Ich möchte in loser Folge ein wenig über meine Sicht, sprich – eine
sehr subjektive Sicht – des Schreibens und diverser, damit im
Zusammenhang stehender Befindlichkeiten, plaudern.
Diverse Begriffe, die
zur Anwendung kommen, sind entweder Variationen gebräuchlicher
Bezeichungen oder ich habe sie mir komplett aus den Fingern gezogen.
Das Unterfangen trägt den simplen Titel: Meine Schreibwerkstatt
Eine grobe thematische Ausrichtung für die diesbezüglichen
Blogeinträge – thematische Abweichungen und Änderungen in der Abfolge
bis zum Ausfall eines Beitrags - vorbehalten – wäre jetzt zu Beginn und
nach Plan diese:
- - Formen der Trilogie
- - Funktionen der Trilogieromane
- - Arten des Schreibens
- - Eigenheiten des “Fucked Future” Universums
- - Die explodierte Trilogie – das Universum
- - Spezialfall "Shared Universe"
Bei Leserinteresse plane ich weitere Beiträge – mal schauen, wie sich die Sache entwickelt.
Der erste Beitrag nennt sich FORMEN DER TRILOGIE und findet sich auf meiner Website.
Ich habe beschlossen, die Werkstatt dort anstatt hier im Blog einzurichten. Erschien mir irgendwie passender. Mal sehen, ob ich die Artikel später auch hierher setze, aber das wird, wenn überhaupt, noch ein wenig dauern. Zuerst möchte ich ein paar davon schreiben.
Keine Sorge, auch der Blog wird weiterhin betreut, aber ich möchte doch hier und dort unterschiedliche Inhalte anbieten.
Kurz und bündig: mal reinhören ...
Der Deutsche Horrorliteraturpreis, der Vincent Preis, hat u.a. die Anthologie Horror-Legionen, herausgegeben von Doc Nachtstrom, nominiert. Darüber hinaus ist Illusionen, von Torsten Scheib, als beste deutsche Kurzgeschichte, ebenfalls in dieser Antho vertreten, nominiert. Bemerkenswert auch Carmen Weinand, die mit Freakbook aus ihrer eigenen Sammlung In Dir nominiert ist - sie hat für die Horror-Legionen die Intros der Autoren verfasst.
Coole Sache, das alles.(Ach ja, in Horror-Legionen findet sich eine Story von mir.)
Horror-Legionen gibt es bei Amazon als eBook und als Taschenbuch, In Dir von Carmen Weinand ist als eBook ebendort erhältlich.
Eine Liste sämtlicher Nominierten findet sich beim Vincent Preis. Herzlichen Glückwunsch allen Nominierten!
Bin im Endspurt der Fertigstellung von Prinzessin: Armee der Finsternis. 71.145 von vorgesehenen 80.000 Worten sind niedergeschrieben.
Das bedeutet, ich werde mich die nächsten 14 Tage kaum oder nur sehr kurz melden, um das Ding abzuschließen und dem Verleger zu überreichen.
Danach ist wieder ein wenig mehr Zeit für ausführlichere und hoffentlich auch interessante Postings.
Bis dann,
John
Ein wirklich umwerfende Rezension von Carmen Weinand auf Horror and more. Das freut das Autorenherz ungemein - vielen Dank für Lob und Motivation, mir für den 2. Band den Arsch weiter aufzureißen!
Allerdingst ist ein derartiges Lob auch eine heftige Steilvorlage - langsam mache ich mir Sorgen, ob ich mit der Fortsetzung noch mithalten kann ...
Band 2 entwickelt sich zügig weiter - den Fortschritt kann man bei Interesse -> hier beobachten, Updates erfolgen in überschaubaren Abständen (das nächste spätestens morgen, Montag, am Abend.)
Band 2 und die damit einhergehenden kleineren Ungereimtheiten sind momentan auch der Grund, warum es bei den Blogeinträgen und auf der Website so spärliche Lebenszeichen gibt.
Der Abgabetermin nur mehr knapp 4 Wochen entfernt und mir fehlt noch der komplette 3. Akt. Heißt, ich hänge voll in der Arbeit und tippe mir die Finger wund.
Ein längerer Beitrag, ein making-of des Buches über Lust und Leid der Entstehung, ist vorgesehen, sobald die Rohfassung steht. Und das dauert nicht mehr allzu lang.
Prinzessin gibt es bei Amazon - hier als eBook, hier als Paperback.
Zwischenstand bei Prinzessin: Armee der Finsternis: Halbzeit überschritten - 40.808 der geplanten 80.000 Worte sind geschrieben -> hier
die grafische Darstellung.
Immer noch die 1. Fassung - ein paar
Änderungen im Stil mehrerer Kapitel stehen schon jetzt fest. Aber die
kritische Marke liegt hinter mir. :-)
Die ersten
Überlegungen bezüglich des Covers sind auch schon angestellt. Schön und
mühsam zugleich, wenn man ein diesbezügliches Mitspracherecht hat.
Na dann, weiter im Text.
Grüße, John
Der Beitrag stammt ursprünglich von meiner Website -> hier.
… auf die Macher des Visionarium. Ich habe die Printausgabe endlich
durchgelesen und bin hingerissen. Ist ja nicht so, als ob jedes Projekt,
an dem man teilnimmt und das in der Theorie schön klingt, auch so toll
wie angekündigt aussieht, wenn es fertig ist.
Hier haben sich die Macher unter Chefredakteur Bernhard Reicher und Herausgeber Doc Nachstrom (eine Auflistung aller Beteiligten findet sich unter den “Links” )
selbst übertroffen. Angefangen von der Haptik – das Ding greift sich
wunderbar an und der Gestaltung des Covers – absinthfarben und
abgegriffen vergilbt, mit Anlehnungen an den Jugendstil (hoffe ich mal,
ups), liegt das Magazin fein in der Hand.
Das Innere bietet Seiten, die mit “Werbung” gekennzeichnet sind,
Storys, Bilder, Berichte über Magie und ein paar Dinge mehr, mit Zierrat
in den Überschriften, wild durcheinander gewürfelt, ganz wie es bei den
Pulps üblich war.
Jede Geschichte hat eine eigene Illustration bekommen, die Autoren
werden mittels Vorwort vorgestellt (danke, Jungs, für diese überaus
lieben Worte!) und mit einer Werkübersicht bedacht.
Sämtliche an dieser Ausgabe Beteiligten werden zum Schluß in Wort und
Bild präsentiert, weiterführende Links sind selbstredend und wo nötig,
gibt es Quellenverweise. Alles formschön gesetzt, sauber lektoriert und
einfach nur mit einem wunderschönen Umschlag versehen.
Ich bin natürlich voreingenommen, immerhin findet sich eine Erzählung
von mir in dem Bändchen (in der Nr. 1!!! Wie geil ist das denn!), muss
aber auch als Sammler und Liebhaber des gedruckten Buchs sagen, dass
mich die “Gazette für phantastische Abwege” absolut im *habenwollen*
Punkt erwischt.
Ich hoffe sehr, diese rundum gelungene, perfekt ausgeglichene Mixtur,
die der thematischen Vorgabe “Tod und Verdammnis” unterstellt ist,
findet zahlreiche Käufer und Leser.
Die Ausgabe VISIONARIUM 1: Tod und Verdammnis ist
ein kleines Juwel der Absurdität und Vielfalt im Kampf gegen den
Einheitsbrei der Konzernverlage. Es ist ein Liebesprojekt und hat es
verdient, viele, viele Jahrgänge lang zu bestehen. Was mich angeht, ich
möchte Dutzende, Hunderte Nummern davon mein eigen nennen – das wäre
endlich mal eine Magazinserie, die ich von Beginn an sammeln könnte.
VISIONARIUM 2: Illusion und Wirklichkeit erscheint im Mai 2014 …
Bernhard und sein Stab sind um Ultra-Low-Budget Bereich unterwegs und darum ist das VISIONARIUM ausschließlich – sowohl als als eBook wie als Paperback – bei Amazon erhältlich. (und nur dort. Ich weiß aus eigener Erfahrung, warum sich die Macher klugerweise auf diesen einen Vertriebsweg beschränkt haben.)