Der Verlag und ich stehen vor einem Rätsel. Die eBooks "Am Anfang war die Tat" und "Ferve der Dreckfresser" haben einen katastrophalen Fehler: Es sind nicht die korrigierten, zur Veröffentlichung freigegebenen Texte, sondern die Rohfassungen und Erstentwürfe!
Wie das passieren konnte, ist uns schleierhaft - und es ist gewaltig unangenehm, das ist vielleicht vorstellbar. Solche Versionen von Texten sind noch ziemlich fehlerbehaftet, teilweise grammatikalisch inkorrekt, voller Wortwiederholungen - schlichtweg nicht mehr als fortgeschrittene Entwürfe.
Nun, da das Desaster passiert ist, bleibt nichts anderes, als in höchstem Tempo drüberzugehen und zu schauen - wo sind die Endversionen, sind sie gar irgendwie im elektronischen Nirvana verschwunden, wurden sie irrtümlich überschrieben, was auch immer. Bis das eventuell irgendwann geklärt werden kann, hilft es nichts, als neuerlich über die Texte zu gehen. Und das möglichst schnell.
Mein anfänglicher Verdacht, dass das externe Lektorat einen totalen Scheiß gebaut hat, ist weder vom Tisch noch bestätigt. Denn wenn ich die jetzt verwendeten Fassungen mit noch älteren Versionen vergleiche, dann gibt es da sehr wohl Unterschiede, die im Zusammenhang mit dem Lektorat stehen, daran kann ich mich erinnern. Aber die Anzahl der unkorrigierten Fehler im Text ist nicht akzeptabel und sieht auch nicht nach Endkorrektur aus. Schleierhaft.
Scheiße wie die passiert immer wieder, das ist keine Frage. Kann man korrigieren, auch klar. Meistens wird stillschweigend darüber hinweggegangen und der Fehler behoben. Ist legitim. Das wollen in diesem Fall aber weder Verlag noch Autor.
Das ist eine unangenehme Geschichte, die ich sehr bedaure. Tja. Nicht lustig.
Über Schreiben, Lesen und andere Dinge, die gelegentlich durch mein Hirn wandern und ihre Spuren hinterlassen.
Montag, 19. August 2013
Dienstag, 13. August 2013
Versenkung
War ein paar Tage abwesend. Hm, vielleicht dem einen oder anderen Besucher meines Blogs aufgefallen ;-) Habe sehr viel geschrieben, habe meinen Verleger getroffen, muss ein Kapitel aus einem Buch entfernen - werde dieses Kapitel in eine eigenständige Geschichte umschreiben.
Arbeite an einem neuen Buch, das ich eigentlich bis Ende August fertig haben wollte - mal sehen, ob ich das schaffe. Tja, soweit so gut, ich bin bis in meine kümmerlichen Haarspitzen hinein schwer beschäftigt.
Mehr demnächst.
Arbeite an einem neuen Buch, das ich eigentlich bis Ende August fertig haben wollte - mal sehen, ob ich das schaffe. Tja, soweit so gut, ich bin bis in meine kümmerlichen Haarspitzen hinein schwer beschäftigt.
Mehr demnächst.
Freitag, 2. August 2013
Pacific Rim
Guillermo del Toro hat es schon wieder getan. Einen großartigen Film abgeliefert. Pacific Rim ist eine Liebeserklärung an Roboter, Monster, Science Fiction und Trash. Liebevoll und überaus ästhetisch inszeniert geht der Film dank seiner Machart locker über seine Schwächen wie ein paar unlogische Momente, die selbst in einem Monsterfilm etwas schwer glaubwürdig sind, hinweg.
Die Steuerung der Roboter ist ... tja, ich finde sie genial erdacht, und sehr, sehr clever umgesetzt. Genug Technospielerei, um diesbezüglich zu befriedigen, nicht so viel davon, um damit zu nerven. Del Toro, Freak und Fan, inszeniert Filme für Freaks und Fans. Das ist bei den Hellboy Filmen so, bei Blade II so und natürlich auch bei seinen ganz persönlichen, kleinen Filmen, wie Pans Labyrinth, dem frühen Cronos, Devil's Backbone, bei allem.
Er bedient die Klischees, die zu einem Film mit Riesenrobotern und Monstern gehören, er bricht sie dabei und er inszeniert sie geschickt. Er gibt den Monstern eine sehr interessante Geschichte, baut ein paar schrullige Wissenschaftler ein, die derart durchgeknallt sind, dass sie einfach nur perfekt sind.
Mit einem Sinn für Unsinn wird Pacific Rim ein ungebremstes Vergnügen, genau das, was in der Absicht der Macher stand. Und ein großes Ätsch an alle, die gleich zu Beginn des Nachspanns aus dem Kino rennen - ihr habt noch eine witzige Pointe versäumt! Interessante Dankesliste übrigens ganz zum Schluß, logische und sehr, sehr nette Widmung, die zeigt, welchen Geistes Kind der Film ist und was del Toro selbst sehr gerne mag.
Köstlich wie immer: Ron Perlman, in einer nicht so großen, aber dafür großartigen Rolle. Herrlich bescheuerte. Hoffentlich wird das noch was mit Hellboy III. Apropos III, das 3D (ha ha ha, ich weiß). Kongenial, dezent und wirkungsvoll umgesetzt. Nie im Vordergrund, fast unmerklich, genau so gemacht, wie es sich gehört: Es unterstützt immer wieder die sehr schöne, detaillierte und wohl überlegte Optik des Films, ohne sich je aufzudrängen. Die meiste Zeit bemerkt man nichts davon.
Überhaupt ist der Sinn für haarsträubend entzückende Details bei del Toro sehr ausgeprägt. Selbst in Szenen, in denen Hochhäuser zu Staub zerbröselt werden, findet er eine Möglichkeit, eine winzige Absurdität einzubauen, die vollkommen passend ist und im ganzen Gefüge des Films gar nicht fehlen darf. Und dabei total witzig ist. Scheiße, allein die Schuhe, die Ron Perlman da trägt, sowas absurd-geniales, so selbstverständlich und perfekt zum Charakter passend, Detailwahnsinn. Das finde ich wirklich beeindruckend.
Apropos Optik - es ist ein typischer Guillermo del Toro Film. Elemente aus all seinen Werken tauchen auf, sein DP ist wiedermal der kongenial Überästhet Guillermo Navarro, die Bewegungen der Kamera sind elegant, niemals störend, größtmögliche Wirkung erzielend. Nach einer Weile hat man sich auch an den Umstand gewöhnt, dass del Toro 1.85:1 als Bildformat gewählt hat. Wenn ich mich jetzt richtig erinnere, nimmt er immer dieses Format.
Wenn del Toro mit dem Film was in Beweis stellt, dann zum einen, dass er wirklich jeden Unsinn gekonnt inszenieren kann, dass er immer Filme macht, die er selbst sehen möchte und dass er - wie hier - immer wieder zeigt, wie gut er im Vergleich zu anderen Filmemachern ist. Also, meine Güte, wenn man schon vergleichen will, die Transformer Filme von Michael Bay sind absolut ärmlich inszenierte und geschriebene Primitivfilme dagegen.
Sicher, Pacific Rim ist nicht ohne seine Schwächen. Ob die Roboter wirklich mit der Handvoll Hubschrauber getragen werden können, ich weiß nicht. Die Bevölkerung von Hongkong so schnell in Sicherheit bringen, puh, das kann nicht funktionieren. Und noch der eine oder andere Moment, der eher haarscharf an Blödheit vorbeischrammt.
Aber - scheißegal. So elegant, selbstverständlich und witzig, wie das erzählt wird, spielt es keine Rolle. Außerdem, was soll man sich bei einem Film, in dem von Menschen gebaute Riesenroboter gegen Riesenmonster, die aus dem Meer daherkommen, über Logik meckern? Das ist ein Kaiju Film und dabei geht es schließlich nicht um Realismus, sondern um knallbuntes, dramatisch-kitschiges Kawumm.
Im übrigen ist Pacific Rim ein tatsächlich originaler Sommerfilm. Er beruht nicht auf einem Roman, er ist kein Reboot, kein Remake, keine Adaptierung einer TV-Serie oder sonst ein aufwärmen von schon vorhandenem Stoff, er ist ein originaler Film. Das ist, so bedenklich das für das Niveau von Hollywood auch sein mag, bemerkenswert.
Und es ist bemerkenswert, dass es Guillermo del Toro gelungen ist, ein Riesenbudget für einen Film zu bekommen, der noch absurder ist als alle anderen Streifen des Jahres, der keinerlei Stars vorweisen kann (bei aller Liebe zu Ron Perlman, er ist kein Star, sondern ein exzellenter Darsteller - das ist ein haushoher Unterschied), ohne Zombies auskommt, nicht auf einem amerikanischen Spielzeug beruht, sondern japanische Filme zum Vorbild nimmt, in denen Menschen in Kostümen mit sichbarem Reißverschluß durch erkennbare Miniaturstädte stapfen.
Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Kaiju Filmen, habe aber natürlich einen ganzen Haufen davon gesehen, weil mir - vor allem früher - der dämliche Charme dieser Streifen gut gefallen hat. Die Stimmung, die eigenwilligen Farben, die Absurdität der Szenerie, der Pathos. War sehr witzig. Pacific Rim holt aus dem Genre alles raus, was drinnen steckt.
Und, da der Film gerade einen sehr erfolgreichen Start in China hatte und in Japan noch nichtmal angelaufen ist, besteht die Hoffnung, das der Streifen so erfolgreich wird, um tatsächlich eine Fortsetzung zu bekommen. Das freut mich für del Toro, weil es auch die Chancen auf Hellboy III erhöht und - vielleicht doch noch Mountains of Madness.
Die Steuerung der Roboter ist ... tja, ich finde sie genial erdacht, und sehr, sehr clever umgesetzt. Genug Technospielerei, um diesbezüglich zu befriedigen, nicht so viel davon, um damit zu nerven. Del Toro, Freak und Fan, inszeniert Filme für Freaks und Fans. Das ist bei den Hellboy Filmen so, bei Blade II so und natürlich auch bei seinen ganz persönlichen, kleinen Filmen, wie Pans Labyrinth, dem frühen Cronos, Devil's Backbone, bei allem.
Er bedient die Klischees, die zu einem Film mit Riesenrobotern und Monstern gehören, er bricht sie dabei und er inszeniert sie geschickt. Er gibt den Monstern eine sehr interessante Geschichte, baut ein paar schrullige Wissenschaftler ein, die derart durchgeknallt sind, dass sie einfach nur perfekt sind.
Mit einem Sinn für Unsinn wird Pacific Rim ein ungebremstes Vergnügen, genau das, was in der Absicht der Macher stand. Und ein großes Ätsch an alle, die gleich zu Beginn des Nachspanns aus dem Kino rennen - ihr habt noch eine witzige Pointe versäumt! Interessante Dankesliste übrigens ganz zum Schluß, logische und sehr, sehr nette Widmung, die zeigt, welchen Geistes Kind der Film ist und was del Toro selbst sehr gerne mag.
Köstlich wie immer: Ron Perlman, in einer nicht so großen, aber dafür großartigen Rolle. Herrlich bescheuerte. Hoffentlich wird das noch was mit Hellboy III. Apropos III, das 3D (ha ha ha, ich weiß). Kongenial, dezent und wirkungsvoll umgesetzt. Nie im Vordergrund, fast unmerklich, genau so gemacht, wie es sich gehört: Es unterstützt immer wieder die sehr schöne, detaillierte und wohl überlegte Optik des Films, ohne sich je aufzudrängen. Die meiste Zeit bemerkt man nichts davon.
Überhaupt ist der Sinn für haarsträubend entzückende Details bei del Toro sehr ausgeprägt. Selbst in Szenen, in denen Hochhäuser zu Staub zerbröselt werden, findet er eine Möglichkeit, eine winzige Absurdität einzubauen, die vollkommen passend ist und im ganzen Gefüge des Films gar nicht fehlen darf. Und dabei total witzig ist. Scheiße, allein die Schuhe, die Ron Perlman da trägt, sowas absurd-geniales, so selbstverständlich und perfekt zum Charakter passend, Detailwahnsinn. Das finde ich wirklich beeindruckend.
Apropos Optik - es ist ein typischer Guillermo del Toro Film. Elemente aus all seinen Werken tauchen auf, sein DP ist wiedermal der kongenial Überästhet Guillermo Navarro, die Bewegungen der Kamera sind elegant, niemals störend, größtmögliche Wirkung erzielend. Nach einer Weile hat man sich auch an den Umstand gewöhnt, dass del Toro 1.85:1 als Bildformat gewählt hat. Wenn ich mich jetzt richtig erinnere, nimmt er immer dieses Format.
Wenn del Toro mit dem Film was in Beweis stellt, dann zum einen, dass er wirklich jeden Unsinn gekonnt inszenieren kann, dass er immer Filme macht, die er selbst sehen möchte und dass er - wie hier - immer wieder zeigt, wie gut er im Vergleich zu anderen Filmemachern ist. Also, meine Güte, wenn man schon vergleichen will, die Transformer Filme von Michael Bay sind absolut ärmlich inszenierte und geschriebene Primitivfilme dagegen.
Sicher, Pacific Rim ist nicht ohne seine Schwächen. Ob die Roboter wirklich mit der Handvoll Hubschrauber getragen werden können, ich weiß nicht. Die Bevölkerung von Hongkong so schnell in Sicherheit bringen, puh, das kann nicht funktionieren. Und noch der eine oder andere Moment, der eher haarscharf an Blödheit vorbeischrammt.
Aber - scheißegal. So elegant, selbstverständlich und witzig, wie das erzählt wird, spielt es keine Rolle. Außerdem, was soll man sich bei einem Film, in dem von Menschen gebaute Riesenroboter gegen Riesenmonster, die aus dem Meer daherkommen, über Logik meckern? Das ist ein Kaiju Film und dabei geht es schließlich nicht um Realismus, sondern um knallbuntes, dramatisch-kitschiges Kawumm.
Im übrigen ist Pacific Rim ein tatsächlich originaler Sommerfilm. Er beruht nicht auf einem Roman, er ist kein Reboot, kein Remake, keine Adaptierung einer TV-Serie oder sonst ein aufwärmen von schon vorhandenem Stoff, er ist ein originaler Film. Das ist, so bedenklich das für das Niveau von Hollywood auch sein mag, bemerkenswert.
Und es ist bemerkenswert, dass es Guillermo del Toro gelungen ist, ein Riesenbudget für einen Film zu bekommen, der noch absurder ist als alle anderen Streifen des Jahres, der keinerlei Stars vorweisen kann (bei aller Liebe zu Ron Perlman, er ist kein Star, sondern ein exzellenter Darsteller - das ist ein haushoher Unterschied), ohne Zombies auskommt, nicht auf einem amerikanischen Spielzeug beruht, sondern japanische Filme zum Vorbild nimmt, in denen Menschen in Kostümen mit sichbarem Reißverschluß durch erkennbare Miniaturstädte stapfen.
Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Kaiju Filmen, habe aber natürlich einen ganzen Haufen davon gesehen, weil mir - vor allem früher - der dämliche Charme dieser Streifen gut gefallen hat. Die Stimmung, die eigenwilligen Farben, die Absurdität der Szenerie, der Pathos. War sehr witzig. Pacific Rim holt aus dem Genre alles raus, was drinnen steckt.
Und, da der Film gerade einen sehr erfolgreichen Start in China hatte und in Japan noch nichtmal angelaufen ist, besteht die Hoffnung, das der Streifen so erfolgreich wird, um tatsächlich eine Fortsetzung zu bekommen. Das freut mich für del Toro, weil es auch die Chancen auf Hellboy III erhöht und - vielleicht doch noch Mountains of Madness.
Mittwoch, 31. Juli 2013
Juli Rezensionen
Als da wären:
George R. R. Martin: Planetenwanderer -> hier. Große Space Opera mit Witz und Intelligenz und jeder Menge Zwischentöne. Martin hat es sich nie leicht gemacht - auch nicht in diesem frühen Roman. Sehr lesenswert.
Stephen King: Joyland -> hier. Der beste Roman von King in Äonen. Gefühlvoll, sensibel, spannend, detailreich, wirklich ein wunderbares Buch. Eine schon fast nicht mehr erwartete Rückkehr zur Meisterschaft.
Wrath James White: Schänderblut -> hier. Ein bestialisches Buch. Dabei ein intelligentes Buch. Ein sensibles Buch. Sehr beeindruckend. Und ausgezeichnet geschrieben. Das alles ist ziemlich unerwartet und umso erfreulicher.
Greg F. Gifune: Kinder des Chaos -> hier. Wiedermal zeigt Gifune seine Meisterschaft darin, sehr starke Stimmungen zu verbreiten. Der Trick des Buches wird vom Autor im Nachwort gelüftet und *kopfklatsch* ist dann deutlich erkennbar. Sehr clever. Sehr spannend. Sehr düster. Sehr gut.
R. Evolver: Pol Pot Polka -> hier. Der zweite Band der ziemlich scharfen, sexgeilen, drogengeilen, gewaltgeilen, geilgeilen Agentin Kay Blanchard. Ein Pulp-Roman im besten Sinn des Wortes, Trash als hohe Kunst. Sinnfreies Vergnügen.
Jeff Strand: Fangboys Abenteuer -> hier. Sehr herzige Geschichte, aber auf eine merkwürdige Art und Weise nicht das Potential ausschöpfend, dass das Buch hätte. Andere Bücher des Autors sind da stärker gewesen. Alles in allem nett.
Mit diesen Büchern sind dieses Jahr bisher 37 Bücher gelesen, mit 14073 Seiten.
George R. R. Martin: Planetenwanderer -> hier. Große Space Opera mit Witz und Intelligenz und jeder Menge Zwischentöne. Martin hat es sich nie leicht gemacht - auch nicht in diesem frühen Roman. Sehr lesenswert.
Stephen King: Joyland -> hier. Der beste Roman von King in Äonen. Gefühlvoll, sensibel, spannend, detailreich, wirklich ein wunderbares Buch. Eine schon fast nicht mehr erwartete Rückkehr zur Meisterschaft.
Wrath James White: Schänderblut -> hier. Ein bestialisches Buch. Dabei ein intelligentes Buch. Ein sensibles Buch. Sehr beeindruckend. Und ausgezeichnet geschrieben. Das alles ist ziemlich unerwartet und umso erfreulicher.
Greg F. Gifune: Kinder des Chaos -> hier. Wiedermal zeigt Gifune seine Meisterschaft darin, sehr starke Stimmungen zu verbreiten. Der Trick des Buches wird vom Autor im Nachwort gelüftet und *kopfklatsch* ist dann deutlich erkennbar. Sehr clever. Sehr spannend. Sehr düster. Sehr gut.
R. Evolver: Pol Pot Polka -> hier. Der zweite Band der ziemlich scharfen, sexgeilen, drogengeilen, gewaltgeilen, geilgeilen Agentin Kay Blanchard. Ein Pulp-Roman im besten Sinn des Wortes, Trash als hohe Kunst. Sinnfreies Vergnügen.
Jeff Strand: Fangboys Abenteuer -> hier. Sehr herzige Geschichte, aber auf eine merkwürdige Art und Weise nicht das Potential ausschöpfend, dass das Buch hätte. Andere Bücher des Autors sind da stärker gewesen. Alles in allem nett.
Mit diesen Büchern sind dieses Jahr bisher 37 Bücher gelesen, mit 14073 Seiten.
Dienstag, 30. Juli 2013
Dinge in dir
Gleich
einer Frucht des Bösen, wie ein Samen ausserirdischen Ursprungs,
pulsierte und bewegte sich dieses runde, feucht glänzende Etwas, ein
stetes Rinnsal Schleim absondernd, obszön in seinem Gehirn.
Er wusste, es konnte nicht mehr lange dauern, bis diese Frucht des Verderbens platzen und ihren Grauen erregenden Inhalt säen würde.
Er wusste, es konnte nicht mehr lange dauern, bis diese Frucht des Verderbens platzen und ihren Grauen erregenden Inhalt säen würde.
Leg dich nicht mit dem Autor an
Die schon laaange Vorgeschichte zu diesem Video kann man sich, so nötig, irgendwo aus einer Suchmaschine rausgraben. Ist aber nicht so wichtig. Macht trotzdem Spaß.
So man die dicken Bücher des dicken Bärtigen kennt. Oder die Serie. Und dann natürlich weiß, wer der dünne in den schwarzen Klamotten ist. :-)
So man die dicken Bücher des dicken Bärtigen kennt. Oder die Serie. Und dann natürlich weiß, wer der dünne in den schwarzen Klamotten ist. :-)
Freitag, 19. Juli 2013
Gemischte Kurzmeldungen
Mein eBook-Serial-Roman, sprich, Roman in 20 Bänden, soll nach einer für mich ewig langen Wartezeit zwischen Ablieferung des Manuskripts und tatsächlichem Erscheinen (da gab es ein paar Termine und Verschiebungen) jetzt endlich im Frühherbst erscheinen.
Bei diesem Verlag.
Den darf ich jetzt endlich nennen, das war mir auch lange Zeit untersagt. Das Cover zeigen - da muss ich jetzt noch vier Wochen warten, um dem Marketing nicht in die Quere zu kommen. Und zum Titel sag ich offenbar auch besser nichts. Seufz, Marketingideen. Manchmal habe ich das Gefühl, je mehr Marketing, um so ... ach, egal.
Den letzten Satz im Manuskript habe ich voriges Jahr Ende Juni geschrieben - laaaang her.
Eine kurze Zusammenfassung der letzten Bücher, die ich gelesen habe:
Wrath James White: Schänderblut -> hier. Weit besser, als ich es ursprünglich vermutet hätte. Gut geschrieben, gut durchdacht und recherchiert. Sehr positive Überraschung.
Greg F. Gifune: Kinder des Chaos -> hier. Ein sehr stimmungsstarkes, düsteres Buch über eine Reise in den Wahnsinn.
R. Evolver: Pol Pot Polka -> hier. Pulp-Trash-Thriller um die sex-, drogen- und gewaltgeile Agentin Kay Blanchard. Kurzweilig, vergnüglich, bescheuert. Der zweite Roman um Kay Blanchard, erschienen bei Evolver-Books.
Der SuB der vordringlichen Bücher ist im Augenblick 9 Titel hoch, der SuB der etwas weniger dringlichen Titel misst 42 Bücher! SuB 1 wird demnächst um wenigstens 5 Titel fix wachsen, 2 vielleicht noch zusätzlich - da zögere ich gerade noch ein wenig. Es nimmt einfach kein Ende ... ;-)
Die folgende Aufstellung sind noch nicht alle Titel, die in der Horror Tb Reihe des Festa Verlag erscheinen werden, aber eine erste Vorschau auf die Vergnüglichkeiten der nächsten Monate. Band 66 freut mich ganz besonders. Großartiger Roman, unverständlich, wie Clive Barker so vom deutschen Markt verschwinden konnte. Gerade mal die großartige Edition Phantasia hat lieferbare Titel. Aber so keimt neue Hoffnung.
Band 66: Clive Barker: Mister B. Gone
Band 67: S. L. Grey: Labyrinth der Puppen
2014:
Edward Lee: Der Höllenbote
Richard Laymon: Kill for Fun – Gnadenlose Geschichten
Brett McBean: Die Verdammten
Patrick Senécal: 7 Days
Edward Lee: Incubus
John Everson: NightWhere - Die ultimative Unterwerfung
Nate Kenyon: Sparrow Rock
Edward Lee: Golem
Wrath James White: Yaccubs Fluch
Douglas Wynne: Der Teufel von Echo Lake
Michaelbrent Collings: Darkbound
Brian Keene: Entombed
Shane McKenzie: Muerte con Cane
Wrath James White: Purer Hass
Rob Redux: Mort – Zombies & Engel
Edward Lee: Succubus
John Everson: The Pumpkin Man
Bryan Smith: Freakshow
Bei diesem Verlag.
Den darf ich jetzt endlich nennen, das war mir auch lange Zeit untersagt. Das Cover zeigen - da muss ich jetzt noch vier Wochen warten, um dem Marketing nicht in die Quere zu kommen. Und zum Titel sag ich offenbar auch besser nichts. Seufz, Marketingideen. Manchmal habe ich das Gefühl, je mehr Marketing, um so ... ach, egal.
Den letzten Satz im Manuskript habe ich voriges Jahr Ende Juni geschrieben - laaaang her.
Eine kurze Zusammenfassung der letzten Bücher, die ich gelesen habe:
Wrath James White: Schänderblut -> hier. Weit besser, als ich es ursprünglich vermutet hätte. Gut geschrieben, gut durchdacht und recherchiert. Sehr positive Überraschung.
Greg F. Gifune: Kinder des Chaos -> hier. Ein sehr stimmungsstarkes, düsteres Buch über eine Reise in den Wahnsinn.
R. Evolver: Pol Pot Polka -> hier. Pulp-Trash-Thriller um die sex-, drogen- und gewaltgeile Agentin Kay Blanchard. Kurzweilig, vergnüglich, bescheuert. Der zweite Roman um Kay Blanchard, erschienen bei Evolver-Books.
Der SuB der vordringlichen Bücher ist im Augenblick 9 Titel hoch, der SuB der etwas weniger dringlichen Titel misst 42 Bücher! SuB 1 wird demnächst um wenigstens 5 Titel fix wachsen, 2 vielleicht noch zusätzlich - da zögere ich gerade noch ein wenig. Es nimmt einfach kein Ende ... ;-)
Die folgende Aufstellung sind noch nicht alle Titel, die in der Horror Tb Reihe des Festa Verlag erscheinen werden, aber eine erste Vorschau auf die Vergnüglichkeiten der nächsten Monate. Band 66 freut mich ganz besonders. Großartiger Roman, unverständlich, wie Clive Barker so vom deutschen Markt verschwinden konnte. Gerade mal die großartige Edition Phantasia hat lieferbare Titel. Aber so keimt neue Hoffnung.
Band 66: Clive Barker: Mister B. Gone
Band 67: S. L. Grey: Labyrinth der Puppen
2014:
Edward Lee: Der Höllenbote
Richard Laymon: Kill for Fun – Gnadenlose Geschichten
Brett McBean: Die Verdammten
Patrick Senécal: 7 Days
Edward Lee: Incubus
John Everson: NightWhere - Die ultimative Unterwerfung
Nate Kenyon: Sparrow Rock
Edward Lee: Golem
Wrath James White: Yaccubs Fluch
Douglas Wynne: Der Teufel von Echo Lake
Michaelbrent Collings: Darkbound
Brian Keene: Entombed
Shane McKenzie: Muerte con Cane
Wrath James White: Purer Hass
Rob Redux: Mort – Zombies & Engel
Edward Lee: Succubus
John Everson: The Pumpkin Man
Bryan Smith: Freakshow
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