Samstag, 18. Oktober 2014

Prinzessin 3

Ja, ich weiß, verdammt lang her, dass ich hier was gepostet habe. Wenig Zeit. Zu viele Dinge zu tun. Whatever. Nun. Ich gelobe - wieder einmal - Besserung. 

Das würde ich gern mal herzeigen. Ist ev. noch nicht endgültig, Kleinigkeiten können sich noch ändern. Kommt im November. Ich freu mich drauf, bin stolz.

Stecke jetzt schon in jeder Menge Nachfolgewerke. Aber im Moment - mein neuer Roman kommt demnächst raus.

Cooooool :-)



Freitag, 12. September 2014

Tolle Leser

Es ist immer wieder überraschend und extrem erfreulich, was für tolle Leser man haben kann. Das habe ich heute wieder erfahren und mir einen Ast abgefreut darüber. 



Jeder Autor, der wenigsten einen Fan hat, der Gedanken an das Wohl des Schreibenden aufbringt, kann sich überaus glücklich schätzen. Es ist keine - und ich betrachte es nicht als solche - Selbstverständlichkeit.

Danke!!!

Zum Thema Fortsetzungen

Zum Thema Fortsetzungen, die man zwar erhofft, aber nicht fix geplant hat, habe ich in der "Schreibwerkstatt" auf meiner Website einen Text erstellt -> hier.

Weil ich genau das tun werde und versuche zu erklären, wie man es verhindern könnte, sich selbst einfach nur zu kopieren.

Freitag, 22. August 2014

The Green Inferno


Das sieht aus wie der erste Eli Roth Film - in seiner Rolle als Regisseur (wie in Hostel 1, Cabin Fever 1), nicht als durchschnittlicher Darsteller (wie in Inglorious Basterds) - der tatsächlich gut sein könnte: "The Green Inferno".

Das ist vielleicht auch nur dem Umstand zu verdanken, dass er sich hier an einer Variation eines Klassikers des Italo-Kannibalenfilms versucht - Cannibal Holocaust.

Wobei man vielleicht relativieren muss: Die alten Menschenfresser-Filme snd ja eine ganz eigene Spezies: Man sieht eine Ewigkeit schlechten Darstellern zu, wie sie durch den Regenwald stapfen, der ungefähr so echt wirkt wie ein Politiker, der behauptet, die Wahrheit zu sagen.

(Ob das Set echt ist oder nicht, ist zweitrangig. Es ist so oder so beschissen in Szene gesetzt.)

Diese Wanderungen dauern ungefähr die Hälfte des Streifens am. Herumwandern und unglaublich öden Scheiß verzapfen. Das perfekte Schlafmittel.

Kurz, bevor das geschieht, - das hinwegdämmern des Zusehers - tauchen ein paar Witzfiguren von Pseudo-Eingeborenen auf. Die hinterlassen den gleichen Eindruck von 1980er Italo-Scheiße wie der Dschungel.

Das Jahrzehnt dient nur der groben Orientierung. Die Streifen sind von einer Art, dass die legendären Bud Spencer / Terence Hill Filme oder auch die Werke von Adriano Celentano dagegen wie Arthaus anmuten.

(Celentano und Spencer/Hill waren großartig im Kino, Samstag Nachmittag allein um ein paar Schilling auf Holzsitzen in Kinos, die schon damals am Ende ihrer Lebenszeit angelangt waren)

Aber da sind endlich die Kannibalen und jetzt geht es los. Es wird mit Darmschlingen geworfen, Köpfe werden in der Mitte durchgesäbelt, Leute landen auf Pfählen, Brüste und Penisse mit Macheten abgesäbelt oder gleich mit den Zähnen rausgebissen. Richtig kranke Scheiße. Das dauert ein paar Minuten, die zwar nicht gruselig oder spannend sind, dafür hübsch ekelhaft.

Und ganz plötzlich ist schon der Film aus! Peng. Billige Orgelmusik, Stock-Footage von Flugaufnahmen über Wälder, Nachspann. Das war's.

Italienische Kannibalenfilme hatten etwas von einem Koitus Interruptus an sich.

Hm. Ich muss dazusagen, ich habe diese Dreckstreifen richtig gern gemocht. Der Mist war unglaublich vergnüglich - auf gleicher Ebene wie die italienischen Zombie-Filme ihrer Zeit. Lucio Fulci, meine Verehrung. Filmischer Masochismus. Herrlich.

Eli Roth? Hm, dessen Regie-Arbeiten sind mir bisher allesamt am Arsch vorbeigegangen. B-Movie-Dreck, zu fantasielos, zu bieder inszeniert, um auf gute Art schlecht zu sein. 08/15 Videostoff.

Für "The Green Inferno" hat er immerhin eine Anleitung gehabt, wie er den Film in Szene setzen sollte. Mal schauen, ob er das verstanden hat.

;-)

http://www.metacafe.com/watch/11349031/the_green_inferno_2014_full_trailer/

Montag, 18. August 2014

Kurz gesagt ...

Viel zu lang hier schon nicht mehr gepostet. Tut mir Leid, ein bissl gehts drunter und drüber.
-- War erst ein paar Tage fort, im stillen Kämmerlein schreiben. Kann jetzt sagen, Prinzessin 3 wird ziemlich abgefahren.
-- Habe vor ein paar Tagen meinen ältesten Freund an Krebs verloren.
-- Habe mit meinem Gott der Tentakel einen für mich sensationellen Starterfolg hingelegt.

Ist ein bissl durcheinander alles.

Habe mir übrigens am Wochenende Wolf of Wall Street angesehen, den Martin Scorsese Film. Großartig. Komme hoffentlich in den nächsten Tagen dazu, was dazu zu schreiben. Ist mir derzeit zu heftig. Mein verstorbener Freund war großer Scorsese Verehrer und ich bin daheim vor dem Film gesessen, als die Nachricht seines Todes mich erreicht hat. Perverser Zufall des Lebens.


Sonntag, 27. Juli 2014

Gott der Tentakel - eBook

Geschafft! Gott der Tentakel ist als eBook bei Amazon erhältlich. Der Umfang beträgt 180 Seiten - Zählung der Printausgabe, der Preis ist Euro 2,99. Frei von DRM.

Was bekommt man als Leser geboten? Tentakel, Sex und Gewalt, was sonst ;-) - schlicht, die ideal Sommerlektüre.

Das Taschenbuch folgt in einigen Tagen. Das Cover ist jenes der TB-Ausgabe, das Cover des eBooks unterscheidet sich ein wenig von dem hier. Aber schaut irgendwer überhaupt auf eBook Cover?

Inhalt: Als der Komet, genannt Fratze, in den Ozean einschlägt, verwüstet er die Welt. Eine Expedition in das hinter Stürmen verborgene Zentrum des Einschlaggebiets gerät für die Teilnehmer zum Desaster. Sie erleiden Schiffbruch und stranden auf einer Insel, die es hier nicht geben dürfte. Was sie dort vorfinden, birgt Lust und Grauen in ungekannten Dimensionen und hat das Potential, die schwer angeschlagene Menschheit in eine Hölle auf Erden zu verbannen.

Sonntag, 13. Juli 2014

Aha?

Heute, Sonntag, kurz in den Blog geschaut um ein paar ältere Artikel über das Schreiben, die ich hier mal losgelassen habe, rauszufischen, aktualisieren und auf meine Website zu übersiedeln - das ist u.a. auch Leseranfragen geschuldet und da mir die Idee generell gut gefällt, mache ich das.

Interessant ist die heutige Besucherzahl. Die liegt, und wir haben kurz nach 13 Uhr, schon jetzt doppelt so hoch wie gestern den ganzen Tag über oder aber auch deutlich über dem Rest der Woche. Ich habe nicht die geringste Idee, weshalb. Postings sind schon länger überfällig - zuletzt mangelte es mir deutlich an Zeit dafür. Das, was ich jetzt schnell mache, erfordert weniger Konzentration als das Schreiben und darum nutze ich dieses kurze Zeitloch - bei uns kränkelt es gerade ein wenig.

Ich muss ein Manuskript querlesen, das nicht von mir stammt und nach offenkundigen Fehlern suchen. Ich muss die Korrekturen meines letzten Buches - Gott der Tentakel - die ich gestern zurückbekommen habe, durchgehen. Ich arbeite derzeit am nächsten Buch - Prinzessin 3: Die letzte Kriegerin (11/2014).Ich habe ein paar Pläne für die Bücher der nächsten paar Jahre aufgestellt - die teilweise kippen werden, wie das bei solchen Plänen eben immer wieder passiert. Ich habe in den Zyklen und den Metaversen meiner Werke gewühlt und dort korrigierend eingegriffen .... kurz, Zeit ist im Augenblick extreme Mangelware. Nun, immerhin 3 Tage Urlaub ohne Computer waren drinnen.

Darüberhinaus habe ich mir - welcher Teufel mich auch geritten haben mag - einen Tumblr zugelegt, eine Pinterest Pinnwand und irgendwie juckt mich jetzt auch noch Twitter .... mal sehen. Als ob ich unterm Strich so viel zu erzählen hätte. Ha ha ha, klar, aber das gehört in Bücher ;-)

Aber einen Blogeintrag hier ... schon länger nicht. Die für mich rätselhafte Besucherzahl bestätigt aber eine Sache, die zu den Klischees gehört: Du kannst nicht wirklich beeinflussen, bei wie vielen Leuten du womit Interesse weckst. Es mag gelingen, es mag in die Hosen gehen. Du kannst natürlich deine Arbeit so auslegen, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, aber Garantie ... nie.

Du kannst nur schauen, wenn du mal Interesse geweckt hast, womit dir das gelungen ist und versuchen, die Leute mit entsprechendem Befriedigen dieser Interessen bei der Stange zu halten. Wenn das zwanghaft wird, verschwindet dein Publikum wieder. Man dar nie den Instinkt unterschätzen - Leser können riechen, wenn du ihnen mit deinen Werken Honig ums Maul schmieren willst, der dir selbst eigentlich egal ist oder gar nicht schmeckt. 

Bist du hingegen ehrlich und das, was du fabrizierst, verbreitete den Duft der Authentizität, dann wirst du eine treue Gefolgschaft aufbauen können - vielleicht langsam, vielleicht kleiner, als dir lieb ist, aber es wird.

Ob Blog oder Buch, die Leser finden dich, wenn ihnen danach ist.