anderes Mal.

Auf jeden Fall ist das Schreiben heute relativ schwer und träge von der Hand gegangen, bis zum Abend. Aus irgendeinem Grund habe ich dann an Tempo gewonnen und ein schönes Stück Handlung weitergebracht. Rausgekommen sind 3441 Worte in 214.410 Zeichen. Das ist nichtmal sooo schlecht. Es ist keine Meisterleistung, aber es ist guter Stoff, der im Text bleiben wird und nach dem Feinschliff und der Kontrolle durch meine Lektorin im fertigen Buch eine sehr schöne, grausame Passage mit Momenten der Zärtlichkeit (für diese Geschichte zärtlich heißt das) bilden wird. Das Manuskript hat jetzt einen Umfang von knapp 125 Normseiten.

Also kann ich doch noch halbwegs zufrieden sein. Es ist weniger, als ich mir gewünscht hätte, aber mehr, als es ausgesehen hat. Erzwingen kann man nichts und niemand wird jeden Tag die gleiche Leistung erbringen können. Manchmal fließt es, manchmal stockt es. Hauptsache, es get stetig voran. Das Blöde ist es zu lernen, sich nicht ständig unter Druck zu setzen und seine Erwartungshaltung nicht Überhand gewinnen zu lassen.