Montag, 24. September 2012

Statistiken

Vor ein paar Tagen flatterte mir unvermutet eine Frage zu, die sich mir bis dahin gar nicht gestellt hatte. Wie viele »fuck« es denn in meinen Geschichten gäbe. Die unmittelbare Antwort war ein Eingeständnis der Ahnungslosigkeit, denn darüber hatte ich bis dahin noch nie nachgedacht. Aber damit meine Neugierde war geweckt. Tja, wie viele »fuck« gibt es in meinen Erzählungen? Sie sind ordinär, brutal, blutig, überdreht, voller Sex und Gewalt und – na überraschend, wenn der Verfasser sowas sagt – auch tiefgründig ;-)

Also, wie viele »fuck«? Da es natürlich noch andere, sehr hübsche Worte gibt, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und ein paar Ferkel/Pfui Worte zusammengesucht und dann gezählt. Ich habe mich auf die derzeit veröffentlichten Texte beschränkt, weil bei allem anderen noch Änderungen in letzter Sekunde möglich sind.

So betrifft die Aufzählung die Storysammlungen Am Anfang war die Tat (36648 Worte), Ferve der Dreckfresser (36685 Worte), Killer Klown (42366 Worte) und Is' was, Doc? (42667 Worte) Das sind 24, zum Teil sehr lange Texte mit insgesamt 158366 Worten.

Die Erzählungen für die in absehbarer Zeit vorgesehene Sammlung »Ein Zombie zerrt am Glockenseil« sowie eine noch namenlose Collection von Science Fiction Geschichten habe ich vorläufig einmal ausgeklammert. In beiden Fällen sind noch Überarbeitungen nötig.

Ich beschränke mich auf das Gesamtergebnis, weil die Anzahl der bösen Wörter pro Sammlung, von wenigen Ausreißern abgesehen, relativ ähnlich ist. Einige Worte, wie Arsch, Kotz, Piss, Sau usw. haben naturgemäß verschiedene Endungen.

Here are the results of the jury:

Fuck: 10x
Shit: 16x
Piss: 28x
Fotze: 45x
Kotz: 54x
Geil: 90x
Sex: 95x
Sau: 124x
Fick: 155x
Scheiße: 221x
Arsch: 236x

Total ergibt das 1074 Worte, rund 0,7 Prozent, die man als Schimpfwörter bezeichnen könnte. Das ist jetzt nicht so schlimm, ich würde sagen, meine Geschichten sind ein klein wenig derb und ordinär. Ausgerechnet aber »fuck« findet am wenigsten Verwendung. Das hat mich überrascht. Die Statistik ist natürlich insofern ungenau, weil Worte wie erbrechen, vomieren, reihern, keuzen, etc... nicht gezählt wurden.

Im übrigen gibt es Worte, die zwar als Schimpfwörter gebraucht werden können, die ich aber unheimlich sexy, geradezu geil, finde und die, richtig angewendet, absolut als Kompliment herhalten können. Natürlich nur, wenn einem die political correctness nicht wie ein Besenstiel im Arsch steckt. Hm, apropos, einen Moment mal...
:-)
Lustig, diese Auflistung. Ich denke, ich werde dieses Spiel bei Gelegenheit weiterführen. Mit diesen Worten empfehle ich die Lektüre der oben genannten Storysammlungen und wünsche noch einen schönen Tag.

Dienstag, 18. September 2012

Arbeit, Arbeit, Arbeit....

Die letzten Tage hab ich nicht viel Zeit zum posten gehabt, wird auch diese Woche noch nicht viel werden. Endspurt bei der Bearbeitung eines Romans. Nächste Woche wieder mehr, gehaltvollere und längere Postings... bis dahin einen schicken Trailer zu ... ach, selber gucken :-) Viel Vergnügen!


Dienstag, 11. September 2012

Seltsam...

Es ist ein merkwürdiges Gefühl, 5 Tage lang ohne Internet und Handy unterwegs zu sein, in einer anderen Stadt als seinem Wohnort. Geradezu beunruhigend. Was, wenn man Hilfe braucht, was, wenn  einem was passiert?

Das doppelt merkwürdige daran ist allerdings, das es vor gar nicht so vielen Jahren ganz normal war, so durch die Welt zu wandern, ohne sich etwas dabei zu denken. Jetzt ist das anders. DAS ist wirklich beunruhigend. Wie sehr man von dem ganzen technischen Krimskrams abhängig geworden ist.

Irgendwie beschleicht mich da das Gefühl, dass der Fortschritt auch einen beträchtlichen Rückschritt darstellt. Natürlich nicht in allen Belangen, das ist Unsinn, aber auf einer persönlichen Ebene durchaus.

Donnerstag, 6. September 2012

Typisch

Heute begebe ich mich ins "Schreibexil" - mehrere Tage ohne Internet, nur hochkonzentriertes Arbeiten - und was ist? Das Handy geht kaputt. Also wirklich. Miststück. Natürlich gibt es keine Garantie mehr und gar nichts. Naja. Vielleicht ein Grund, auch den Anbieter zu wechseln!? Lästige Angelegenheit, die Geld kostet, das ich nicht dafür ausgeben will.

Montag, 3. September 2012

Rezension Brett McBean

Die Sünder, eine Collection mit 21 ruppigen Storys. Die ausführliche Version der Besprechung gibt es auf meiner Site -> hier. Kurz gesagt: Starke Geschichten, einige triefend vor Bösartigkeit und Zynismus, alles wie bei McBean üblich düster und hoffnungslos, das Hirn ansprechend und die richtige Lektüre, um sich zwischendurch eine Ohrfeige und einen Schlag in den Magen abzuholgen - man gönnt sich ja sonst nichts :-)


Das großartige Covermotiv stammt von Danielle Tunstall.
Das Buch gibt es u.a. beim Festa Verlag.

Sonntag, 2. September 2012

Das Video zum Tagesende

"The Man with the Iron Fists". Das sieht nach sehr viel Spaß aus. Hoffentlich. Und wem RZA kein Begriff ist - siehe Wu Tang Clan oder - lausche dem Soundtrack von Kill Bill.

Stanley Kubrick Video

Schönen Sonntag!

Wer Stanley Kubrick so mag wie ich, wird an diesem kurzen Video sicher seine Freude haben - Kubrick und seine liebste Kameraperspektive.

Die Lautsprecher voll aufdrehen und viel Vergnügen :-)


Kubrick // One-Point Perspective from kogonada on Vimeo.